Alleinreisend - Alles anders
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über die es sich lohnt zu sprechen!
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- businesskasper Offline
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Re: Alleinreisend - Alles anders
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1:48 in Most, das sollte nicht deine Abschlusssaison werden.
Re: Alleinreisend - Alles anders
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Ich kann ja nicht hellsehen wies weitergeht, aber so ein Rad baut man doch einfach vorher schonmal ein und schaut ob alles passt und dreht - und nicht erst am Rennplatz?
Gruß, J-C
- Henning #17 Offline
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Re: Alleinreisend - Alles anders
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Wenn du eine neue Felge vom Hersteller kaufst, sollte man schon davon ausgehen, dass alles passt. Nachdem das in Brünn nicht der Fall war, habe ich die Felge / die Distanzhülse bearbeitet, und das ganze getestet:
Die Italiener messen 1/10 mm wohl mit dem Zollstock
Termine 2026

bislang geplant: 4 Tage Brünn, 4 Tage Oscherleben

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- campari Online
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Re: Alleinreisend - Alles anders
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Schade. Po-Ente kaputt.

Öfter mal die Hände waschen!!!
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- stscit04 Offline
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Re: Alleinreisend - Alles anders
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Hätte ich bei OZ nicht für möglich gehalten, die sind doch eigentlich eher am oberen Ende was Qualität angeht.
Hatte bei bisher 6 Sätzen OZ auch nie ein Thema - und hätte ich auch nicht für notwendig gehalten das vorher zu
checken.
Aber wenns nicht passt: Nie im Leben würde ich da selbst rum machen. Das geht zurück und dann bekomme ich
eine passende Felge. Ist ja nicht so, dass die Temu Preise aufrufen, ergo: Temu Qualität nicht akzeptabel.
Hatte bei bisher 6 Sätzen OZ auch nie ein Thema - und hätte ich auch nicht für notwendig gehalten das vorher zu
checken.
Aber wenns nicht passt: Nie im Leben würde ich da selbst rum machen. Das geht zurück und dann bekomme ich
eine passende Felge. Ist ja nicht so, dass die Temu Preise aufrufen, ergo: Temu Qualität nicht akzeptabel.
- marq Offline
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Re: Alleinreisend - Alles anders
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Wer mich persönlich kennt weiß dass mein Wortfluss regelmäßig recht üppich is', aber HIER ZU SPOILEN IST NICHT NETT!
Edit(h) schiebt den Vergessenen noch hinzu, bevor es falsch interpretiert wird:
Zuletzt geändert von marq am Donnerstag 3. September 2026, 14:23, insgesamt 1-mal geändert.
Hier geht's zum Original
Wheelbagz Rädertaschen!
Re: Alleinreisend - Alles anders
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Naja… so ganz gespoilert ists ja nicht oder ich steh auf der Leitung… hat ja dann doch nicht gepasst?
Gruß, J-C
- campari Online
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Re: Alleinreisend - Alles anders
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Aus den muckeligen 30°C unter dem Boxendach war mittlerweile eine Unteranzug-Sauna geworden. Der Aufguss kam direkt von unter den Armen und war nicht besonders wohlriechend. Wie ein Puma im Käfig schlich ich im Käfig auf und ab. Das Hirn durchzuckten Gedanken. "Ausbauen" "Nicht schon wieder" "Kann doch nicht" Und dann noch
Mit einem starken "Kann doch nicht" füge ich mir weitere Knieschmerzen zu, als das rechte Bein sich in Richtung Schwimmbrett bewegt und den Podex auf dasselbige positioniert. "Wir haben keine Lösung, aber bewundern das Problem", ein Leitspruch der IT-Abteilung, als wir noch eine im Büro hatten. "Vielleicht hilft anstarren", denke ich. Die Augen wandern auf die Lücke, der Kopf wandert zur Bremsseite, die Augen wandern wieder. Es ist Wandertag. Wohin? Unklar. "Have you tried switching it off and on again?" Das war die Standardfrage, die sich jeder vom Helpdesk anhören konnte. Wenn ich schon so bewundernswerte Probleme hatte, vielleicht hälfe ja einfach nochmal von vorne?!? Dann holt die linke Hand aus und klopft gegen die Achse, aber nur ein bisschen, so dass das Rad in Position bleibt. Und dann klopft die rechte Hand sie wieder rein.
Die Lücke ist weg. Was auch immer nicht richtig saß, war jetzt richtig. Herzfelssturz. Ich besorge mir "ein Werkzeug" von Klaus und ziehe die Achse an.
Glück gehabt.
Mit einem starken "Kann doch nicht" füge ich mir weitere Knieschmerzen zu, als das rechte Bein sich in Richtung Schwimmbrett bewegt und den Podex auf dasselbige positioniert. "Wir haben keine Lösung, aber bewundern das Problem", ein Leitspruch der IT-Abteilung, als wir noch eine im Büro hatten. "Vielleicht hilft anstarren", denke ich. Die Augen wandern auf die Lücke, der Kopf wandert zur Bremsseite, die Augen wandern wieder. Es ist Wandertag. Wohin? Unklar. "Have you tried switching it off and on again?" Das war die Standardfrage, die sich jeder vom Helpdesk anhören konnte. Wenn ich schon so bewundernswerte Probleme hatte, vielleicht hälfe ja einfach nochmal von vorne?!? Dann holt die linke Hand aus und klopft gegen die Achse, aber nur ein bisschen, so dass das Rad in Position bleibt. Und dann klopft die rechte Hand sie wieder rein.
Die Lücke ist weg. Was auch immer nicht richtig saß, war jetzt richtig. Herzfelssturz. Ich besorge mir "ein Werkzeug" von Klaus und ziehe die Achse an.
Glück gehabt.

Öfter mal die Hände waschen!!!
Re: Alleinreisend - Alles anders
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...Problem kam von allein...Problem ging von allein... 
- campari Online
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Re: Alleinreisend - Alles anders
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Und welch glückliche Fügung, dass sich heute niemand Sorgen um einen zu kalten Reifen machen muss. A propos kalte Reifen. Ich hatte den Michelin PPS medium hard dabei, falls der Irokesenmann den mal testen wollte als Option für heiße Tage. Der hatte allerdings kein Interesse jetzt gerade zu wechseln und so blieb das gute Ding in der Ecke stehen. Sicher war sicher. Lieber zu viele Reifen dabeihaben als zu wenig. Besser mehr Auswahl als limitierte.
Ich sah dem Reifen zu, wie er sich aufwärmte, während ich versuchte, mich abzukühlen. Das mit dem Aufwärmen war die einfachere Übung. Es war verdammt heiß hier. Und dazu kam, dass es heiß blieb. Egal, wo man stand, saß oder lag. Mitwohnlinge aus der Nachbarbox hatten sich eine Hängematte aufgestellt. Zwischen den Autos im raren Schatten stand eine Karpfenliege, auf der jemand schnarchte. Wir hatten in Most nicht einmal ansatzweise die Temperaturen aus Brünn und es war Scheiße heiß.
Außerdem hatten wir noch die verbliebenen zweieinhalb Tage, deswegen sah ich gar keine Notwendigkeit, irgend etwas zu forcieren. Wir alle wissen, dass das nur die halbe Wahrheit war. In Wirklichkeit litt ich an rundenzeitenbezogener kognitiver Dissonanz. Schon wieder war ich, diesmal hier in Most, ganz aus Versehen schneller gefahren als früher mal. Neben "was, wenn es nicht wahr ist" erschien ein "was, wenn es noch schneller wird" und "was, wenn ich das gar nicht kann" und "was, wenn ich es doch kann" in einem Wust von Fragezeichen. Wollte ich das überhaupt, überall immer schneller fahren als beim letzten Mal?
Was, wenn ich längst wieder dabei war, Erwartungen zu erfüllen, die gar nicht meine waren?!?
Die letzten drei Turns des Tages verbringe ich damit, die Fragezeichen im Kopf durch die Gegend zu schieben und keine Antwort zu finden. Zwischendurch fällt mir auf, dass ich tatsächlich in Kurven den kurveninneren Stiefel mit den Zehenspitzen nach innen zu drehen scheine. Dann fällt mir auf, dass mein Helm viel zu laut ist und dass ich vielleicht mal wieder den Windstopper am Kinn reinknöpfen sollte, damit es leiser wird.
Mir ging mein eigenes Fahrgeräusch auf den Sack. Der krönende Abschluss des perfekten "was mach ich bloß hier"-Tages.
Zum Einkaufen fahre ich selbstverständlich zum Lidl, denn da gibt es den supergeilen Curry-Hühnchen-Edamame-Salat. Als ich meinen MONIX-Löffel hineinschob, wusste ich wieder, was ich hier wollte: genau das essen.
Nach dem Essen wollte ich selbstverständlich nur eins...einen Streckenrundgang. Danach, so hatte man sich vorgestellt, sollte der Grill angehen. Der Grill, den ich mit nach Jerez gebracht hatte. Das Weihnachtsgeschenk für Klaus. Und auch irgendwie für mich, wir hatten ja beide was davon. Heute hatte ich davon die selbstgewählte Aufgabe, den Grill aufzubauen, denn ich hatte einen Tretroller und war kurz nach Sonnenuntergang wieder in der Box. Es gibt ein spätes Abendessen, und für mich zwei Steaks. Die waren noch gut und mussten weg. Einmal Vorspeise und einmal Hauptgang. Dessert ließ ich weg. War ja kein Steak mehr da.
Man wird mich später dafür verantwortlich machen, dass der Rundgang so lange gedauert hat. Ich weiß immer noch nicht, wieso.
Tag 1 war vorbei. Eins war klar, heute Nacht würde ich bestimmt nicht mehr frieren. Ich hatte tatsächlich Muskelkater. Jetzt schon...und wenn ich mich diese Nacht hin- und herwälzte, dann wäre das nicht wegen der Kälte, sondern aus Angst.
Auf meinem Gelben klebte ein Aufkleber: TOP bis 750
Ich sah dem Reifen zu, wie er sich aufwärmte, während ich versuchte, mich abzukühlen. Das mit dem Aufwärmen war die einfachere Übung. Es war verdammt heiß hier. Und dazu kam, dass es heiß blieb. Egal, wo man stand, saß oder lag. Mitwohnlinge aus der Nachbarbox hatten sich eine Hängematte aufgestellt. Zwischen den Autos im raren Schatten stand eine Karpfenliege, auf der jemand schnarchte. Wir hatten in Most nicht einmal ansatzweise die Temperaturen aus Brünn und es war Scheiße heiß.
Außerdem hatten wir noch die verbliebenen zweieinhalb Tage, deswegen sah ich gar keine Notwendigkeit, irgend etwas zu forcieren. Wir alle wissen, dass das nur die halbe Wahrheit war. In Wirklichkeit litt ich an rundenzeitenbezogener kognitiver Dissonanz. Schon wieder war ich, diesmal hier in Most, ganz aus Versehen schneller gefahren als früher mal. Neben "was, wenn es nicht wahr ist" erschien ein "was, wenn es noch schneller wird" und "was, wenn ich das gar nicht kann" und "was, wenn ich es doch kann" in einem Wust von Fragezeichen. Wollte ich das überhaupt, überall immer schneller fahren als beim letzten Mal?
Was, wenn ich längst wieder dabei war, Erwartungen zu erfüllen, die gar nicht meine waren?!?
Die letzten drei Turns des Tages verbringe ich damit, die Fragezeichen im Kopf durch die Gegend zu schieben und keine Antwort zu finden. Zwischendurch fällt mir auf, dass ich tatsächlich in Kurven den kurveninneren Stiefel mit den Zehenspitzen nach innen zu drehen scheine. Dann fällt mir auf, dass mein Helm viel zu laut ist und dass ich vielleicht mal wieder den Windstopper am Kinn reinknöpfen sollte, damit es leiser wird.
Mir ging mein eigenes Fahrgeräusch auf den Sack. Der krönende Abschluss des perfekten "was mach ich bloß hier"-Tages.
Zum Einkaufen fahre ich selbstverständlich zum Lidl, denn da gibt es den supergeilen Curry-Hühnchen-Edamame-Salat. Als ich meinen MONIX-Löffel hineinschob, wusste ich wieder, was ich hier wollte: genau das essen.
Nach dem Essen wollte ich selbstverständlich nur eins...einen Streckenrundgang. Danach, so hatte man sich vorgestellt, sollte der Grill angehen. Der Grill, den ich mit nach Jerez gebracht hatte. Das Weihnachtsgeschenk für Klaus. Und auch irgendwie für mich, wir hatten ja beide was davon. Heute hatte ich davon die selbstgewählte Aufgabe, den Grill aufzubauen, denn ich hatte einen Tretroller und war kurz nach Sonnenuntergang wieder in der Box. Es gibt ein spätes Abendessen, und für mich zwei Steaks. Die waren noch gut und mussten weg. Einmal Vorspeise und einmal Hauptgang. Dessert ließ ich weg. War ja kein Steak mehr da.
Man wird mich später dafür verantwortlich machen, dass der Rundgang so lange gedauert hat. Ich weiß immer noch nicht, wieso.
Tag 1 war vorbei. Eins war klar, heute Nacht würde ich bestimmt nicht mehr frieren. Ich hatte tatsächlich Muskelkater. Jetzt schon...und wenn ich mich diese Nacht hin- und herwälzte, dann wäre das nicht wegen der Kälte, sondern aus Angst.
Auf meinem Gelben klebte ein Aufkleber: TOP bis 750

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