Toleranz Ventileinstellung
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- Ketchup#13 Offline
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- Burgi-ch Offline
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Um sämtlichen Möglichkeiten gerecht zu werden, schlage ich folgendes Vorgehen vor:
Zylinder 1: Ein- und Auslass auf kleinstes Einstellmass innerhalb der Toleranz
Zylinder 2: Ein- und Auslass mitte der Toleranz
Zylinder 3: Ein- und Auslass ans obere Ende der Toleranz
Zylinder 4: Nach eigenem Gutdünken.
Jetzt abwechslungsweise jeweils drei Zündkabel abziehen, und schauen auf welchem Zylinder die Kiste am Besten läuft. Aufgrund dieser Erkenntnisse kann dann beim nächsten Ventileinstellen die richtige Einstellung gewählt werden.
Für irgendwelche Schäden aufgund Befolgens dieser Tipps, verweigere ich jegliche Haftung
Zylinder 1: Ein- und Auslass auf kleinstes Einstellmass innerhalb der Toleranz
Zylinder 2: Ein- und Auslass mitte der Toleranz
Zylinder 3: Ein- und Auslass ans obere Ende der Toleranz
Zylinder 4: Nach eigenem Gutdünken.
Jetzt abwechslungsweise jeweils drei Zündkabel abziehen, und schauen auf welchem Zylinder die Kiste am Besten läuft. Aufgrund dieser Erkenntnisse kann dann beim nächsten Ventileinstellen die richtige Einstellung gewählt werden.
Für irgendwelche Schäden aufgund Befolgens dieser Tipps, verweigere ich jegliche Haftung
Grüsse aus der Schweiz
- Pt-Race Offline
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wieso lässt ihr eigentlich die Nocken nicht herausen, da gibst dan kein Spiel Probleme jo ...
danke Ketchpap für das Kompliment
danke Ketchpap für das Kompliment
http://www.pt-race.de bin kein Mann der Worte , sondern der taten..
Das stimmt zwar, trotzdem wird der Zeitquerschnitt dadurch nicht größer.Ketchup#13 hat geschrieben:Bei viel Ventilspiel wird das Ventil beim öffnen stärker beschleunig, das würde die bessere Aufladung des Zylinders erklären.
Es gibt keinen Grund, warum im Rahmen der Einstelltoleranz ein größeres
Ventilspiel bessere Füllung bringen könnte als ein kleineres.
Gruß
Sven
- Maximus75 Offline
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Wie können denn die Steuerzeiten je nach def. verschiedene Ergebnisse herauskommen?s ist nicht wirklich schwierig das zu rechnen, bloß kommen je nach
Definition "Steuerzeiten" ganz verschiedene Ergebnisse raus... [/u]
Joh, ich weiß, aber je größer das Spiel desto weiter dezentral...schon mal gesehen wie eine Nocke einen Ventilstössel runterdrückt?? Immer fängt er "dezentral" an Wink
Grüße...
- Ketchup#13 Offline
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Wenn du Steuerzeiten definierst als Kurbelwinkel, in dem das Ventil beiWie können denn die Steuerzeiten je nach def. verschiedene Ergebnisse herauskommen?![]()
Betriebsspiel gerade den Sitz verläßt (bzw. wieder auf ihm aufsetzt), dann
machen sich kleine Änderungen an eben diesem Spiel sehr stark
bemerkbar. Das liegt daran, daß du damit die Ventilerhebungskurve an
Stellen untersuchst, in denen zu gegebener Änderung des Ventilhubs
große Drehwinkel gehören (Anlauframpen bzw. Vornocken, meint beides
dasselbe). Um z.B. 1/10mm mehr Ventilspiel "rauszuheben" braucht's
sagen wir 20° KW. Insofern verlängert also 1/10mm weniger Spiel die
Steuerzeiten um insgesamt 40°.
Andererseits, wenn du Steuerzeit definierst als den Kurbelwinkel zwischen
"Ventil schon 1mm auf" und "Ventil noch 1mm auf", dann arbeitest du in
einem Bereich, in dem die Ventilerhebungskurve steil ist, also
verhältnismäßig wenig Drehwinkel nötig ist, um das Ventil um 1/10mm zu
bewegen, sagen wir 3°. Die Steuerzeiten "@ 1mm" werden also bei 1/10
weniger Spiel nur um 6° KW verändert.
Deshalb werden ja auch in den Datenblättern der meisten Tuningnocken
die Steuerzeiten bei einem gewissen Hub angegeben (z.B. "@ .04" bei mc)
und nicht bei Betriebsspiel, weil's einfacher/genauer einzustellen ist.
Und selbst wenn das nicht der Fall ist, sollte man einen Teufel tun und bei
Betriebsspiel messen, sondern trotzdem bei schlagmichtot 1mm o.ä. und
sich dann auf "gleiche Winkelabstände" zu den angegebenen Werte
einmitteln.
Jau, und bei 0 Spiel eben zentral.Joh, ich weiß, aber je größer das Spiel desto weiter dezentral...
Gruß
Sven