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R6-Cup-Paket über die Firma finanzieren?

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  • Stuppi#22 Offline
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Beitrag von Stuppi#22 »

Rein terroristisch gesehen ist dies dann ein Arbeitsweg bzw. Aussendienst dass müsstest Du doch eigentlich steuerlich geltend machen dürfen!

Sponsorst Du mich jetzt in der nächsten Saison :icon_sunny
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  • Lutze Offline
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Beitrag von Lutze »

Martin hat geschrieben:Wichtig ist für das FA, dass du eine Gewinnerzielungsabsicht hast und diese erkennbar ist. aber vielleicht ist dein Plan dafür ja auf mehrere Jahre ausgelegt und du machst halt im ersten Jahr zwar kein Plus, aber auch kein Minus. :roll:
Wieso kein Minus? Ich denke er verdient noch irgendwo anders Geld , dann müsste doch dieses Minus die Steuerlast aus seinen anderen Einkünften mindern. Wenn er dann in 2010 in der IDM oder WM Gewinne erziehlt sieht das wieder anders aus.
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  • basti Offline
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Beitrag von basti »

Das Geld was ich von meinem Arbeitgeber bekomme spielt dort keine Rolle da das ja andere Einnahmen sind.
Habe gestern mit nem aktuellen Cuppi drüber geschrieben und der meinte das er auch dioe Variante wählen wollte wie ich sie vor hab und dies aus steuertechnischen Gründen gescheitert ist. :?
Ist es so ein Problem einfach ein Kleinstunternehmen zu gründen? Kann ja nicht sein das das von der Laune eines einzelnen Finanzbeamten abhängt oder?
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  • Rodsch Offline
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Beitrag von Rodsch »

Die Maschine muss einfach auf ein Unternehmen zugelassen werden welches vorsteuerabzugsberechtigt ist, dann greifen rechtlichen Möglichkeiten wie Vorsteuer und AfA.

Gruss Roger
...Dummheit gibt's umsonst...
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  • Lutze Offline
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Beitrag von Lutze »

basti hat geschrieben:Das Geld was ich von meinem Arbeitgeber bekomme spielt dort keine Rolle da das ja andere Einnahmen sind.
wenn du am Jahresende deine Einkommensteuererklärung machst spielen deine eventuell negativen Einnahmen aus dem Rennsport schon eine Rolle.
Ich denke wenn du dort ein Kleinunternehmen gründest guckt das Finanzamt sehr genau hin.
Die Firma deines Vaters kann doch das Cuppaket kaufen sowie Reifen und alles was dazu gehört.
Dich kaufen sie dazu al Fahrer ein und zahlen dir eine Aufwandsentschädigung , du bist dann quasi Angestellter der Firma deines Vaters.
Damit hast du keinerlei Vorteil der zu versteuern wäre.
Jetzt muss halt nur dein Vater die kompletten Kosten als Werbeausgaben in der Firma unterbringen , sollte bei einer entsprechenden Firmengröße doch nicht das Problem sein. Wenn die Kosten aber 90 % des Firmengewinns ausmachen siehts schlechter aus.
Da dein Papa ja eigentlich nicht alles zahlen wollte werdet ihr euch doch auf privater Basis irgendwie einigen können.
Am Ende der Saison veräußert die Firma halt den ganzen Kram wieder.
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Beitrag von Martin »

Lutze hat geschrieben:
Martin hat geschrieben:Wichtig ist für das FA, dass du eine Gewinnerzielungsabsicht hast und diese erkennbar ist. aber vielleicht ist dein Plan dafür ja auf mehrere Jahre ausgelegt und du machst halt im ersten Jahr zwar kein Plus, aber auch kein Minus. :roll:
Wieso kein Minus? Ich denke er verdient noch irgendwo anders Geld , dann müsste doch dieses Minus die Steuerlast aus seinen anderen Einkünften mindern.
Weil die beim FA auch nicht doof sind. Und gerade bei einem solchen Unternehmen gucken die genau hin ob da nicht einer nur Steuern hinterziehen will...
ACHTUNG! Bis auf Widerruf leider keine Annahme von Reifenwärmerreparaturen mehr.
_________________________________
Wenn das Leben dir nur Zitronen anbietet, ja dann frag doch einfach noch nach Salz und Tequila!
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Beitrag von zec »

könnt ihr mir bitte helfen:

mein chef, will mir hier und da über werbungskosten (gibts da noch andere sachen?) finanziell helfen.
könnt ihr mir in einfachen (EINFACHEN!) worten erklären, wie so ein vorhaben aussehen könnte und auf welche güter, sprit. buchungskosten etc. das ginge?

wäre sehr nett und vielen dank im voraus!!!
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Beitrag von Lutze »

Martin hat geschrieben:Weil die beim FA auch nicht doof sind. Und gerade bei einem solchen Unternehmen gucken die genau hin ob da nicht einer nur Steuern hinterziehen will...
Wenn die nicht doof sind und genau hinsehen, sehen die auch bei +/-Null das da Steuern hinterzogen werden eben nicht eine Gewinnerzielungsabsicht vorliegt.
Wenn das Finanzamt meint hier soll was verschleiert werden ist es egal ob 1000€ minus ,+/- Null oder sogar 500€ Plus das Ergebnis ist. Am Ende zählt nur das da 20.000€ nicht versteuert wurden falls man dir nicht glaubt.
Wird eine Gewinnerzielungsabsicht erkannt/akzeptiert darf die Firma auch gern 2-3 Jahre minus machen. Auf Dauer wird ein minus natürlich nicht akzeptiert.
  • Hajoka Offline
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Beitrag von Hajoka »

@zec:
Die sauberste Lösung ist, Du machst einen kleinen Sponsoringvertrag mit Deinem Chef, in dem er Dir einen Betrag X zusichert und Du Dich verpflichtest, dafür Werbung auf Deinem Motorrad, Deiner Kleidung oder Deinem Pkw zu machen. Viel mehr muss da auch gar nicht drinstehen; hierfür gibt es Musterverträge. Die Aufkleber dafür soll er Dir stellen.

Für Deinen Chef sind dies Werbungskosten (weil Sponsoringausgaben immer Werbungskosten sind) und Du kannst das Geld ausgeben, wofür Du es brauchst. Der Betrag sollte dabei nur im Rahmen bleiben, d.h. im Verhältnis zum Gewinn des Unternehmens stehen. Einziger Nachteil dabei ist, dass Du selbst die in den von Dir gekauften Sachen enthaltene Umsatzsteuer nicht verrechnen kannst. Das heißt, dieses Geld ist "weg".

Um auch die Umsatzsteuer zu "sparen", also verrechnen zu können, könnte Dein Chef einfach das Material kaufen und Dir dann zur Verfügung stellen. Sofern es sich dabei um Verbrauchsmateial wie Sprit oder Reifen handelt, sollte dies überhaupt kein Problem sein, da diese Kosten in den Gesamtkosten der Firma sowieso untergehen. Hier ist auch kein Vertrag "erforderlich". Dabei ist nur zu beachten, dass es in der Fahrzeugflotte der Firma auch Benziner gibt und auf der Rechnung vom freundlichen Reifenhändler nicht gerade Motorradreifen draufsteht :wink:. Sofern auch hier die Kosten im Rahmen bleiben, wird da niemand nach fragen.

Schwieriger wird es dann natürlich mit allen Kosten, die üblicherweise nicht im Unternehmen anfallen. Hier würde ich dann wieder zu einer Sponsoringvereinbarung tendieren, die aber auch kein Problem sein sollte, sofern Aufwand und Nutzen für das Unternehmen korrelieren.

Ich hoffe, dies war einfach genug, aber das Problem ist, dass im Steuerrecht nichts einfach ist :roll: :roll: und auf eine gewisse Terminologie nicht verzichtet werden kann. Bei Fragen einfach weiterfragen :)

Beim DMSB gibt es einen kleinen Steuerleitfaden, der vielleicht weiterhelfen kann, allerdings für Laien auch nicht gerade leicht verständlich ist. Man muss sich da eben reinarbeiten ...

@basti
Natürlich ist es möglich, aber es ist zunächst mit viiiiiel Arbeit verbunden, die dann möglichweise umsonst war, wenn das Finanzamt die Sache nicht anerkennt. Die meisten geben deshalb schon vorher auf ...

Gruß, Karin
"Das Problem in der Kommunikation ist die Illusion, sie hätte stattgefunden." (George Bernard Shaw)
  • Hajoka Offline
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Beitrag von Hajoka »

Doppelpost
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