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Ich könnte so brechen

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Beitrag von Pa#4 »

Martin,

man sollte aber auch nicht die Augen vor der Tatsache verschließen, dass es jede Menge ungeeigneter oder schlecht/falsch ausgebildete Lehrer/innen gibt!

Hauptproblem: Pädagogik ist im Lehrerstudium fast ein Fremdwort!

Und Lehrer kann (fast) jeder werden, der die entsprechenden Abi-Noten vorweisen kann.

Bei den Lehrern ist es im Studium aber egal, ob der in der Lage ist, sich später im Schuldienst Respekt zu erwerben und Wissen zu vermitteln.

Respekt ist allerdings nichts Frauenuntypisches, es ist eine Frage der Persönlichkeit!

Und da entscheidet es sich, ob sich ein(e) Lehrer/in gegenüber der Klasse behaupten und durchsetzen kann.

Pa#4
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  • Martin Offline
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Beitrag von Martin »

Ist ja richtig, aber nicht jeder Mensch ist dazu in der Lage sich nur durch sein Tun und sprechen ausreichend Respekt zu verschaffen. genau genommen wage ich zu behaupten, dass das sogar die wenigsten sind. Das würde bedeuten dass man 90% der Lehrer/innen abschaffen müsste.

Die andere Variante ist, dass man den Lehrern/innen Mittel zur Hand gibt sich den Respekt zu verschaffen. Das ist das was ich meine.

Hauptproblem: Pädagogik ist im Lehrerstudium fast ein Fremdwort!
Das Problem liegt wahrscheinlich u.a. darin, dass Frauen es mit Mädchen besser können und deshalb häufig Jungs auf der Strecke bleiben.

Es fehlt die Ausgeglichenheit.
Bei den meisten Familien müssen beide arbeiten gehen um den Lebensstandard zu halten. Ergebnis: Schlüsselkinder, die sich selbst versorgen (müssen).
Die Kinder und Jugendlichen werden schon früh alleine gelassen.

Banales Beispiel: Welcher Hund entwickelt sich normal, wenn er schon 1 oder 2 Wochen nach seiner Geburt von seiner Mutter getrennt wird???
Nicht grundlos müssen AFAIK Welpen lt. Zuchtodnungen bei Rassehunden mindestens 10 Wochen beim Muttertier bleiben.

Martin
ACHTUNG! Bis auf Widerruf leider keine Annahme von Reifenwärmerreparaturen mehr.
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Wenn das Leben dir nur Zitronen anbietet, ja dann frag doch einfach noch nach Salz und Tequila!
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Beitrag von Bodo2009 »

Zuerst, wenn ich mich zu diesem Thema äußere, mein Beileid den Hinterbliebenen und Opfern.

Ich denke die aktuell öffentlich diskutierten Ansätze sind nicht zielführend.
Meiner Ansicht liegt es an der allgemeinen Verrohung der Gesellschaft ( ja auch durch Immigration!) und dem allgemeinen Werteverfall.

Pflicht und Ehre sind heute Fremdwörter, Lüg und Trug gehört zum Handwerk (siehe a. gestern den Poth bei Stern-TV).

Unsere Eltern/ggf. Großeltern haben im Krieg andere Greultaten live gesehen- als per Computerspiel darstellbar - und Waffen lagen überall rum. Trotzdem ist diese junge Nachkriegsgeneration nicht rumgelaufen und hat Menschen (aus welchem Motiv auch immer) erschossen.

Ich hab von meinen Eltern und auch Lehrern des öfteren eine Ohrfeige eingefangen und wußte recht genau wo die Grenzen sind. Zu Stundenbeginn sind wir aufgestanden wenn der /die Lehrer/in hineinkam und hatten Respekt. Eine Schelle in der Schule hatte im Regelfal eine 2. zu Hause zur Folge.
Auch wir haben uns geprügelt aber Tiefschläge und treten wenn der Andere am Boden war waren tabu. Auch Pimpfe haben wir nicht verdrossen, zweifelsfrei aber auch Sonderlinge gemoppt. Gesoffen haben wir auch und hatten sicher auch Tage an denen wir aus dem Leben scheiden wollten. Aber wir hatten /haben auch ein Pflichtgefühl und Ehre gehabt und wußten wo Grenzen sind die nicht zu überschreiten sind.

Heute sieht das leider anders aus, alte Menschen stehen in Bussen während Jugendliche sich im Sitz räckeln, Lehrer dürfen nicht maßregeln, das Elternhaus versagt meist komplett bei der Erziehung und Wertevermittlung. Messerstechereien sind in Großstädten an der Tagesordnung und bei Eigentumsdelikten und Hausaufbrüchen kommt in machen Bezirken nicht mal mehr die Polizei zur Aufnahme.
Behinderte und alte Menschen anpöbeln ist "in"..und das Dümmste..die umherstehenden "Mitbürger" haben keine moralischen Bedenken oder schauen aus Angst weg. (kam erst kürzlich wieder im TV Motto Zivilcourage)

Ich glaube es sind doch einige Cops hier im Forum, die die ich kenne haben innerlich mit dem ganzen Scheiß schon abgeschlossen.

Solche Amokläufe sind für mich Zeichen einer kaputten, alles und jeden sein Pläsierchen auslebenden Gesellschaftsform.

Bodo
GERMAN POCKETBIKE RACER
www.mopedreifen.de
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  • nervtoeter Offline
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Beitrag von nervtoeter »

Bodo2009 hat geschrieben:Zuerst, wenn ich mich zu diesem Thema äußere, mein Beileid den Hinterbliebenen und Opfern.

Ich denke die aktuell öffentlich diskutierten Ansätze sind nicht zielführend.
Meiner Ansicht liegt es an der allgemeinen Verrohung der Gesellschaft ( ja auch durch Immigration!) und dem allgemeinen Werteverfall.

Pflicht und Ehre sind heute Fremdwörter, Lüg und Trug gehört zum Handwerk (siehe a. gestern den Poth bei Stern-TV).

Unsere Eltern/ggf. Großeltern haben im Krieg andere Greultaten live gesehen- als per Computerspiel darstellbar - und Waffen lagen überall rum. Trotzdem ist diese junge Nachkriegsgeneration nicht rumgelaufen und hat Menschen (aus welchem Motiv auch immer) erschossen.

Ich hab von meinen Eltern und auch Lehrern des öfteren eine Ohrfeige eingefangen und wußte recht genau wo die Grenzen sind. Zu Stundenbeginn sind wir aufgestanden wenn der /die Lehrer/in hineinkam und hatten Respekt. Eine Schelle in der Schule hatte im Regelfal eine 2. zu Hause zur Folge.
Auch wir haben uns geprügelt aber Tiefschläge und treten wenn der Andere am Boden war waren tabu. Auch Pimpfe haben wir nicht verdrossen, zweifelsfrei aber auch Sonderlinge gemoppt. Gesoffen haben wir auch und hatten sicher auch Tage an denen wir aus dem Leben scheiden wollten. Aber wir hatten /haben auch ein Pflichtgefühl und Ehre gehabt und wußten wo Grenzen sind die nicht zu überschreiten sind.

Heute sieht das leider anders aus, alte Menschen stehen in Bussen während Jugendliche sich im Sitz räckeln, Lehrer dürfen nicht maßregeln, das Elternhaus versagt meist komplett bei der Erziehung und Wertevermittlung. Messerstechereien sind in Großstädten an der Tagesordnung und bei Eigentumsdelikten und Hausaufbrüchen kommt in machen Bezirken nicht mal mehr die Polizei zur Aufnahme.
Behinderte und alte Menschen anpöbeln ist "in"..und das Dümmste..die umherstehenden "Mitbürger" haben keine moralischen Bedenken oder schauen aus Angst weg. (kam erst kürzlich wieder im TV Motto Zivilcourage)

Ich glaube es sind doch einige Cops hier im Forum, die die ich kenne haben innerlich mit dem ganzen Scheiß schon abgeschlossen.

Solche Amokläufe sind für mich Zeichen einer kaputten, alles und jeden sein Pläsierchen auslebenden Gesellschaftsform.

Bodo
Tja das unterschreibe ich sofort.
Aber man schlägt doch keine Kinder, das brauchts nicht in der heutigen Zeit.
Das es dabei sicher nicht um verprügeln geht ist jedem klar. Nur in Zeiten wo Kinder Eltern auf Unterhalt fürs Studium verklagen und eine Ohrfeige eine Anzeige durch das eigene Kind nach sich zieht......

Aber ich denke der Zug ist inzwischen abgefahren.
Schräg ist geil, noch schräger ist noch geiler
  • Pa#4 Offline
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Beitrag von Pa#4 »

Martin hat geschrieben:Ist ja richtig, aber nicht jeder Mensch ist dazu in der Lage sich nur durch sein Tun und sprechen ausreichend Respekt zu verschaffen. genau genommen wage ich zu behaupten, dass das sogar die wenigsten sind. Das würde bedeuten dass man 90% der Lehrer/innen abschaffen müsste.Martin
Martin,

da hast Du Recht!

Stell Dir mal einen Kasernenhof vor und da piepst ein Gruppenführer vor seinen Leuten rum!

Das gleiche in der Schule?!

Es gab mal eine Serie Police Accademy, da war so eine kleine dunkelhäutige Polizistin mit einer Pips-Stimme! So richtig Respekt-erheischend!

Erinnert mich immer an eine Lehrerin hier im Dorf, die in einem Bus voller Schüler eine Durchsage machen wollte! Null Chance!

Da habe ich mir das Mikro gekrallt und schon nach dem ersten Wort war Ruhe im Dampfer! Ohne Gebrüll, nur mit einer ordentlichen Stimme!

Keine schlechte Lehrerin, aber nur für untere Klassen zu gebrauchen!

Warum?

Fehlt einfach das Durchsetzungsvermögen über die Stimme.

Und entweder lasse ich solche "Stimmen" nicht zum Lehramtsstudium zu oder ich muss Stimmbildung betreiben!

Vor ca. 35 Jahren in einer Hamburger Gesamtschule ein ca. 30-jähriger Chemielehrer in einer Stunde, in der ich hospitieren durfte.

Jeder hat gemacht, was er wollte, Karten spielen usw., der hat sein Pensum abgespult und ist nach dem Klingeln gegangen!

Und dann etwas komisches: In der Pause zur nächsten Stunde plötzlich zunehmende Ruhe in der Klasse, mit dem Klingeln betrat eine ca. 50-jährige Lehrerin die Klasse, alles spritzte aus den Bänken, auf das Kommando "setzen" saß die Klasse wie eine Kompanie der Bundeswehr reglos auf den Plätzen. Und es lief eine störungsfreie Englischstunde, getragen von allergrößtem Respekt der Lehrerin gegenüber, da wäre ich doch fast vom Glauben abgefallen!

Die Stimme, eine der wichtigsten "Waffen" von Personen, die andere beeinflussen wollen!

Pa#4
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Re: Ich könnte so brechen

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Beitrag von galli »

darauf sei bereits das Spiel Counter-Strike gefunden worden

98% aller terroristen konsumieren 24h vor ihren anschlägen brot.
wird brot jetzt verboten?

und als damals einer einen grossen holzklotz von einer brücke auf die
autobahn geworfen hat, hat komischerweise niemand versucht tetris
zu verbieten.

killerspiele sind eben die perfekten aufhänger für sowas. gab auch mal
sog. studien, in wiefern need for speed das verhalten von jungen
autofahrern beeinflusst. alles bockmist, meiner ansicht nach.
solange die familien die erziehung einfach mal in die kindergärten und
schulen "outsourcen" und dann erwarten, dass da alles geregelt wird,
solange wird sowas immer wieder passieren.
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Beitrag von Lorbas »

also wenn man CS wirklich auf E-Sportlicher ebene spielt, also in offiziellen ligen etc, ist es ziemlich nebensächlich, dass man dort leute virtuell umbringt. es geht einfach darum mit der mannschaft zu gewinnen.
viel mehr achtet man dort dann auf taktik, teamfähigkeit, training und reflexe.
und in den nächsten jahren werden diese communities noch um einiges wachsen.
denn auch schon heut zu tage bekommen leute fürs pc spielen geld wenn sie gut genug sind. die grossen spiele werden live im internet übertragen.
selbst wir hatten damals schon in finalspielen über 5000 zuschauer.
und das war im jahr 2002.

vielen jungendlichen wird so erst der anschluss an die gesellschaft ermöglicht. frühere ausseinseiter sind nun mittendrin und können zu wahren "helden" mutieren.
es werden dadurch viele freundschaften geschlossen die nicht immer nur im internet bestehen.
es hat also auch einige vorteile.

meine meinung. es sind nicht die bösen medien, die menschen zu so etwas machen, sondern der falsche umgang mit ihnen. (den menschen)
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Beitrag von freddy-r1 »

zuerst einmal mein Beileid für die Betroffenen :cry:

wollte ja eigentlich nix schreiben, dennoch:
@PA#4:
ich habe selten zu einem ernsten Thema soviel "Stammtischgelaber" gelesen, da kann man nur den Kopf schütteln...
Gruß Frank
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Beitrag von Skyver »

Naja, das Fachwissen im Lehramtsstudium wird hauptsächlich nur noch im Bachelor gelernt. Der Master beschäftigt sich dann überwiegend mit der Pädagogik. Hab schon genug Lehramtsstudentinnen kennen gelernt :wink:

Ob ein männlicher Lehrkörper als Vorbild fehlt? Ich weiß nicht, meine Schulzeit ist grad mal 3 Jahre her und die Lehrer dort waren für mich keinerlei ein Vorbild. Ein paar waren ok, aber der große Haufen einfach Mist.
Die Benotung z.B. lief mehr nach Sympathie als nach Leistung. In Mathe z.B. war ich in der Schule eine Niete, im Maschinenbaustudium hab ich alles relativ locker bestanden.
Ein toller Satz meines Mathelehrers "Nicht ist wirklich sinnlos, man kann es immer noch als schlechtes Beispiel nutzen. Das sagen wir zum Schulte auch immer!" Steht sogar so in meinem Abiartikel. Da brauch sich eigentlich niemand wundern... :roll:
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Beitrag von Jelleman »

Hört endlich auf, darüber zu diskutieren !!!

Wenn so ein kranker Mensch durch die Gegend läuft, wird ihn keiner von uns vorher erkennen und von seiner Tat abhalten können !!!

BASTA :!: :!: :!:
Mache, was DU für richtig hältst :!: :!: :!:
Es wird immer jemanden geben, der anders denkt :!:
(Michelle Obama)
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