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16,5 " besseres Handling ?

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Beitrag von MiniK »

Hi

Immer dran denken: ein kleines rad muss sich bei gleicher geschwindigkeit schneller drehen als ein großes, ergo steigen auch wieder die kreiselkräfte. trotzdem ein möglicher vorteil: kleine räder kann man leichter bauen, weil die "speichen" also auch hebelkräfte/seitenkräfte kleiner sind.


der hauptgrund ist die größere bauhöhe beim 16,5 zoll, damit die konstrukteure mehr spielraum bei der kontur haben, ohne die eigendämpfung/seitenwand zu verringern.

ganz klar: geringere kreiselkräfte machen die kiste messbar handlicher (PS Ausabe 10/2010), aber auch zappeliger und instabiler. das gilt, wenn auch in geringerem maß, für den grenzbereich beim bremsen oder beschleunigen, weshalb schon motogp maschinen mit nachträglich berschwerten Regenrädern (aufgeklebte wuchtgewicht) gesehen wurden.
ähnlicher effekt: mehr motorschwungmasse, die nicht so blitzartig hoch- und damit durchdreht.

gruß mini
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  • Klaus62 Offline
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Beitrag von Klaus62 »

@minik

motorschwungmasse is ja auch ein nettes thema.
meinst du den nicht das man das schnellere hochdrehen des motors elektonisch in den griff kriegen kann ? wie z.b. das anfetten in festzulegenden drehzahlbereichen ?
wenn ich z.b eine kit lima verbaue, ware mein gedanke das moped zu mehr handlichkeit zu verhelfen, den effekt des agileren hochdrehens wuerde ich bei den leistungen der heutigen mopeds eher unterbewerten.

was meinst du ?
  • MiniK Offline
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Beitrag von MiniK »

hallo klaus

elektronisch kann man einiges machen, aber eine zu agile drehkraftschwankung aufgrund geringer schwungmassen ist nicht leicht zu bändigen, denn deine regelung setzt erst ein, wenn ein gewisses maß an schlupf, bzw. drehzahlsteigerung vorhanden ist. ich bin der meinung, dass rennmotoren mit mehr schwungmasse einfacher zu fahren sind, zumal auch die beim vollen beschleunigen noch massiv eingebremst werden müssen.

die große schwungmasse wirkt sich auch auf den reifenverschleiß günstig aus, weil eben die drehkraftspitzen gekappt werden und so manche lästigen frequenzen, die auch z. B chattering anregen, besänftigen.

ob du eine leichtere lima wirklich beim fahren spürst, ist fraglich, weil die serienmässigen rotoren meist schon relativ leicht sind. zudem geht der leichtere rotor in den gesamten rotierende Massen beim vierzylinder eher unter.
anders ist das bei einem leichten ein- oder zweizylinder-zweitaktmotor, den man über die lima-rotoren gut abstimmen kann. auch im motocross spürt man unterschiedliche schwungmassen.

ich denke über handling etwas anders, seit wir bei testfahrten festgestellt haben, dass ein motorrad mit subjektiv leichten lenkimpulsen nicht zwangsläufige schneller durch eine schikane preschen kann, als ein motorrad das sich zäher anfühlt und mehr lenkkraft benötigt, dafür aber lenkpräziser ums eck fährt. wichtig ist, dass der fahrer die kraft für einen schräglagen/spurwechsel noch aufbringen kann, ohne dass ihm die straße ausgeht.

gruß mini
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