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Thema Radstand

Alles rund ums Thema Racing bzw. was in anderen Rubriken nicht wirklich passt,
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Beitrag von Tead »

Normen hat geschrieben:
Tead hat geschrieben:4-5mm sind sehr wohl spürbar
Da hilft nur Kette kürzen :wink:
...aber nicht wegen einem Zahn :wink:
stimmt schon
Wobei meine kleine z.B. sehr empfindlich auf Radstand Experimente reagiert, wie ich leider viel zu spät in der Saison herausfinden bzw erfahren musste
Ich bewege mich jetzt in nem sehr kleinen Bereich nach vorn und hinten was den Radstand angeht und veränder lieber die Kettenlänge bevor ich zu kurz oder zu lang fahre
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Beitrag von Tead »

Lutze hat geschrieben:
Tead hat geschrieben:4-5mm sind sehr wohl spürbar
Da hilft nur Kette kürzen :wink:
Ich würde die Kette nicht kürzen, stattdessen das Heck etwas anheben
Kürzt er die Kette wird der Radstand zum Ausgangszustand 12 mm kürzer statt jetzt 4 mm länger. Die Änderung des Radstandes wäre also gravierender als durch den einen Zahn weniger.
Naa von Heck anheben würd ich mal die Finger lassen, damit verändert man viel zu viel. Da ist Kette kürzen, wenn es denn so tragisch ist, schon der unkompliziertere Weg :)
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Beitrag von Lutze »

Mit Kette kürzen kommst doch aber nie wieder da hin wo du vorher warst bei dem einen Zahn, sondern verkürzt den Radstand gegenüber vorher um 12 mm. Wie wirkt sich das wohl auf die Traktion aus?

Ich bin ja eher ein Fahrwerksdepp, aber meine Logik:
Rad wandert nach hinten dadurch weniger handlich aber mehr Traktion.
Heck anheben Motorrad wieder handlicher und dadurch wieder etwas weniger Traktion.
Da rechnet jetzt am Computer bestimmt einer was anderes aus weil da sicher noch ne Menge anderer Faktoren mitspielen aber dann dürfte man gar nie was ändern.

Hab bei meiner 750er Original Kettenlänge, durch kurze Übersetzung vorne und hinten weniger Zähne wandert das Rad aber weiter nach hinten. Habe Anfang dieses Jahres dann in Most das Heck zuerst einen Millimeter angehoben, fuhr sich besser, im nächsten Turn nochmal einen Millimeter wieder besser. Beim 3. Millimeter dann bin ich nicht etwa im Kies gelandet, allerdings wurde das Motorrad etwas unruhig und ich habs wieder zurückgedreht und fahre seitdem mit 2 mm höher.
Als ich dann den höheren KR108 fuhr wurde das Motorrad wieder etwas unruhiger was entweder am KR108 lag (man sagt ihm das ja nach) oder eben wieder durch das höhere Heck.

Bischen probieren muss man schon er soll das Heck jetzt nicht gleich 5mm anheben wie es ja auch viele tun ohne danach Traktion zu vermissen.

PS. Meine Millimeterangaben beziehen sich natürlich auf Federbeinlänge nicht etwa auf die Messung Radachse Heck.
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Beitrag von preuss »

Lutze hat geschrieben: Ich bin ja eher ein Fahrwerksdepp, aber meine Logik:
Rad wandert nach hinten dadurch weniger handlich aber mehr Traktion.
Heck anheben Motorrad wieder handlicher und dadurch wieder etwas weniger Traktion.
Wenn du das Heck anhebst, veränderst du aber auch den Lenkkopfwinkel und somit auch den Nachlauf. Manche Motorräder mögen das gar nicht, da sollte man dann wirklich eher schauen die Übersetzung/Kettenlänge anzupassen.

Er könnte ja auch statt dem 17er vorn ein 16er nehmen und dafür hinten noch 3 zähne weniger, evtl passt da die länge wieder. Oder das 18er lassen und hinten 3 zähne mehr und dafür die Kette verlängern, gibt einige wege.
gruß Alex
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Beitrag von Lutze »

preuss hat geschrieben:Wenn du das Heck anhebst, veränderst du aber auch den Lenkkopfwinkel und somit auch den Nachlauf.
Das passiert doch aber auch durch verändern des Radstandes.
Und warum gehen wir überhaupt davon aus das seine jetzige Geometrie die optimale ist?

Ich hab seit den Änderungen am Heck das erste mal das Gefühl gehabt das ich mich auf der 750er einigermaßen Wohl fühle und das in jeder Hinsicht.

Ich habs ja schon gesagt wenn er hinten wieder einen mehr drauf macht steht das Rad da wo es früher war, falls das dann nicht zu kurz übersetzt ist was ich fast nicht glaube kann er damit sicher sehr gut leben.
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Beitrag von jkracing »

mich würde mal interessieren um welches Bike es sich handelt und was für Rundenzeiten damit gefahren werden.
Ich bin nicht ganz langsam aber bei den 1000er Bikes die ich bisher gefahren bin war ein 4-5mm Unterchied im Radstand höchstens in soweit spürbar daß man seine Fahrweise/Line allerhöchstens geringfügig anpassen mußte ohne dadurch in irgendeinder Form in unbeherrschbare/gefährliche Fahrsituationen zu kommen, vorausgesetzt daß das Fahrwerk schon vorher gut gepaßt hat.
Wenn man da natürlich schon irgendwelche Mankos hat verstärken sich diese in aller Regel eher als daß sie verschwinden.
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Beitrag von mr_spinalzo »

zum thema
hinten +1Z einfache lösung
heck anheben 2:1 ( 2mm nach inten ---> 1mm hoch )
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Beitrag von Normen »

mr_spinalzo hat geschrieben:zum thema
hinten +1Z einfache lösung
heck anheben 2:1 ( 2mm nach inten ---> 1mm hoch )

...bei der Suzi mußte ich bei 5mm Rad nach hinten das Federbein um 1mm verkürzen, da das Heck dann höher stand :wink:
Glaube das mit deinem 2:1 funktioniert mal gar nicht....obwohl bei der Kack Honda Umlenkung ist eh alles anders.... :roll:

Grüße Normen
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Beitrag von mr_spinalzo »

die formel ist auch nicht in stein gemeisselt :lol:
soll nur ein anhaltspunkt für fahrversuche sein.
( hab nochmal nachgesehen. bei 9mm nach hinten, ca. 2mm hoch )

eine weitere möglichkeit wäre bei den umfängen der reifen anzusetzen.

1Z im handling zu spüren ist aber schon extrem feinfühlig :lol:
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Beitrag von ABBIEGER »

hier mal ein bsp wo es genau andersrum funktioniert hat

ZX-10R 2004 mit einem TTX Federbein aus einem anderen Bike

Dadurch das das Bike halt höher gekommen ist wegen dem Federbein wurde das Hinterrad weiter zurück gesetzt also auch eine längere Kette und siehe da das problem war gelöst ;-)
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