Der hochdotierte Herr Rahmstorf ist einer der Leitautoren des IPCC-Berichts (2007). Er gilt selbst unter Kollegen als Prediger der Klimareligion und seine Ergebnisse wurden in der Vergangenheit heftigst kritisiert. Zahlreiche Wissenschaftler werfen ihm Tatsachenverdrehungen und Falschaussagen vor. Meine Meinung - das IPCC als politisches Organ bezahlt wenige Wissenschaftler sehr gut für seine Dienste - einer sonst üblichen wissenschaftlichen Prüfung der vorgelegten Ergebnisse verweigert man sich - warum wohl?
Hallo Didi,
vielleicht der letzte Beitrag von mir in diesem Thread, du bist unverbesserlich, das habe ich verstanden. Ich kenne weder deinen beruflichen Hintergrund, noch dein cognitives Potential. Wenn du nur ein paar einschlägige Seiten zu dem Thema Klimawandel und Treibhauseffekt gelesen hast, wird dir auch nicht entgangen sein, dass stets von einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit gesprochen wird, wenn es um den Einfluss von Treibhausgasen aus das Klima geht. Das ist für mich eher glaubwürdig als div. Skeptikeraussagen, die allesamt keine schlüssigen Erklärungen liefern können. Diese überaus komplexen Zusammenhänge zu kennen, die unser Klima beeinflussen möchte ich sicher auch nicht für mich beanspruchen, auch wenn mir klar ist, dass die wenigen vorhanden Treibhausgase schon jetzt dafür verantwortlich sind, dass eine mittlere Temp. von +15°C und nicht -18°C herrschen. Der Einfluss der kurzwelligen, direkten Sonneneinstrahlung beträgt nur etwa ein Drittel der langwelligen Strahlung durch den Treibhauseffekt.
Und ein letztes Wort zu dem stetigen Gejammere was uns der Umweltschutz alles kostet und die blöde Ökosteuer, die u. a. unseren Strom verteuert: Mit diesem Geld wurde ein ganzer Industrie- und Entwicklungszweig geschaffen, der den Anteil von regenerativen Energien in Deutschland auf ca. 14% angehoben hat. Das sind zukunftssichere Arbeitsplätze in Deutschland, mit diesem Know How brennt auch bei den Skeptikern noch Licht, selbst wenn der letzte Öltropfen aus Ölsand gequetscht und kurz danach verfeuert wurde!
Ein erfolgreiches Jahr 2010, das hoffentlich manchen die Augen öffnet!
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GH-Moto Fan
tonio hat geschrieben:
Hallo Didi,
vielleicht der letzte Beitrag von mir in diesem Thread, du bist unverbesserlich, das habe ich verstanden. Ich kenne weder deinen beruflichen Hintergrund, noch dein cognitives Potential. Wenn du nur ein paar einschlägige Seiten zu dem Thema Klimawandel und Treibhauseffekt gelesen hast, wird dir auch nicht entgangen sein, dass stets von einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit gesprochen wird, wenn es um den Einfluss von Treibhausgasen aus das Klima geht. Das ist für mich eher glaubwürdig als div. Skeptikeraussagen, die allesamt keine schlüssigen Erklärungen liefern können.
Hallo Tonio - stimmt ich bin unverbesserlich. Ich bin Redakteur, habe mein Handwerk gelernt und kann einigermaßen recherchieren. Dass ich viele Dinge prinzipiell kritisch betrachte, ist wohl meiner Berufung geschuldet. Bis vor einigen Monaten war auch ich der festen Überzeugung, dass in Sachen Klimawandel dringend etwas geschehen müsse. Kyoto war eine Schande. Die Tatsache, dass der so genannte Climate-Gate-Skandal von unseren Medien komplett ignoriert wurde, veranlasste mich zu intensiven Recherchen. Kaum über den Tellerrand geblickt, entdeckte ich zahlreiche Experten, welche der scheinbar unstrittigen IPCC-Version Manipulation vorwarfen. Gerade weil kritische Stimmen in unseren Medienlandschaft komplett ignoriert werden, versuchte ich die Argumente der "Gegenseite" zu verstehen. Nach mehrmonatiger Recherche komme ich zu dem Schluß, dass das IPCC sowohl die CO2-Historie, als auch frühere Warmzeiten, manipuliert hat. Außerhalb des IPCC-Kreises bestätigt nahezu jeder Wissenschaftler, dass es laut Proxidaten in der Erdgeschichte höhere CO2-Konzentrationen, ohne Temperaturanstiege gab. Die Mittelalterliche Warmphase mit ähnlich rasanten Temperaturanstieg wird ebenfalls von offizieller Seite verschwiegen. Warum? Weil nur so der Eindruck einer Klimakatastrophe, in Verbindung mit menschengemachtem CO2-Ausstoß, hergestellt werden kann. Nur wenn der Mensch Schuld ist, kann er die Katastrophe abwenden. Historisch KANN der IPCC den Zusammenhang zwischen CO2 und Erderwärmung nicht belegen, man MUSS ihn als "hohe Wahrscheinlichkeit" bezeichnen. Kritiker der Theorie stellt man gerne als Laien hin, doch dem ist nicht so. Wissenschaftler die in den letzten Jahren diverse offene Briefe und Ähnliches unterzeichnet haben, übersteigen bei weitem die Vertreter des IPCC-Reports. Belege dafür findest du genügend in diesem Fred, das jüngste Beispiel hier: http://www.nationalpost.com/news/story.html?id=164002, die Liste der Unterzeichner: http://www.nationalpost.com/news/story.html?id=164004
tonio hat geschrieben:
Das sind zukunftssichere Arbeitsplätze in Deutschland, mit diesem Know How brennt auch bei den Skeptikern noch Licht, selbst wenn der letzte Öltropfen aus Ölsand gequetscht und kurz danach verfeuert wurde!
Niemand hat etwas gegen alternative Energieerzeugung und die Schaffung neuer Arbeitsplätze, ich finde erneuerbare Energien spitze. Die Menschheit kann angesichts der wachsenden Bevölkerungszahl und begrenzter Resourcen gar nicht anders. Ich bin auch nicht für steigende CO2-Emmisionen, nur weil ich gegen die Politik des Weltklimarates bin. Ich halte jedoch die bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe und deren Rohstoffgewinnung entstehende Umweltverschmutzung für das eigentliche Thema. Schonender Umgang mit Resourcen verringert automatisch auch den CO2-Ausstoß - vielleicht eine Schnittstelle zwischen Klimaskeptikern und Klimaschützern. Dreht sich ausschließlich ums CO2, ist dies der Hebel, den Menschen zur Verantwortung (äh Kasse) zu ziehen. Angenommen der Klimawandel hätte natürliche Ursachen, würden dann massenhaft neue Güter produziert? Neue Lampen, neue Heizung, neue Isolierung, neue Autos..... Dazu benötigt man Unmengen Energie, Rostoffe und man produziert Schadstoffe - kann das im Sinne der Umwelt sein? Damit die Menschen so tief in die Tasche greifen, müssen sie ein schlechtes Gewissen haben. Wachstum um jeden Preis - Energie aufwenden um Energie zu sparen - auf sowas können nur Politiker kommen.
Zu den Alternativen aus der Klimakrise: Wenn wir in wenigen Jahren Elektrofahrzeuge fahren, woher kommt der riesige Energiebedarf? Kannst aber sicher sein, dass unsere Klimakanzlerin dann die mächtige CO2-neutrale Atomlobby bedient - weil - anders ist die geplante CO2-Reduktion von 40 Prozent, bei steigendem Strombedarf garantiert nicht zu schaffen. Außerdem - alles schreit nach (angeblich) emmisionsfreien Elektroantrieben - aber ist die Ökobilanz tatsächlich besser als beim Verbrennungsantrieb? Ich hab nix (nur bissi) gegen Elektro, aber ich würde schon gerne vorher wissen, obs was bringt.
Deshalb muss die Frage erlaubt sein: Gibt es einen menschengemachten Klimawandel, ist CO2 die Ursache? Wenn ja - was sind sinnvolle Alternativen? Weil auch die Umwelt nichts von zweifelhaften Theorien und ebenso unklaren Lösungen hat, braucht die angezweifelte Theorie einen offenen Diskurs innerhalb der Wissenschaft, ohne Panikmache und Propaganda, abseits von Politik und Lobbyisten. Ein solcher Welt-Klimawissenschaftsrat stünde außer Zweifel und könnte Parlametariern Fakten präsentieren und das richtige Handeln einfordern. Ist das zu viel des Guten?
Allen Klimaskeptikern und Klimahysterikern - ein Frohes Fest
danke für die ausführlichen Erläuterungen, ohne die reisserische Linie hat sich das Bild von dir in meinen Augen wesentlich verbessert! Wir liegen wohl doch nicht soweit auseinander
Gerne will auch ich mich outen: Ich bin seit fast 20 Jahren im Bereich technischer Umweltschutz tätig und kenne nur zu gut die Auswirkungen von zu kurz gedachter Gewinnsucht von Konzernen, die ohne Rücksicht auf die Natur für einen Euro die eigene Omi verkaufen. Nach der schnellen Marie kommt das böse Erwachen und für die Sanierung hat man ja dann immer noch den Staat - sprich uns zahlende Mitbürger. Was den Emissionshandel mit CO2-Zertifikaten anbelangt bin ich ein Befürworter dieser "Lenkungsabgabe", da mit diesem einfachen Instrument (Knete kann alles!) auch die Effizienz von Industrieanlagen und Kraftwerken ernsthaft gesteigert wird. Dies hat auch mit der Abwasserabgabe prima funktioniert und die Gewässergüte vieler Flüsse seit den 80er Jahren deutlich verbessert (ja ich bade gerne in der Donau, ein Luxus von dem in China wohl nur mehr alle träumen).
Zur Kernfrage, ob die antropogenen CO2-Emissionen alleinig für den Klimawandel zuständig sind kann ich nur mit meinem Gefühl beantworten, da wie erwähnt die Zusammenhänge -für mich unbegreifbar- umfangreich sind. Und dieses Gefühl sagt mir halt, dass eine CO2-arme Lebensweise viel besser umweltverträglich ist als die "Wir-bauen-die-dicksten-Autos-auf-der-Welt-Philosophie" von Audi, MB und Co. Natürlich sind Abfuckprämie und andere populistische Negativbeispiele der Politik nicht geeignet das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen oder echten Umweltschutz zu praktizieren, aber der Weg hin zu Weniger statt Mehr, egal ob Verbrauch von fossilen Brennstoffen oder anderen Ressourcen, ist der richtige Weg.
Jetz lass ich dir diesen Thread aber wieder alleine, nicht in Argwohn, sondern versönlich. Anstelle eines abendlichen Benzingespäches würde ich mich auf einen soliden Klimatalk nach dem Zünden freuen - ohne als schizophren zu gelten
Frohe Weihnachten wünscht
Toni
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GH-Moto Fan
die Welt berichtet von interessanten Nebentätigkeiten des Klima-Papstes. Vielleicht ein weiterer Grund, die "offizielle Seite" kritisch zu hinterfragen.
Ein älterer Artikel: ...niederländische Geologe und Buchautor Salomon Kroonenberg im Interview mit WELT ONLINE. Der Mensch habe deswegen kein Anrecht auf einen konstanten Meeresspiegel... http://www.welt.de/wissenschaft/article ... ieren.html
Und zum Thema Emissionshandel: ...Weltweiter Verschmutzungsrechtehandel - Eine gigantische Geldmaschine ...
Weltweiter Verschmutzungsrechtehandel - Eine gigantische Geldmaschine... http://aristo.excusado.net/comments.php ... 213-180740
Artikel aus FocusMoney: Klimagate - Skandal um manipulierte Daten
..."In Kontinentaleuropa und vor allem in einem der wichtigsten Länder zur Durchsetzung von CO2-Zielen, Deutschland, wird das Thema unter den Teppich gekehrt. Deutsche Wissenschaftler vom regierungsnahen Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung wie Stephan Rahmstorff, der in den E-Mails mehrfach auftaucht, nehmen Schlüsselrollen im Weltklimarat ein. Außer der „Welt“ widmet sich hierzulande kein überregionales Blatt ausführlicher dem Skandal. Lediglich von einem Hackerangriff und einigen unglücklichen Formulierungen, die aber nichts beweisen würden, ist hie und da die Rede...."
CRU Klimawissenschaftler Jones gibt zu: Nur 10 bis 20 % der Weltfläche zeigten Erwärmung!
Ex CRU Direktor Jones schreibt in einer der ClimateGate Mails "Even with the instrumental record, the early and late 20th century warming periods are only significant locally at between 10-20% of grid boxes." Der Klimawandel auch und gerade der achtziger und neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts ist also keineswegs global, sondern regional begrenzt, und lokale gegenläufige Trends werden nur durch die globale Mittelung verdeckt. Der vermeintliche globale Trend ist daher nichts anderes als ein bloßer Methoden-Artefakt. http://www.extremnews.com/nachrichten/n ... 2d077bdacf
Wahrscheinlich sinnlos bzw. überflüssig nach Lektüre dadidas Links...
...oder doch nicht
Wer weiß das schon so genau
Hajo wie kommst du darauf, dass ich was gegen erneuerbare Energien habe? Das Windkraftprojekt finde ich klasse. Ich hab nur was gegen unbewiesene CO2-Theorien und gefälschte Klimadaten. Werde jetzt nicht alles noch mal erklären, einfach mal zurückblättern und genauer lesen.
"Klimaskeptiker sind Menschen, die die in den Medien immer wieder verbreiteten Thesen,
* das Erdklima werde maßgeblich von einem sogenannten Treibhauseffekt bestimmt,
* der Mensch habe auf den Treibhauseffekt über die Emission sogenannter Treibhausgase Einfluß,
* menschliche Einflußnahme führe zu einer Erderwärmung,
* eine Erderwärmung würde zu einer dramatischen und katastrophalen Entwicklung führen,
bezweifeln.
Aus Sicht der Skeptiker wird hier mit unlauteren Mitteln eine grundlose Klimahysterie geschürt.... Ein „Klimaskeptiker” zu sein, bedeutet nicht,
* einen globalen Klimawandel grundsätzlich zu bestreiten,
* gegen Umweltschutz zu sein oder
* gegen verantwortungsvollen und sparsamen Umgang mit Energie und natürlichen Ressourcen zu sein.
...sich das Klima schon immer gewandelt hat. Es bestehen aber massive Zweifel daran, daß diese Veränderungen etwas mit menschlichen CO2-Emissionen zu tun haben. Diese Seite will daher nicht sinnvollen und nötigen Umweltschutz behindern, sondern unsinnigen und fehlgeleiteten, teuren „Klimaschutz” auf der Basis angeblich notwendiger CO2-Reduktion bekämpfen."
Ich kann allen Interessierten zu dem Thema die Seite www.klimaskeptiker.info wärmstens empfehlen.
...weil die nämlich uffbasse
Seit Kopenhagen ist es recht still geworden, vielleicht liegts am eisigen Wetter Hier wieder was zum Climagate-Vorfall:
Freunde des Benzinsports, mir wird grad übel beim lesen des Tagesschau-Blogs. Weil hier die Eisenfraktion in der Schusslinie steht, mach ich hier mal keinen Fred auf. Da die CO2-Disskusion hier sicher eine Rolle spielt, setze ich den Artikel mal hier ein. Ich habs geahnt, jetzt triffts die Eisenschweine und irgendwann steht der "unzeitgemäße" Rennsport - und damit wir in der Kritik. Auweia.
Aus für Harley Days in der Hansestadt
..."Das Biker-Treffen Harley Days wird es in Hamburg wohl künftig nicht mehr geben. Das bestätigte der Veranstalter Uwe Bergmann NDR 90,3 am Dienstag. Kultursenatorin Karin von Welck (parteilos) habe mitgeteilt, dass die Veranstaltung aus Umweltgründen nicht mehr in der Hansestadt stattfinden solle. Bergmann wirft dem Senat dem Bericht zufolge nun vor, eine der erfolgreichsten touristischen Veranstaltungen Hamburgs zu verhindern.
"Entscheidung ist wirtschaftsfeindlich"
"Die Entscheidung des Senats ist wirtschaftsfeindlich. Für mich als einfachen Mittelständler ist das nicht zu verstehen", sagte Bergmann NDR 90,3. Er betonte, dass die Harley-Fahrer viel Geld in Hamburg ließen. Der Veranstalter hofft laut NDR 90,3 aber noch auf eine Genehmigung aus Harburg - sonst müsse er nach Norderstedt oder in den Kreis Pinneberg ausweichen.
Nach Informationen von NDR 90,3 lehnt der komplette Senat das Motorrad-Spektakel als "unzeitgemäß" ab - auch Bürgermeister Ole von Beust und Innensenator Christoph Ahlhaus von der CDU. Auf dem Weg zur Umwelthauptstadt 2011 will Hamburg Lärm und Abgase reduzieren. Die Initiative dazu kam dem Bericht zufolge aus der GAL.
Passen Harley Days nicht in Umwelthauptstadt?
Wie das Hamburger "Abendblatt" berichtet hatte, fürchtet die zuständige Kulturbehörde, dass die Veranstaltung im Zusammenhang mit Hamburgs Auszeichnung als Europäische Umwelthauptstadt 2011 erhebliche politische Diskussionen auslösen könnte. Eine Sprecherin sagte der Zeitung: "Wir haben dem Veranstalter mitgeteilt, dass die Durchführung der Harley Days in Bezug auf die Akzeptanz der Hamburger Bürger und aus ökologischen Gesichtspunkten schwer durchsetzbar erscheint."
Biker-Treffen seit Jahren in der Diskussion
2003 waren die Biker zum ersten Mal in der Hansestadt. Die amerikanische Motorradschmiede feierte ihren 100. Geburtstag mit einem Treffen in Hamburg. Mehrere Hunderttausend Fans strömten damals an die Elbe und genossen den "riesigen Kindergeburtstag für Männer", wie ein Harley-Fan das Spektakel beschrieb. Seitdem lockten die jährlichen Treffen nach Angaben des Veranstalters jeweils rund eine halbe Million Besucher an. Immer wieder gab es jedoch heftige Diskussionen um das Biker-Treffen. Die Veranstalter mussten mehrfach innerhalb Hamburgs den Standort wechseln. ...."