Nach einem Abendessen, bei dem ich mich zu den fleißig Grillenden setzte, mir allerdings mit nur einem Grillkäse im Gepäck und einem Teller voll einer Mischung aus Kichererbsen und weißen Bohnen in roter Soße und Chiliflockenwürze (Dank an Serdal) mal wieder große Augen und die Frage "Bist du Veganerin" einheimste, war ich echt kaputt und noch mehr müde. Ich aß noch eine Hühnerbrust auf, die herrenlos auf dem Tisch lag und zog mich zurück. Ich hoffte, dass heute keine Laberbacken unterwegs waren. Der Power Cup musste doch schlafen wollen!
Und ich war froh, dass ich ein Buch hatte. Also legte ich mich auf meine Karpfenliege, hörte der angenehmen Begleitmusik der Schweizer nebenan zu und genoss meinen Alleine-Abend. 2:15 war machbar.
Wie, das würden wir schon noch klären, der Herr Bühn und ich!
Alleinreisend - Alles anders
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über die es sich lohnt zu sprechen!
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- campari Offline
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Re: Alleinreisend - Alles anders
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Öfter mal die Hände waschen!!!
- campari Offline
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Überraschung! Die Sonne scheint! Und sie wird noch mehr scheinen an Tag sechs von sieben. Erbarmungslos und heiß. Zum Glück hatte ich damit Erfahrung. Und heute fällt Turn 1 nicht aus. Schließlich ist es jetzt relativ windstill, aber nicht kalt. Und ich habe sehr gut geschlafen. Nur die Muskeln sind immer noch müde und würden sich gerne wieder hinlegen.
Nach der üblichen Aufwärmroutine rolle ich also los. Mit einem roten Aufkleber. Serdal und ich hatten, völlig zurecht, Plätze getauscht. Mir war es recht. Ich war KO, meine 2:15 stand, und was sollte der Quatsch, dabei einen Aufstand machen zu wollen. "Okeey, was hatte er gesagt? Hier noch mehr raus, da noch mehr bremsen. Und jetzt endlich, endlich, endlich nicht immer den ganzen Schwung wegnehmen." Ich gab mir Anweisungen. Immer wieder musste ich mal Rücksicht nehmen, nur um mich dann an Fernsicht zu erfreuen. Die PS-Bomber zogen davon wie auf Knallgas, aber hatten immer ihre Schwierigkeiten, durch die Kurven zu kommen. Vor allem der Highsider Hill, auch genannt Horsepower Hill, war eine Herausforderung. Alles, was nicht flüssig durchging, bremste mich über die Maßen aus, nur um mir dann in der nächsten Kurve dasselbe Spiel zu servieren. Das Einzige, was ging, das war deutlich hinter dem Häuschen und der Kuppe zu bremsen und zu hoffen, dass man nicht aus Versehen die Streckenausfahrt nehmen musste.
Na, gut. Üben wir überholen. Warum nicht. Das war gestern selten geworden. Mit einer Mischung aus 2:16/2:17 war ich ganz zufrieden.
Tun 2 fand nicht statt. Zumindest nicht für mich. Ich rollerte los und rollerte wieder zurück. Es hatte wieder jemand eine rote Flagge verursacht.
Und Turn 3 musste es dann werden. Mittlerweile hatte sich ein fieser Gegenwind entwickelt. Der pustete die Gerade entlang und vor allem kam er mir das ganze Bergaufstück entgegen. Es war unmöglich, hier noch mehr zu beschleunigen. Ich musste alles über die Bremse machen. Jan, der mir hinterherfuhr, sollte doch endlich mal zufrieden sein. Aus den 2:16 wurden kleinere 2:16 und endlich war dann noch eine 2:15 dabei.
Bei der Nachbesprechung suchten wir nach Gründen, warum ich noch nicht fixer war. Und obwohl der Herr Bühn jetzt mit der Bremserei sehr zufrieden war, bemerkte er, dass ich irgendwie alles viel später machte als er. Ich brauchte zu lange, machte mehr Meter und war deswegen immer zu spät mit allem fertig und konnte so nicht optimal die Line halten. Agilität, wir brauchten mehr Agilität.
2:15 war machbar. Vor allem, wenn ich mich auf das schnellere Umlegen konzentrierte. Und vor allem, weil ich eben trotz Verkehrs eine 2:15,2 abgehakt hatte.
Für den Moment war mir egal, was machbar war. Ich war kaputt.
Nach der üblichen Aufwärmroutine rolle ich also los. Mit einem roten Aufkleber. Serdal und ich hatten, völlig zurecht, Plätze getauscht. Mir war es recht. Ich war KO, meine 2:15 stand, und was sollte der Quatsch, dabei einen Aufstand machen zu wollen. "Okeey, was hatte er gesagt? Hier noch mehr raus, da noch mehr bremsen. Und jetzt endlich, endlich, endlich nicht immer den ganzen Schwung wegnehmen." Ich gab mir Anweisungen. Immer wieder musste ich mal Rücksicht nehmen, nur um mich dann an Fernsicht zu erfreuen. Die PS-Bomber zogen davon wie auf Knallgas, aber hatten immer ihre Schwierigkeiten, durch die Kurven zu kommen. Vor allem der Highsider Hill, auch genannt Horsepower Hill, war eine Herausforderung. Alles, was nicht flüssig durchging, bremste mich über die Maßen aus, nur um mir dann in der nächsten Kurve dasselbe Spiel zu servieren. Das Einzige, was ging, das war deutlich hinter dem Häuschen und der Kuppe zu bremsen und zu hoffen, dass man nicht aus Versehen die Streckenausfahrt nehmen musste.
Na, gut. Üben wir überholen. Warum nicht. Das war gestern selten geworden. Mit einer Mischung aus 2:16/2:17 war ich ganz zufrieden.
Tun 2 fand nicht statt. Zumindest nicht für mich. Ich rollerte los und rollerte wieder zurück. Es hatte wieder jemand eine rote Flagge verursacht.
Und Turn 3 musste es dann werden. Mittlerweile hatte sich ein fieser Gegenwind entwickelt. Der pustete die Gerade entlang und vor allem kam er mir das ganze Bergaufstück entgegen. Es war unmöglich, hier noch mehr zu beschleunigen. Ich musste alles über die Bremse machen. Jan, der mir hinterherfuhr, sollte doch endlich mal zufrieden sein. Aus den 2:16 wurden kleinere 2:16 und endlich war dann noch eine 2:15 dabei.
Bei der Nachbesprechung suchten wir nach Gründen, warum ich noch nicht fixer war. Und obwohl der Herr Bühn jetzt mit der Bremserei sehr zufrieden war, bemerkte er, dass ich irgendwie alles viel später machte als er. Ich brauchte zu lange, machte mehr Meter und war deswegen immer zu spät mit allem fertig und konnte so nicht optimal die Line halten. Agilität, wir brauchten mehr Agilität.
2:15 war machbar. Vor allem, wenn ich mich auf das schnellere Umlegen konzentrierte. Und vor allem, weil ich eben trotz Verkehrs eine 2:15,2 abgehakt hatte.
Für den Moment war mir egal, was machbar war. Ich war kaputt.

Öfter mal die Hände waschen!!!
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2,15..sehr gut