JanR1 hat geschrieben: ↑Samstag 25. April 2026, 10:52
Ich weiß nicht, wie ihr nach dem Fiasko verblieben seid, aber im Nachhinein wird es für alle scheiße enden: du wirst Geld verlieren und der Veranstalter mindestens einen Kunden. Tut mir für euch beide leid.
Das ist das was ich nicht verstehe. Als Veranstalter schicke ich doch keinen nach Hause, der ein paar hundert Kilometer gefahren ist.
Da finde ich eine Lösung. V.a. wenn ich kein Geld verliere, weil der Platz ja bezahlt wurde.
Da wäre mir das Risiko zu hoch einen Kunden zu verlieren. Rein emotional: Wenn ich ein paar hundert Kilometer fahre, bezahlt habe und dann nicht fahren darf, dann hast du einen Freund für's Leben.
AGB's hin oder her.
Bei jeder Veranstaltung fliegen mindestens 5-10 Leute auf die Schnauze. Da finde ich dann selbst bei einer MEGA Überbuchung eine Lösung, die für alle Beteiligten halbwegs passt.
Natürlich ist es nicht sonderlich schlau ohne Bestätigung quer durch Europa zu fahren.
Als Veranstalter sitze ich doch aber meistens eh am kürzeren Hebel. Wenn der Kunde weg ist, ist er weg. In dem vorliegenden Fall wurde der Platz ja bezahlt. Das mindeste was ICH als Veranstalter tun würde, wäre einen Gutschein auszustellen für eine Folgeveranstaltung.
Das wäre mir zu viel Risiko, dass der Kunde ansonsten für immer weg ist. Da muss man emotionslos bleiben als Veranstalter. Selbst wenn man sich im Recht fühlt.
Als Kunde wäre ich entspannt. Der Ärger verfliegt und die paar hundert Euro machen dich weder ärmer , noch reicher. Bei dem Hobby sowieso. Der Veranstalter wird mehr Geld verlieren als du, wenn du da nie wieder buchst.
Insofern gilt wie immer: Wenn man keine Einigung gemeinsam findet, mit gesundem Menschenverstand, wo beide Parteien Kompromisse finden, dann ist es eh scheiße für alle. Und Anwälte werden die Situation nicht verbessern. Das garantiere ich dir