GP-News
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Re: GP-News
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Jetzt bin ich aber maßlos enttäuscht hier von euch semiprofis. Ihr habt das noch nie bemerkt ???
Sorry aber selbst mir als Grobmotoriker ist das irgendwann in den Jahren aufgefallen, ich sagte lediglich das stabilisiert die Fuhre ganz ordentlich.
Sorry aber selbst mir als Grobmotoriker ist das irgendwann in den Jahren aufgefallen, ich sagte lediglich das stabilisiert die Fuhre ganz ordentlich.
Badeenten das ist es .... !!!!!!
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SILENCE IS BETTER THAN BULLSHIT.
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- Knubbler Offline
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Re: GP-News
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Immer wieder ein unnachahmliches Erlebnis, wenn Du Dein Fachwissen über Rennsport und Fahrphysik mit uns teilst.R6-Pille hat geschrieben: ↑Mittwoch 6. Mai 2026, 14:41 Das Anbremsen zusätzlich mit der Hinterradbremse zieht das HR etwas in die Feder und damit senkt sich der Schwerpunkt.
Ein tiefer Schwerpunkt ermöglicht eine höhere Bremskraft vorn bevor das Hinterrad abhebt.
Anpressdruck ist durch den "Flügel" bei hoher Geschwindigkeit genug vorhanden sodass die Kraft auch ohne Blockieren des Vorderrades übertragen werden kann.
Der Vorgang ist der die Umkehrung der aktuellen Heckabsenkung beim Beschleunigen.
Hier will man das Vorderrad am Boden halten und möglichst viel Kraft auf den Hinterradreifen zulassen.
Das ist Dir bestimmt nur im Eifer des Gefechts entgangen, dass hier noch zwei Fragen für Dich offen sind. Perfektes Einsatzgebiet für Deine Kompetenz. Wir freuen uns.
https://www.racing4fun.de/forum/viewtop ... 0#p1103250
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- Roberto Offline
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Re: GP-News
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In grauen Vorzeiten vor dem Elektronik Einsatz hatte Honda das CBS (combined brake system, oder so ähnlich). Bin damit einige tausend km auf der Straße gefahren mit einer 1100XX Blackbird.fraggle hat geschrieben: ↑Dienstag 5. Mai 2026, 22:13Lies mal nach, wie sich das Ducati bei ihrem Racing ABS beim Serienmoped zu Nutze macht. Die geben bei der Betätigung der Vorderradbremse einen kurzen Impuls (Millisekunden) auf die hintere Bremse, damit sich ebenfalls der Schwerpunkt nach unten verlagert. Dann erst greift die Vorderradbremse ein und Du hast weniger Last auf dem Vorderrad.
Und war von der Bremserei immer total begeistert, selbst dieses rudimentäre, mechanische System, hat super funktioniert beim Anbremsen und das Moped immer perfekt stabilisiert beim Einlenken. Mit dem Fuß so fein dosiert mitbremsen hinten - no way!
Die GP Fahrer können das natürlich, oder machen es mit der Daumenbremse.
- Diditotalbekloppt Offline
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Re: GP-News
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Hat das nicht schon Mick Doohan bzw. die 500er Piloten zu der Ära gemacht ? Ich glaube ja
Long Live Chainsaw
- Roberto Offline
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Re: GP-News
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Mich Doohan hatte nach seinen vielen Verletzungen "steife" Fußgelenke und konnte die Fußhebel nicht bedienen. Daraufhin haben sie ihm den Fuß-Bremshebel auf den Lenker verbaut.
Dovizioso verwendete auch eine Daumenbremse, wegen der feineren Dosierung.
Dovizioso verwendete auch eine Daumenbremse, wegen der feineren Dosierung.
- Diditotalbekloppt Offline
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Re: GP-News
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Ja das mit dem Fuß weiß ich. Ich bezog mich darauf, ob die 500er Piloten nicht auch schon generell das Hinterrad mitgebremst hatten ? Und Doohan dann dadurch festgestellt hatte, dass die Daumenbremse in der Hinsicht super funktioniert.
Long Live Chainsaw
- Roland Offline
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Re: GP-News
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Hier mal ein paar Zeilen zwecks Forumsbelustigung, weil ich ja nichts anderes als das r4f habe:
Doohan hatte wegen seiner Beinverletzung aus Assen resultierend ein steifes rechtes Fußgelenk und nutzte deshalb eine Daumenbremse. Nachdem die damals schon längst hinten mit gebremst haben um die Fuhre in Schräglage zu stabilisieren und einfacher in die Kurve oder durch Schikanen zu bringen, war das nötig um richtig schnell zu sein. Viele verbauten auch eine Daumenbremsen weil sie mit dem rechten Fuß in Schräglage nicht bremsen konnten.
Bei den Zweitaktern mußte man hinten mitbremsen, auch wegen Wheeliecontrol. Also nicht nur bei den 500ern, sondern auch schon bei den 250ern. Bei den MotoGP ließ dieser "Trend" dann nach, weil die ja viel mehr Motorbremse haben. Gut, die können die Motorbremse so einstellen, dass sie fast nicht mehr vorhanden ist. Aber seit Beinchen rausstrecken modern ist und mit mehr oder weniger Motorbremse gefahren wird, wird auch nicht mehr soviel hinten mitgebremst. Die Cracks machen es trotzdem, wenn der Fuß wieder auf der Raste steht. Stoner nutzte die hinterradbremse exzessiv. Pro Training verschliss er einen Satz Beläge hinten. CS kontrollierte Drifts, Wheelys, er ersetzte damit fast die heutigen "Helferlein". Aber das funktionierte nicht so perfekt wie eine Elektronik, Stoner wäre zwar am liebsten ganz ohne Elektronik gefahren, aber das hätte den Hinterreifen nicht über die Renndistanz gebracht. Oder ihm wäre der Sprit ausgegangen.
Waldi nutzte die Hinterradbremse auch sehr aktiv, der bekam von Aprilia damals sogar eine größere, schwimmend gelagerte Bremsscheibe und eine Vierkolbenbremszange, nachdem in Assen mal die Standart-Bremsscheibe den Geist aufgab und sich die zwei Bremskolben in der Zange verkanteten, Waldi ging dadurch die Chance auf den Sieg flöten, am Ende würde er trotzdem 6.!
Doohan hatte wegen seiner Beinverletzung aus Assen resultierend ein steifes rechtes Fußgelenk und nutzte deshalb eine Daumenbremse. Nachdem die damals schon längst hinten mit gebremst haben um die Fuhre in Schräglage zu stabilisieren und einfacher in die Kurve oder durch Schikanen zu bringen, war das nötig um richtig schnell zu sein. Viele verbauten auch eine Daumenbremsen weil sie mit dem rechten Fuß in Schräglage nicht bremsen konnten.
Bei den Zweitaktern mußte man hinten mitbremsen, auch wegen Wheeliecontrol. Also nicht nur bei den 500ern, sondern auch schon bei den 250ern. Bei den MotoGP ließ dieser "Trend" dann nach, weil die ja viel mehr Motorbremse haben. Gut, die können die Motorbremse so einstellen, dass sie fast nicht mehr vorhanden ist. Aber seit Beinchen rausstrecken modern ist und mit mehr oder weniger Motorbremse gefahren wird, wird auch nicht mehr soviel hinten mitgebremst. Die Cracks machen es trotzdem, wenn der Fuß wieder auf der Raste steht. Stoner nutzte die hinterradbremse exzessiv. Pro Training verschliss er einen Satz Beläge hinten. CS kontrollierte Drifts, Wheelys, er ersetzte damit fast die heutigen "Helferlein". Aber das funktionierte nicht so perfekt wie eine Elektronik, Stoner wäre zwar am liebsten ganz ohne Elektronik gefahren, aber das hätte den Hinterreifen nicht über die Renndistanz gebracht. Oder ihm wäre der Sprit ausgegangen.
Waldi nutzte die Hinterradbremse auch sehr aktiv, der bekam von Aprilia damals sogar eine größere, schwimmend gelagerte Bremsscheibe und eine Vierkolbenbremszange, nachdem in Assen mal die Standart-Bremsscheibe den Geist aufgab und sich die zwei Bremskolben in der Zange verkanteten, Waldi ging dadurch die Chance auf den Sieg flöten, am Ende würde er trotzdem 6.!
>>>neue Dunlop Moto2 Slicks<<<
Re: GP-News
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Wenn man das so liest und sich vor Augen führt wie die Profis damals ohne Elektronik gefahren sind (z.B. CS mit seinem Bremsbelag Verschleiß hinten), dann sieht man erst (zumindest ich selber) was man doch für eine Lusche ist.
Ich selber bin mir noch nicht mal klar was für mich besser (schneller) ist hinsichtlich der Einstellung der Motorbremse.
Ich selber bin mir noch nicht mal klar was für mich besser (schneller) ist hinsichtlich der Einstellung der Motorbremse.
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- Chris Offline
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Re: GP-News
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Testen bzw. Erfahren.
Probier das mal aus. Vielleicht von einem Extrem zum Anderen.
Das kann tatsächlich echt was bringen.
-
- Lasagnenpony Offline
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Re: GP-News
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Die Nutzung der Hinterradbremse war für mich der letzte große Aha-Moment. (im positiven Sinn)
Kann es jedem nur empfehlen.
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