Und wieder ein Teil Jugendzeit fort.
Shine on....Rick Wright
Hier könnt Ihr posten was nicht mit dem Thema Racing zusammenhängt
Jokes, jeglicher Dummfug oder einfach nur um zu quatschen
Jokes, jeglicher Dummfug oder einfach nur um zu quatschen
Shine on....Rick Wright
Kontaktdaten:
MfG
Ronald
"Ich bin durchaus nicht zynisch, ich habe nur Erfahrung – und das ist so ziemlich dasselbe !" O.W.
Ronald
"Ich bin durchaus nicht zynisch, ich habe nur Erfahrung – und das ist so ziemlich dasselbe !" O.W.
Die Ära Pink Floyd war und ist genial.... deren Stil ist bis heute unkopiert geblieben, das können nur wenige von sich behaupten, trotz diverser Cover Versuche..
by the way...und gerade weil ich mit deren Musik "groß geworden" bin, würde ich mir kein Revival wünschen bzw. ansehen. Wenn ich die ALTEN SÄCKE mit ihren LANGHAARTOUPETS quer durch alle Genres auf der Bühne ansehe dann bekomme ich die KRISE... bei allem Respekt, man muß nicht immer alles 5 x leben... alles hat seine Zeit...

by the way...und gerade weil ich mit deren Musik "groß geworden" bin, würde ich mir kein Revival wünschen bzw. ansehen. Wenn ich die ALTEN SÄCKE mit ihren LANGHAARTOUPETS quer durch alle Genres auf der Bühne ansehe dann bekomme ich die KRISE... bei allem Respekt, man muß nicht immer alles 5 x leben... alles hat seine Zeit...
"Wenn du tot bist, dann weißt du nicht, dass du tot bist. Es ist nur schwer für die anderen. Genau so ist es, wenn du blöd bist."
- Desmomaniac Offline
- Beiträge: 331
- Registriert: Donnerstag 20. September 2007, 15:02
Re: Shine on....Rick Wright
Kontaktdaten:
Jou - schade schade.RIGGS hat geschrieben:http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/pop- ... y/10247236
Und wieder ein Teil Jugendzeit fort.
Ich bin ebenfalls mit der Musik groß geworden, und zwar ab dem Album Ummagumma. Die Musik ist in der Tat einzigartig.
Gruß aus dem Münsterland
Stoppie
Stoppie
Faltpavillons und Fahrerlager-Zelte: http://www.race-tent.de
Mails bitte zurzeit an Johnek75@gmx.de (Kontakt Funktion auf der HP funktioniert nicht immer). Wenn innerhalb von 2 Tagen keine Antwort, bitte kurz anrufen (0173-2655169)
Mails bitte zurzeit an Johnek75@gmx.de (Kontakt Funktion auf der HP funktioniert nicht immer). Wenn innerhalb von 2 Tagen keine Antwort, bitte kurz anrufen (0173-2655169)
- Martin Offline
- Beiträge: 9942
- Registriert: Donnerstag 13. November 2003, 15:35
- Motorrad: LAAKS R6 RJ03 IDM
- Lieblingsstrecke: Ledenon, Oscherlsben
- Wohnort: Düsseldorf
- Kontaktdaten:
- pofpof Offline
- Beiträge: 866
- Registriert: Dienstag 20. Juni 2006, 14:25
- Wohnort: Ruhrpott
- Kontaktdaten:
Zeitreise – Dark Side Of The Moon
Lassen wir uns zurück beamen nach 1973 – also Scotty, gib Gas! Was für ein Jahr. Ich hatte noch 12 Monate Galgenfrist bis zur Mittleren Reife, Nixon fiel über den Watergate-Skandal, Israel prügelte sich im Yom Kippur-Krieg, die Amis hatten noch zwei Jahre in Saigon, bis der letzte Helikopter vom Dach der US-Botschaft abhob, der Käfer lief und lief noch immer, Roxy Music brachte „For Your Pleasure“ heraus mit Amanda Lear auf dem Cover und Stücken wie „Do The Strand“, dessen textlichen Inhalt ich nie verstanden habe. Damals ein absoluter Kracher und eine Innovation auf dem Pop und Rock-Sektor. Brian Eno hatte als Keyboarder dieser Formation schon zu dieser Zeit die Rolle des genialen Sound-Malers und die Synthesizer waren allesamt noch nicht polyphon, egal ob „Moog“ drauf stand oder „VCS3“.
Letzterer war denn auch auf meinem Lieblingsalbum dieses Jahres im Einsatz. Pink Floyd glänzte mit dem Konzeptalbum „Dark Side Of The Moon“. Rund 45 Minuten Wechselbad, von Abstraktem über Horror über Spaß hin zu absoluter Depression. Je nach Tagesform. Mit dem Wörterbuch auf der Jagd nach dem Sinn der Texte, eine andere Möglichkeit gab es für mich pickligen 15-jährigen nicht. Es sei denn, man diskutiert mit seinem besten Freund über die Inhalte der englischen Zeilen.
„There’s someone in my head but it’s not me“ heisst es in einem der Songs. Für mich war das ein wichtiger Satz, war ich doch trotz Pubertät und der Suche nach mir selbst den gesellschaftlichen Regeln eines strengen Elternhauses unterworfen. Ich hatte damals das Empfinden, dass mir Roger Waters, David Gilmour, Nick Mason und Rick Wright aus der Seele sprachen. Ganze Abende verbrachte ich mit meinem damaligen besten Freund beim Hören dieses Albums und Clare Torry brachte uns mit ihrem herzzerreißenden Gesang auf „The Great Gig In The Sky“ immer an den Rand des Suizids. Wir teilten die letzte Zigarette am offenen Zimmerfenster im fünften Stock, betrachteten die Sterne und dachten darüber nach, ob es nicht an der Zeit wäre, unserem unwürdigen Schülerleben ein spektakuläres Ende zu setzen. Als die selbstgedrehte Kippe so kurz geworden war, dass man sie nicht mehr in den Fingern halten konnte, steckten wir eine Nadel in den Stummel, um noch ein, zwei letzte Züge zu machen.
Damals stellte ich fest, dass es auch Musik gab, die sich nicht in vier Viertel oder drei Viertel auflöste. Ein Song im sieben Viertel-Rhythmus und trotzdem eingängig. Wer geglaubt hat, so etwas wäre von Sting erfunden worden, der täuscht sich. Nicht nur Dave Brubek’s Klassiker „Take Five“ zum Beispiel ist als „krummer“ Rhythmus sehr eingängig und schon uralt, einige Pink Floyd-Songs sind es auch.
David Gilmour’s bluesige Gitarre, die dichte Atmosphäre der Stücke, experimentelle Klangereignisse, Sprachfetzen, die als „Störer“ in die Songs gemischt sind und die beim phantasievollen Zuhörer einen einzigartigen Effekt erzeugen und das alles aufgenommen in den Abbey Road Studios und abgemischt von niemand geringerem als Alan Parsons, der später mit seinem „Alan Parsons Projekt“ Weltkarriere machte. Alle Texte stammen von Roger Waters, dem Bassisten und Pink Floyd-Mastermind, der mit „The Wall“ wohl den Höhepunkt seines Schaffens erreicht hat.
Money – get away
Get a good job with more pay
And you’re okay
Money – it’s a gas
Grab that cash with both hands
And make a stash
New car caviar
Four star daydream
Think I’ll buy me
A football team
Kritische Zeilen über den schnöden Mammon und wie man korrumpiert wird, wenn man zu viel davon hat. Dieser Titel beginnt mit einer Klangcollage, die bestehend aus Registrierkassen- und Münzengeklingel den Zuhörer auf die Reise schickt.
„Time“, „Money“, Breathe“, Us and them“ – für mich herausragende Titel, deren Texte mich seinerzeit fesselten und die ich auch noch heute zum Teil auswändig kann.
The lunatic is on the grass
The lunatic is on the grass
Remembering days
And daisy chains and laughs
Got to keep the looneys on the path.
The lunatic is in the hall
The lunatics are in my hall
The papers hold their folded faces to the floor
And every day the paper boy brings more.
And if the dam breaks open many years too soon
And if there is no room upon the hill
And if your head explodes with dark forbodings, too
I see you on the dark side of the moon.
The lunatic is in my head
The lunatic is in my head
You raise the blade
You made the change
You re-arrange me 'til I'm sane
You lock the door and throw away the key
There's someone in my head
But it's not me.
And if the cloud bursts
Thunder in your ear
You shout and no one seems to hear
And if the band you're in starts playing different tunes
I see you on the dark side of the moon.
Machs gut, Rick.
Glück auf!
Pofpof
Lassen wir uns zurück beamen nach 1973 – also Scotty, gib Gas! Was für ein Jahr. Ich hatte noch 12 Monate Galgenfrist bis zur Mittleren Reife, Nixon fiel über den Watergate-Skandal, Israel prügelte sich im Yom Kippur-Krieg, die Amis hatten noch zwei Jahre in Saigon, bis der letzte Helikopter vom Dach der US-Botschaft abhob, der Käfer lief und lief noch immer, Roxy Music brachte „For Your Pleasure“ heraus mit Amanda Lear auf dem Cover und Stücken wie „Do The Strand“, dessen textlichen Inhalt ich nie verstanden habe. Damals ein absoluter Kracher und eine Innovation auf dem Pop und Rock-Sektor. Brian Eno hatte als Keyboarder dieser Formation schon zu dieser Zeit die Rolle des genialen Sound-Malers und die Synthesizer waren allesamt noch nicht polyphon, egal ob „Moog“ drauf stand oder „VCS3“.
Letzterer war denn auch auf meinem Lieblingsalbum dieses Jahres im Einsatz. Pink Floyd glänzte mit dem Konzeptalbum „Dark Side Of The Moon“. Rund 45 Minuten Wechselbad, von Abstraktem über Horror über Spaß hin zu absoluter Depression. Je nach Tagesform. Mit dem Wörterbuch auf der Jagd nach dem Sinn der Texte, eine andere Möglichkeit gab es für mich pickligen 15-jährigen nicht. Es sei denn, man diskutiert mit seinem besten Freund über die Inhalte der englischen Zeilen.
„There’s someone in my head but it’s not me“ heisst es in einem der Songs. Für mich war das ein wichtiger Satz, war ich doch trotz Pubertät und der Suche nach mir selbst den gesellschaftlichen Regeln eines strengen Elternhauses unterworfen. Ich hatte damals das Empfinden, dass mir Roger Waters, David Gilmour, Nick Mason und Rick Wright aus der Seele sprachen. Ganze Abende verbrachte ich mit meinem damaligen besten Freund beim Hören dieses Albums und Clare Torry brachte uns mit ihrem herzzerreißenden Gesang auf „The Great Gig In The Sky“ immer an den Rand des Suizids. Wir teilten die letzte Zigarette am offenen Zimmerfenster im fünften Stock, betrachteten die Sterne und dachten darüber nach, ob es nicht an der Zeit wäre, unserem unwürdigen Schülerleben ein spektakuläres Ende zu setzen. Als die selbstgedrehte Kippe so kurz geworden war, dass man sie nicht mehr in den Fingern halten konnte, steckten wir eine Nadel in den Stummel, um noch ein, zwei letzte Züge zu machen.
Damals stellte ich fest, dass es auch Musik gab, die sich nicht in vier Viertel oder drei Viertel auflöste. Ein Song im sieben Viertel-Rhythmus und trotzdem eingängig. Wer geglaubt hat, so etwas wäre von Sting erfunden worden, der täuscht sich. Nicht nur Dave Brubek’s Klassiker „Take Five“ zum Beispiel ist als „krummer“ Rhythmus sehr eingängig und schon uralt, einige Pink Floyd-Songs sind es auch.
David Gilmour’s bluesige Gitarre, die dichte Atmosphäre der Stücke, experimentelle Klangereignisse, Sprachfetzen, die als „Störer“ in die Songs gemischt sind und die beim phantasievollen Zuhörer einen einzigartigen Effekt erzeugen und das alles aufgenommen in den Abbey Road Studios und abgemischt von niemand geringerem als Alan Parsons, der später mit seinem „Alan Parsons Projekt“ Weltkarriere machte. Alle Texte stammen von Roger Waters, dem Bassisten und Pink Floyd-Mastermind, der mit „The Wall“ wohl den Höhepunkt seines Schaffens erreicht hat.
Money – get away
Get a good job with more pay
And you’re okay
Money – it’s a gas
Grab that cash with both hands
And make a stash
New car caviar
Four star daydream
Think I’ll buy me
A football team
Kritische Zeilen über den schnöden Mammon und wie man korrumpiert wird, wenn man zu viel davon hat. Dieser Titel beginnt mit einer Klangcollage, die bestehend aus Registrierkassen- und Münzengeklingel den Zuhörer auf die Reise schickt.
„Time“, „Money“, Breathe“, Us and them“ – für mich herausragende Titel, deren Texte mich seinerzeit fesselten und die ich auch noch heute zum Teil auswändig kann.
The lunatic is on the grass
The lunatic is on the grass
Remembering days
And daisy chains and laughs
Got to keep the looneys on the path.
The lunatic is in the hall
The lunatics are in my hall
The papers hold their folded faces to the floor
And every day the paper boy brings more.
And if the dam breaks open many years too soon
And if there is no room upon the hill
And if your head explodes with dark forbodings, too
I see you on the dark side of the moon.
The lunatic is in my head
The lunatic is in my head
You raise the blade
You made the change
You re-arrange me 'til I'm sane
You lock the door and throw away the key
There's someone in my head
But it's not me.
And if the cloud bursts
Thunder in your ear
You shout and no one seems to hear
And if the band you're in starts playing different tunes
I see you on the dark side of the moon.
Machs gut, Rick.
Glück auf!
Pofpof
Man soll keine Dummheit zweimal begehen - die Auswahl ist schließlich groß genug!