ich will euch heute mal von meiner Bremshand berichten, obwohl Kalla sicher gleich anrufen und sich beschweren wird, weil ich wieder rumheule.
DER No. 1-Tip gleich zu Anfang: Lasst euch nicht in irgendeinem 0815-Krankenhaus behandeln, sondern sucht euch von Anfang an SPEZIALISTEN, nicht nur bei den Ärzten, sondern auch bei den Physiotherapeuten!! Vielleicht können wir ja mal ne Datenbank einführen, wo jeder diese Spezialisten einpflegen kann........
Nun denn, wie den Hässlichsten von euch bekannt sein dürfte, plage ich mich nunmehr seit Juni 2007 nach einer après-Sturz-Überrollung am Pann mit einer mehr oder weniger kraftlosen rechten Hand herum. Von meinen Erlebnissen im schwarzen Loch der klassischen Medizin und Füsiotherapie sollen diese Zeilen erzählen.
Vorab die diagnostische Einschätzung einer renommierten Fachklinik vom April 2008, in der ich mich 2 Wochen lang durchmessen, röntgen und chromatographieren lassen habe:
Aha. Soso. Aber beginnen wir mal am Anfang. Als ich in der stinkenden Schlachtkammer des Krankenhauses Szombathely erwachte, hörte ich Schreie. Die beiden links liegenden und an den Betten festgeschnallten Männer schrien wie die Chef-Aliens in Alien III, und der neben mir liegende Mann hatte sich sicherheitshalber mit einer braunen Brühe selbst angespuckt. Später spuckte er regelmäßig ca. 1/3 seines Schokoladenpuddingsüber mich drüber. Ich lag also in diesem irren Raum mit ca. 16 m² Grundfläche und war konnte meinen rechten Arm nicht bewegen. Zum Glück kamen irgendwann Chris und Ellen und verwöhnten mich mit ein paar deutschen Worten und einem Lächeln, das ich von den Angestellten nie erhielt. Außerdem erhielt ich während der ersten drei Tage nichts zu essen und nichts zu trinken. Eine von nem Kumpel mitgebrachte Flasche Erdbeersprudel hat mir der Pfleger geklaut. Ich rief also mit dem von Chris geliehenen Handy meinen Vater an, der eine Übersetzerin des ADAC anwies, den Pillemännern in diesem „Hospital“ zu sagen, dass ich gerne etwas Nahrung hätte. Daraufhin erschien ein weißkitteliger Ghoul in der Tür, welcher mir folgenden Satz sagte:"Diagnose: - Zustand nach traumatischer unterer Plexus (ICD-10: G54.0, brachialis-Läsion sowie Nervus Axillaris-Läsion G56.rechts mit unvollständiger Rückbildung.
Empfohlene Entlassungsmedikation: Vitamin B1 + B6 + B12-Präparat
Aktueller Aufnahmeanlass:
Die elektive Aufnahme erfolgte zur diagnostischen Einschätzung und Therapie einer seit Juni 2007 bestehenden, deutlich distal betonten Armparese re.. Der Patient berichtete, dass es damals im Rahmen eines Motorradunfalles zu einer Arm- und Schulterverletzung durch Überrollen von einem Motorrad gekommen sei.
Bei der stat. Erstversorgung in Ungarn und in der Folgebehandlung in Kempten konnten keine knöchernen Verletzungen festgestellt werden, jedoch wurde von einem konsiliarisch zugezogenen Neurologen eine untere Armplexus-Läsion diagnostiziert. Im Verlauf trat eine ausgeprägte Atrophie der M. deltoideus bei offensichtlicher Nervus Axillaris-Läsion re. auf. Hinweise für eine komplette Nervendurchtrennung (axonale Schädigung) fanden sich bei den initialen elektrophysiolog. Untersuchungen nicht.
In den folgenden Monaten sei es laut Patient trotz 5-wöchiger Reha (in Hopfen am See) zu einer allenfalls minimalen Rückbildungstendenz der Paresen gekommen. Erst seit Dezember 2007 habe eine leichte Rückbildung der Schwäche mit langsam anhaltender Besserungstendenz eingesetzt.
In der Vorgeschichte sind keine relevanten Vorerkrankungen bekannt. Der Patient gibt an, dass er nicht rauche und nur selten Alkohol zu sich nehme. Der Patient arbeitet z.Zt. als Aufzünder, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Bei Aufnahme bestand keine Dauermedikation.
Klinisch-neurologischer Untersuchungsbefund:
In der klinischen Untersuchung steht der typische Befund einer unteren Armplexusparese mit teils schweren Paresen der Handfunktionen im Vordergrund (M. interossei KG 1-2, Hypothe-narmuskulatur KG 2, Faustschluss unvollständig, weitere Handfunktionen KG 3-4, Extenso-ren weitgehend erhalten). Es findet sich eine ausgeprägte Hypästhesie und Hypalgesie im C8 im Th1 Dermatom re. (ulnare Handkante mit Digitum V und Hälfte des Digitum IV, sowie ulnarer Unterarm bis zum Ellenbogen). Darüber hinaus findet sich eine leichte Hypästhesie im Seitenvergleich auch bezüglich des III. und IV. Fingers (C7-Dermatom). Entsprechend dem Th1 Dermatom re. zeigt sich auch ein schmaler hypästhetischer Streifen am dorsalen Oberarm. Davon unabhängig besteht zusätzlich das typische Bild einer ausgeprägten Nervus Axillaris-Läsion re. mit ausgeprägter Atrophie des M. deltoideus und kleinem hypästhetischen Areal über dem Muskel, aber dennoch guter Kraftentwicklung (KG 4.3) bezüglich Abduktion und Elevation.
Die Ellenbogenextension ist allenfalls im Seitenvergleich minimal re. eingeschränkt, ebenso die Außenrotation re.. Passend zu den höhergradiegen Handparesen zeigen sich Atrophien im Bereich insbesondere des M. interosseus dorsalis I, des Hypothenars, aber auch der Thenarmuskulatur. Es bestehen keine Faszikulationen. Bezüglich der Muskeleigenreflexe zeigt sich eine Abschwächung des Trizepssehnenreflexes re. im Seitenvergleich. Die weiteren Muskeleigenreflexe sind seitengleich mittellebhaft auslösbar.
Bezüglich des Hiernnervenstatus keine relevanten Auffälligkeiten, insbesondere kann auch kein Horner-Syndrom re. festgestellt werden. Die Sprache, die cerebellären Funktionen und die Extrapyramidalmotorik erscheinen unauffällig. Das Gesichtsfeld ist fingerperimetrisch intakt und die neuropsycholog. Funktionen sind uneingeschränkt. Die Stand- und Ganguntersuchungen werden ebenfalls souverän gemeistert.
In der orientieren-psychiatrischen Untersuchung zeigt sich ein situationsadäquater Affekt mit erhaltener Schwingungsfähigkeit und normalem Antrieb. Kein Hinweis für formale oder inhaltliche Denkstörung, wahnhaftes Erleben oder Halluzinationen.
In der internistischen Untersuchung zeigt sich ein guter Allgemein- und Ernährungszustand. Die Auskultation des Herzens und der Lunge sind unauffällig. Das Abdomen ist weich (LÜGE!!!!!!!), nicht druckschmerzhaft und ohne Resistenzen. Die Wirbelsäule wie auch die Nierenlager bds. sind nicht klopfschmerzempfindlich. An den unteren Extremitäten keine Auffälligkeiten und keine wegweisenden Hauteffloreszenzen.
Zusammenfassende Beurteilung:
Passend zu den anamnestischen Angaben und dem vorliegenden Entlassungsbericht des Klinikums Kempten vom Juni 2007 zeigt sich weiterhin das Bild einer ausgeprägten unteren Armplexusparese sowie einer zusätzlichen Nervus Axillaris-Läsion re. mit ausgeprägter Atrophie des M deltoideus re..
Zur Diagnosesicherung veranlassten wir umfangreiche elektrophysiologische Untersuchungen inklusive eines SSER Medianus, einer Elektroneurographie des N. medianus und N. ulnaris mit Bestimmung der F-Wellen. Hier konnte der Verdacht bestätigt werden - es fanden sich Hinweise für eine axonale Schädigung.
In der Elektromyographie zeigten sich im M. deltoideus re. und im M. abductor digiti minimi re. weiterhin mäßig ausgeprägte Denervierungszeichen als Hinweis für eine axonale Schädigung. Das EMG des M. biceps brachii war erwartungsgemäß unauffällig.
Mittels einer Röntgenuntersuchung der knöchernen Strukturen im Bereich des Plexus brachialis re. konnten bedrängende Narbenstrukturen oder knöcherne Veränderungen mit weiterbestehender Affektion des Plexus ausgeschlossen werden.
Die Routineparameter im Aufnahmelabor (u.a. DiffBB, Quick, Elekrolyte mit Calcium, Tran-saminasen, CK, Kreatinin, Harnstoff, Harnsäure, Cholesterin, Triglyzeride, Glucose, CRP, TSH-basal) lagen im Normbereich.
In der Liquoranalyse zeigte sich bezüglich des Status, des Liquorproteinbefundes und auch inkl. oligoklonarer Banden ein Normalbefund. Die Borrelienserologie (ELISA, IgG und IgM) war im Serum wie auch im Liquor negativ.
Im Aufnahme-EKG zeigte sich ein normofrequenter Sinusrhythmus ohne Erregungsrückbildungsstörung.
Therapie und Verlauf:
Zur Unterstützung der Restitution starteten wir einen Therapieversuch mit therapeutischen MEP-Sitzungen (transkranielle Magnetstimulation). Des weiteren erfolgte eine regelmäßige direkte Stimulation der atrophen Muskulatur mit Hilfe elektrischer Klebeelektroden. Daneben erhielt der Patient tägl. spezifische physiotherapeutische Behandlungseinheiten. Polypragmatisch erhielt der Patient darüber hinaus ein Vitamin-B-Kombinationspräparat und Prednisolon 100 mg oral an fünf konsekutiven Tagen.
Unter dieser multimodalen Therapie kam es schon während des kurzen stationären Aufenthaltes zu einer subjektiven Besserung der Paresen. Daher empfehlen wir ausdrücklich die ambulante Fortführung der muskulären Stimulation. Dem Pat. wurde ein Rezept für ein Myostim Gerät (Firma SOM) ausgehändigt. Des weiteren empfehlen wir weiterhin regelmäßige physiotherapetische Behandlungseinheiten.
Zusammenfassend konnte durch die elektrophysiolog. Untersuchungen der klinische Verdacht einer inkompletten, axonalen, unteren Armplexusparese und einer traumatischen Nervus Axillaris-Läsion re. bestätigt werden. In der weiteren Zusatzdiagnostik (MRT Plexus, Röntgen Clavicula/Schulter) konnten weiterbestehende traumatisierende Strukturen ausgeschlossen werden.
Prognostisch gehen wir von einer weiteren Rückbildung über die nächsten 12 Monate aus.“
„ADAC hat angeruft. Sie bekommän hier in Ungarrrn nichts zu ässän und nichts zu trinkän, weil sie wärrdän hier in Ungarn STÄRBÄN!“ Mir fiel gleich der alte Witz mit dem Elefant und dem Kamel ein, wo sich die beiden treffen und der Elefant sagt: „Hey du, warum hast du die Titten auf dem Rücken?“ Worauf das Kamel antwortet: „Saudumme Frage von einem, der den Schwanz im Gesicht hängen hat!“
Naja, nach 4 Tagen kamen dann endlich die Samariter. Wahrscheinlich dieselben, die damals den Hajo aus Brünn gerettet haben, und verbrachten mich nach Kempten. Diverse Untersuchungen und Röntgungen später die Diagnose ähnlich wie oben beschrieben. Therapie: Krankengymnastik, Elektrotherapie. Nach einem halben Jahr Quälerei mit Krankengymnastik, Elektrotherapie, Krafttraining, Wassergymnastik, etlichen Besuchen bei Fachärzten und verschiedensten Physiotherapeuten, unterbrochen durch eine fünfwöchige Reha in Hopfen am See, wo ich 5 Wochen lang Quälerei mit Krankengymnastik, Elektrotherapie, Krafttraining und Wassergymnastik erfahren durfte, dann endlich der erste Hoffnungsschimmer. Nach einem Tipp von pt ließ ich mir nen Termin bei dem Heilpraktiker Schlagbauer in Winhöring geben. Dieser aktivierte meine Muskeln mittels chinesischer Triggerpunktmassage, Schröpfen und Akupunktur, was erstmals spürbare Fortschritte brachte. Ich entwickelte eine Schmerzskala, deren oberster Wert 1 Schlagbauer war - der größtmögliche Schmerzzustand. Das Problem war am Ende die Entfernung. Ich konnte nicht ständig 600 km abreißen, obwohl ich es gern gemacht hätte (zu der Zeit war der Sprit noch teuer). Also weiter mit herkömmlicher Krankengymnastik. Massier massier, ein bisschen propriozeptive, neuromuskuläre Fazilitation, Elektro, kribbel kribbel, und weiterhin warten. Gefühl und Kraft wurden immer besser, aber eben endlos langsam. Zu langsam. Drei Physiotherapeuten später hätte ich Stein und Bein geschworen, dass irgend etwas den Nerv „lähmt“, beengt oder sonst wie behindert. Daraufhin ging ich nochmal für zwei Wochen in besagte Klinik, und ließ mich von oben bis unten durchchecken. Es wurden (wie oben beschrieben) keine „knöchernen Strukturen“ ge-funden, die den Nerv behindern könnten, und es wurde mir versichert, dass man da nix machen könne außer zu warten. Tolle Salami. Juhu.
Nach weiteren Wochen der Hilflosigkeit führte mich mein steinerner Weg zu einer Massöse, die Jahre zuvor einem Kegelkameraden von mir sein extremes Rückenleiden binnen drei Stunden wegmassiert hatte. Sie hatte vor über 20 Jahren für zwei Jahre in Thailand in einem Kloster gelebt, und dort beim Obermönch die Kunst der Thaimassage erlernt. Im September war ich das erste Mal dort, und es war eine Offenbarung. Sie beseitigte sämtliche Blockaden in meinem gestählten Körper (Stellen, an denen der Blutfluss gestört ist) - die allerbrutalsten waren im Handgelenk, im Ellenbogen, und in der Schulter, und nachdem sie diese rausgedrückt hatte (Schmerzgrad: 4,5 Schlagbauer) floss das Blut wieder. Ich hatte regelrechte Hitzewallungen in den betreffenden Stellen. Sie war die erste, die mir sagte, dass man zuerst die Ursache meines Problems beseitigen müsste, und dann erst wieder mit Muskelaufbau oder ähnlichem beginnen sollte. Muskeln seien der am meisten überschätzte Körperteil. Das sagte sie nach einer drei Stunden andauernden Massage (ohne Pause). Dass sie mancherlei sehr interessante Auffassungen über Ernährung und Sport vertritt, das sagte ich ja schon. Die betreffende Datei kann bei mir angefordert werden.
Fast zeitgleich mit der ersten Behandlung bei dieser außergewöhnlichen Frau fing ich an, sogenannte Nahrungsergänzungsmittel zu mir zu nehmen, weil mir diese von nem guten und schnellen Supermoto-Kollegen empfohlen worden waren, der zudem auch mal dieselbe Scheiße hatte wie ich, und der meinte, dass mir diese Pülverchen auf jeden Fall gut tun würden, auch und vor allem wegen der enthaltenen B-Vitamine. Ich nahm diese also, und es ging mir gut, sowohl körperlich als auch mental, was bis heute anhält.
Zu guter letzt hatte ich dann noch das große Glück, dass mir Supermoto-Weltmeister Bernd Hiemer auf der Intermot noch nen Termin bei seinem Physiotherapeuten im Red Bull-Ortema-Leistungszentrum beschaffte, bei dem ich jetzt schon drei Mal war. Er heißt Axel Weisert, und praktiziert in der Praxis Thera4 in Ludwigsburg ( www.thera4.de ). Dafür nochmal ein elendig dickes Dankeschön an Bernd, der der beste Beweis dafür ist, dass man auch als Weltmeister am Boden bleiben kann.
Axel ist sicher noch nicht viel älter als ich, aber er ist in meinen Augen ein wahres Genie. Seine Hände finden immer die richtigen Punkte, massieren auch gerne mal Nerven, was nach dem anerkannten europäischen Medizinverständnis nicht usus ist, aber in China durchaus üblich (Schmerzgrad 5,2 Schlagbauer), und er war nun der Erste, der mir sagte, dass in meinem Arm durch das Trauma der „Überfahrt“ noch diverse Gewebe“vernarbungen“ bzw. -verklebungen vorhanden sind, die zuerst gelockert und gelöst werden müssten, bevor die herkömmlichen Behandlungsmethoden wie Ergotherapie oder Krafttraining angewandt werden können. Sein Beispiel hierzu: „Das ist wie wenn du eine neue Glühbirne kaufst, aber keinen Strom zu Hause hast.“ Ergo genau das, was ich seit Anfang an vermutete. Tja, manchmal muss man einfach Glück haben.
Ach ja, ich hab Jutta vergessen. Jutta, mit bürgerlichem Namen Pneumatrone 200, ist eine Maschine, die hochfrequent schröpft, also ansaugt und ausbläst. Siehe: http://www.pneumed.de/inhalt/pneumed/de ... tart.shtml
Ihren Namen hat sie so bekommen: Ein Patient (ca. 60) sei zu Axel gekommen, als er das Gerät relativ neu hatte. Er hatte es angewandt, und es gab die üblichen Schmatzlaute von sich, schlurmpf, schlurmpf, schlurmpf.... Der Patient habe ihn dann ganz freudig angeschaut und gesagt: „Hey, die macht das ja genau wie die Jutta!“
Seither heißt sie Jutta. Er pflügt damit jeweils länger als ne halbe Stunde durch mein Gewebe (siehe Slogan), und ich spüre nach jeder Behandlung eine Besserung, sowohl von Gefühl, als auch von der Kraft her. Sogar mein Deltamuskel fängt schon wieder an, sich aufzubauen. Seit letzter Woche kann ich nen Kugelschreiber wieder zwischen allen Fingern durchrotieren lassen. Also falls jemand ein ähnliches Problem hat - sucht euch auf der Heimseite bei "Anwender" einen raus, und lasst euch von Jutta durchsaugen. Jutta hat (leider) nicht jeder. Axel meint jedenfalls, dass meine Aussichten für eine Aufzündung 2009 sehr gut sind.
Am 27.11. hab ich sicherheitshalber noch nen Termin bei einem weltbekannten „Aura-Chirurgen“ namens Klügl in Liechtenstein. Er heißt auch Gerhard. Bin gespannt wie ein Flitzebogen.
Esoterische Grüße aus dem Hasenbau,„Gerhard Klügl, geb. 1946, war bis 1972 Beamter beim Deutschen Patentamt in München, studierte später Biologie und kam seit 1988 in Kontakt mit englischen Heilern. Er entdeckte schließlich seine eigenen Heilfähigkeiten.
Heute nimmt er "Operationen" in der Aura vor, die den wirklichen chirurgischen Operationen sehr ähneln. Auch in den Auswirkungen, so können sich auf der Haut manchmal für einige Tage die Operationsnähte mit den Stichen zeigen, obwohl meist nicht auf der Haut, sondern auf der Kleidung "operiert" wird. Es wirken durch ihn verschiedene Chirurgen, Internisten und Pharmazeuten. Dabei ist Gerhard nicht in Trance, sondern nur in einem erhöht aufmerksamen Stadium.
Er arbeitete unter anderem in Schottland, Spanien, Holland und auch in Dänemark, wo er völlig legal "operieren" durfte.
Im April 2001 lernte Gerhard Klügl Prof. Gary Schwartz von der Universität Tucson, USA, kennen, der Auraphänomene mittels Kirlianfotografie erforscht. Dieser konnte Aurachirurgie in allen Einzelheiten in der Kirlianfotographie nachweisen.
2004 drehte Clemens Kuby eine Dokumentation über ihn.
2005 erhielt er den Alternativen Europäischen Medizinpreis der Dr. Ingeborg Gebert-Heiß-Stiftung.
Was bewirkt Aurachirurgie? Der erste Schritt bei der Behandlung mit Aurachirurgie, ist das Auflösen von alten Schocks aus früheren Inkarnationen. Dies sind zumeist körperlich erfahrene Schmerzen, die durch Hinrichtungen, Unfälle oder auch durch Euthanasie oder Inten-sivmedizin entstanden sind. Diese Schmerzen manifestieren sich genau an den damals betroffenen Organen und sind beim Abtasten der Aura als Blockaden spürbar. Durch Heilen der heute immer noch spürbaren Wunden, können die Schocks aufgelöst werden. Es ist wichtig, dass die Aura des Klienten auf die in der Aura erspürten Blockaden, reagiert. Dies geschieht in der Weise, dass der Klient genau an dieser Stelle einen leichten Druck oder Zug spürt.
Nach Auflösung dieser Schocks kann nach derzeitigen körperlichen Problemen gefragt werden. Mit Aurachirurgie können körperliche Schmerz- oder Krankheitszustände in der Aura behandelt werden. Aber auch nur dann, wenn der Klient entsprechend reagiert, d.h. in Resonanz mit dem Heiler ist. Die Behandlungen umfassen die Probleme des Bewegungsapparats (Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen), der inneren Organe und auch der Zähne. Es erfolgt in der Aura ein feinstofflicher, chirurgischer Eingriff, wobei auch durch Injektionen in die Aura feinstoffliche "Medikamente" in Form von Informationen zu übertragen werden können.
Die Aurachirurgie ist dort nicht möglich, wo auch in der Schulmedizin chirurgische Eingriffe nicht durchführbar sind. Dies sind in erster Linie Probleme, die nur auf psychische Therapien ansprechen.“
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