durch die Lektüre von "Gaskrank, Geschichten aus der Kurve" und dem irreversiblen Befall des Mopedvirus im Kindesalter, bin ich auf diese durchaus lustige Seite gestoßen. Da ich gerade sämtliche Mittel zusammenkratze ein Zündmoped samt Ausfahrten zu organisieren, wollte ich mich hier mal vorstellen. Wo auch sonst? Wenn alles klappt bin ich 09 schon dabei, entscheidet sich demnächst.
Meine Eltern nennen mich Markus.
Grüße alle aus dem Forum herzlichst, besonders die Autoren des besagten Buchs -> einfach genial, sowie einige Geschichten und Erfahrungsberichte hier!
Daumen hoch !
Markus
„Lache und die Welt lacht mit dir, weine und du weinst allein.“
ich fahr seit ich mit den Beinchen zum Boden reiche (11 jahre alt, auf der Hercules MK2 vom Opi) Moped und hab auf öffentlichen Straßen bis dato 70 Tausend Kilometer befahren. Leider, abgesehen von einer nicht so dollen Fahrt auf der NS, keine Rennstreckenkilometer.
"passiv":
Seit 5 Jahren fahr ich regelmäßig einmal mit meinem Weibchen zu nem Weltmeisterschaftslauf ( Assen, Jerez, Söchsenring, 2x Barcelona ). Bevor ich mich intensiver mit der Sache auseinandergesetzt habe, dachte ich, daß man mindestens die 7,5k Sofortrente braucht um auf Rennstrecken unterwegs zu sein. -> Mööp
Meinen ersten Kontakt mit dem Rennsport hatte ich als 10 Jähriger.Mein Vater nahm mich zu nem Bergrennen in der Region mit und ich war begeistert.
Viel später dann die eigentliche Offenbarung.
Nachdem wir am Bahnhof von Montmelo angekommen waren, machten wir uns neben 10000 anderen auf den Weg zum Circuit de Catalunya. Allein die Stimmung im Ort übertraf alles bisher dagewesene. Mopeds und ambitionierte Treiber wo man hinsah. Beifallklatschende Fußgänger, wenn wieder eine saubere Wheely Stoppie Kombination gefahren wurde.
Nach kurzweiligem Fußmarsch, erreichten wir dann die Umzäunung der Rennstrecke. Kurz eingecheckt -> drin
2-Taktöl lag in der Luft und im Wissen, daß gerade das freie Training der 250er lief, erreichten wir eine Anhöhe kurz hinter der langen Start/Ziel Geraden und ich bekam zum ersten mal die Strecke und die im unwahrscheinlichen Winkel fahrenden Helden zu Gesicht.
Freudentränen... unbeschreiblich, wenn man es zum ersten mal live sieht...
...seitdem jedes Jahr wieder, wobei ich diesen Moment wohl niemals vergessen werde.
Wie das wohl ist, wenn man abseits der Straße mal ohne den Holztransporter, der in der Kurve steht, fahren kann...
„Lache und die Welt lacht mit dir, weine und du weinst allein.“