Zum Inhalt
NEU: Events vieler Veranstalter direkt auf R4F buchen. Bequem und einfach. Jetzt buchen

Ich könnte so brechen

Hier könnt Ihr posten was nicht mit dem Thema Racing zusammenhängt
Jokes, jeglicher Dummfug oder einfach nur um zu quatschen :-)

Moderatoren: as, Chris

  • Benutzeravatar
  • Kanister 79 Offline
  • Beiträge: 2137
  • Registriert: Dienstag 3. Mai 2005, 09:44
  • Wohnort: CH-Bassersdorf+D-Pöttmes
  • Kontaktdaten:

Kontaktdaten:

Beitrag von Kanister 79 »

John`ek hat geschrieben:
kontrast hat geschrieben:
John`ek hat geschrieben:Hobby hin oder her ..... eine Waffe, die zum Töten gebaut wurde, muß keiner zu Hause haben, wo die meisten offensichtlich keine Kontrolle darüber haben. Für mein Verständnis sind Leute die sich für Waffen begeistern auch nicht ganz dicht und selbst potenziell gefährlich.

Ich kann es einfach nicht verstehen.
das ist dünnes mit sahne ;)

wozu kauft man sich ein motorrad für 10000euro (und mehr) um es bei ungünstigen bedingungen bei nächster gelegenheit direkt zu verschrotten? und auch seine eigenen gesundheit damit zu gefährden?
ist genau das selbe...
sammelleidenschaft hat damit überhaupt nix zutun und wenn man die vorschriften einhält kommt auch kein zweiter so einfach an diese waffen
wenn Du den Unterschied zwischen einer Knare und einem Motorrad nicht siehst, dann brauchen wir nicht weiter zu diskutieren :shock: :roll:
Wäre es okay, wenn ich Atomsprengköpfe sammeln wollte?
Stimmt das eine wird gebaut um damit zu fahren und das andere hat nur einen Zweck!
Vergnügt sein geht über reich sein
Aber mit ein bischen Reichheit könnt ich öfter Zynden ;-)

www.kanister79de.de.tl
www.kawasaki-hage.de
  • Benutzeravatar
  • kontrast Offline
  • Beiträge: 2008
  • Registriert: Sonntag 2. Oktober 2005, 00:31
  • Motorrad: R6 RJ15
  • Lieblingsstrecke: alle

Kontaktdaten:

Beitrag von kontrast »

John`ek hat geschrieben:
kontrast hat geschrieben:
John`ek hat geschrieben:Hobby hin oder her ..... eine Waffe, die zum Töten gebaut wurde, muß keiner zu Hause haben, wo die meisten offensichtlich keine Kontrolle darüber haben. Für mein Verständnis sind Leute die sich für Waffen begeistern auch nicht ganz dicht und selbst potenziell gefährlich.

Ich kann es einfach nicht verstehen.
das ist dünnes mit sahne ;)

wozu kauft man sich ein motorrad für 10000euro (und mehr) um es bei ungünstigen bedingungen bei nächster gelegenheit direkt zu verschrotten? und auch seine eigenen gesundheit damit zu gefährden?
ist genau das selbe...
sammelleidenschaft hat damit überhaupt nix zutun und wenn man die vorschriften einhält kommt auch kein zweiter so einfach an diese waffen
wenn Du den Unterschied zwischen einer Knare und einem Motorrad nicht siehst, dann brauchen wir nicht weiter zu diskutieren :shock: :roll:
Wäre es okay, wenn ich Atomsprengköpfe sammeln wollte?
klar ist das ein unterschied aber leute zu verurteilen nur weil sie waffen sammeln/besitzen/sich dafür interessieren und als nicht ganz dich zu bezeichen ist genauso oberflächlich wie die kritiker des kringeldrehens...
für diese bist du auch nicht ganz dicht...
in diesem sinne ist es das selbe

mir ging es lediglich um deine oberfläche abstempelung der waffen sammler.
Zuletzt geändert von kontrast am Donnerstag 12. März 2009, 14:45, insgesamt 1-mal geändert.
  • Benutzeravatar
  • nervtoeter Offline
  • Beiträge: 1394
  • Registriert: Montag 24. Juli 2006, 20:34

Kontaktdaten:

Beitrag von nervtoeter »

onkel tom hat geschrieben:also den schluss zu ziehen, ego-shooter spielen und danach ne waffe benutzen und... , freunde der sonne also bitte..wer von euch hat schon mal mit ner 9mm geschossen? derjenige weiss das es so leicht nun nicht ist, einfach mal so wen abzuknallen, dazu musst schon eine wenig reelle übung her, und da ist dann der ansatz...

meiner meinung nach ist in diesem falle , die ursache bei den eltern zu suchen , hauptsächlich zumindest...

und ja bundy hat recht, aber das ist ein anderes thema :)
Der Aussage schließe ich mich mal an.
Wer von Euch kennt noch die Filmdiskussionen der 80er, damals waren es Gewaltvideos die die Ursache für solche Taten waren!

Ich spiele Egoshooter seit es diese gibt, ich kann darin aber wenig erkennen was jemanden für so eine Tat "schult". Weder eine Abstumpfung der Gewalt da virtuell, noch ein praktisches Training. Maximal kann ich mir noch vorstellen das Psychos hier evtl Räume und Gebäude nachbauen um diese virtuelle zu begehen und zu lernen, dazu gibts ausser Egoshooter noch zig andere Möglichkeiten.
Unsere unwissenden Politiker werden diese Bsp natürlich wieder nutzen um einen Feldzug gegen Egoshooter zu starten.

Wer von Euch war beim Militär, wer hat schon eine 9mm, 7.65, 5.56 etc real benutzt??

95% der nicht an Waffen ausgebildeten Bundesbürger wären nicht in der Lage eine Waffe zu benutzen geschweige den etwas zu treffen.

Das Problem liegt sicher am Umfeld der Täter und ob wir die Mitbürger solche Zeichen erkennen können und natürlcih wie wir damit umgehen. Verantwortung der Gesellschaft würde ich so etwas nennen. Dabei muss uns allen klar sein, dass man solche Taten nie zu 100% verhindern werden kann.

Das Thema beschäftigt mich schon seit Jahren, nur bin ich inzwischen mehr als je davon überzeugt dass es leider einfach kein Patentrezept gibt.

nachdenkliche Grüße
Markus
Schräg ist geil, noch schräger ist noch geiler
  • Benutzeravatar
  • Martin Offline
  • Beiträge: 9942
  • Registriert: Donnerstag 13. November 2003, 15:35
  • Motorrad: LAAKS R6 RJ03 IDM
  • Lieblingsstrecke: Ledenon, Oscherlsben
  • Wohnort: Düsseldorf
  • Kontaktdaten:

Kontaktdaten:

Beitrag von Martin »

da pflichte ich Johnek bei. Gebrauchsfähige (Schuss-)Waffen sammeln ist IMHO ziemlich krank, zumal der sinn und Zweck einer soclen Waffe ein eindeutiger ist und man zu 100% davon ausgehen kann, dass der entsprechende Sammler/Besitzer sich mit dem Thema irgendwo auseinandersetzt.

Dabei rede ich jetzt nicht von Jagdwaffen, großen Küchenmessern und Äxten. Da ist es eine Zweckentfremdung.
Als langjähriger TaekwonDoin bin ich durchaus dazu in der Lage mit bloßen Händen und Füßen Lebewesen vom hier uns dort zu befördern.
Aber auch das hat nicht annähernd was mit Tötungs(Schuss-)waffen zu tun.

Die Waffen-Leidenschaft kann ich nachvollziehen bei historischen Waffen, Schwertern, Säbeln, Dolchen, Armbüsten u.ä. Aber auch solche gehören entschärft.

Sorry, war nur meine Meinung zu privatem Besitz von Schusswaffen.

Der Vater eines ehem. Bekannten war auch Waffennarr und hat sich mit einer eigenen Pistole aus Versehen erschossen.


@ Pa:
"Faustlos" ist EIN Ansatz, der Gewalt entgenezuwirken. Auch für die anderen von dir aufgeführten Punkte kann es Projekte geben.

@ bundy:
Das Problem mit den weiblichen Lehrern ist ein echtes Problem!!!
Das hat sich Pa nicht ausgedacht!
Martin
ACHTUNG! Bis auf Widerruf leider keine Annahme von Reifenwärmerreparaturen mehr.
_________________________________
Wenn das Leben dir nur Zitronen anbietet, ja dann frag doch einfach noch nach Salz und Tequila!
  • Benutzeravatar
  • triple6 Offline
  • Beiträge: 3585
  • Registriert: Montag 24. April 2006, 21:06
  • Wohnort: Aarau, CH

Kontaktdaten:

Beitrag von triple6 »

Pa#4 hat geschrieben:Wenn wir es früher in den Pausen auf dem Schulhof zu bunt getrieben hatten, sprich umher gerannt sind wie die Blöden, dann wurde kurzerhand von der Aufsicht auf der Trillerpfeife gepfiffen und die Klassen mussten in Dreierreihen antreten und die restliche Pause wurde im großen Kreis in Formation, wie man das in Gefängnis-Filmen so manchmal sieht, marschiert.

War zwar im dritten Reich, aber es hat gewirkt!
Jetzt wird das Eis aber dünn... :roll:
Bundy, Triple, geht mal davon aus, dass ich einiges an Insiderwissen habe und die Sache mit den Lehrerinnen seit einiger Zeit ganz massiv in Bayern diskutiert wird. Es fehlt den Jungs ganz einfach das männliche Vorbild zumindest im schulischen Sektor und sie haben oftmals das Gefühl, dass die Mädchen in ihrer Geschlechterrolle mit den Lehrerinnen besser zurecht kommen!

Die Rate mit den 25% nicht Ausbildungsfähigen männlichen Jugendlichen ist Statistik!
jaja...
schon seltsam, dass es damals, als es nur männliche Lehrer gab, keine Amokläufe von ausgegrenzten Mädchen gab, ohne weibliches Vorbild...


Das Problem sind nicht weibliche Lehrerinnen oder mangelndes Männervorbild. Das Problem ist, dass es Jungs gibt, die nicht damit umgehen können, wenn Frauen besser sind als sie. DAS ist das Problem!
Ich wusste nicht, dass Männer in den Schulen ein männliches Vorbild brauchen. :?
Ich kenne viele - und schliesse mich damit ein:
-Ohne Vater von der Mutter grossgezogen
-Nur bei Frauen zur Schule
-Ne Frau als Lehrmeisterin
Ich hab keinen Knacks davon getragen... im Gegenteil.

Wenn Jungs ein männliches Vorbild brauche gäbs da noch den Vater... im konkreten Beispiel scheint der leider auch ein entsprechend schlechtes gewesen zu sein.
"...aber Marge, Versuchen ist der erste Schritt zu Versagen!"
~~Homer Simpson, Springfield 1998~~
  • Benutzeravatar
  • Kanister 79 Offline
  • Beiträge: 2137
  • Registriert: Dienstag 3. Mai 2005, 09:44
  • Wohnort: CH-Bassersdorf+D-Pöttmes
  • Kontaktdaten:

Kontaktdaten:

Beitrag von Kanister 79 »

Nagel auf den Kopf getroffen 666
Vergnügt sein geht über reich sein
Aber mit ein bischen Reichheit könnt ich öfter Zynden ;-)

www.kanister79de.de.tl
www.kawasaki-hage.de
  • Benutzeravatar
  • Aniki Offline
  • Beiträge: 1502
  • Registriert: Freitag 11. Mai 2007, 14:47
  • Wohnort: 85452

Kontaktdaten:

Beitrag von Aniki »

das ist wirklich ein sehr weitgreifendes Thema, was leider immer erst nach einer schrecklichen Tat die Leute aufrüttelt - hoffentlich ...

ich sehe die Ansätze aber auch ganz woanders & eher im sozialen Zusammenleben - was da die "Gesellschaft" für Gesindel heranzüchtet (bezogen auf unser Strafgesetz aus dem 18. Jahrhundert, wo ein Steuersünder schlimmer bestraft wird, wie ein Kinderschänder / -mörder :x :x :x )
Es muss irgendwo in den Köpfen der Kinder verankert werden, dass Gewalt Mist ist
- genau, den oft ist es doch so, dass wenn es Streit zw. Kindern gibt, oft gesagt wird "dann hau doch zurück..." - genau das leben leider auch viel zu viele Erwachsene vor - verbale, sachliche Konfliktlösung ist für viele ein absolutes Fremdwort - leider auch zu Hause (was man da in den Medien rund um die Uhr sieht :roll: :roll: - da weiss ich, warum ich so gut wie kein Fernsehen schaue - da kommt doch nur noch ::: )

in den Schulen würde ich schon ganz woanders ansetzen - ich würde die Schüleranzahl auf max. 20 Schüler pro Klasse reduzieren - hier in Bayern ist eine Schülerzahl von 30- 35 Schülern keine Seltenheit und die Klassen haben sehr oft nicht einmal ein eigenes Klassenzimmer - was ich in der Grundschule sehr, sehr wichtig finde - das sind einfach viel zu viele kleine Sachen, die sich zu einem riesigen Problem entwickeln

es ist einfach unfassbar - mein Beileid an die Familien & Betroffene
Mopante Mopante




nicht jeder kann ein Held sein - irgendwer muss ihnen auch am Streckenrand zujubeln


Corona Extra
immer hart an der Limette
  • Benutzeravatar
  • Martin Offline
  • Beiträge: 9942
  • Registriert: Donnerstag 13. November 2003, 15:35
  • Motorrad: LAAKS R6 RJ03 IDM
  • Lieblingsstrecke: Ledenon, Oscherlsben
  • Wohnort: Düsseldorf
  • Kontaktdaten:

Kontaktdaten:

Beitrag von Martin »

triple6 hat geschrieben:
Pa#4 hat geschrieben:Wenn wir es früher in den Pausen auf dem Schulhof zu bunt getrieben hatten, sprich umher gerannt sind wie die Blöden, dann wurde kurzerhand von der Aufsicht auf der Trillerpfeife gepfiffen und die Klassen mussten in Dreierreihen antreten und die restliche Pause wurde im großen Kreis in Formation, wie man das in Gefängnis-Filmen so manchmal sieht, marschiert.

War zwar im dritten Reich, aber es hat gewirkt!
Jetzt wird das Eis aber dünn... :roll:

schon seltsam, dass es damals, als es nur männliche Lehrer gab, keine Amokläufe von ausgegrenzten Mädchen gab, ohne weibliches Vorbild...
Das mit dem dünnen Eis sehe ich ein bißchen anders. Den lehrern von heute fehlt fast jegliche legale Möglichkeit die Schützlinge bei Verfehlungen zu maßregeln. Dabei rede ich nicht von Schlägen, in die Ecke stellen oder ähnlichen Dingen. Da die Lehrer aber nix machen dürfen, testen die Kinder die Grenzen aus (und das ist völlig normal) und gewinnen entsprechend häufiger. Der Respekt vor der Lehrperson ist extrem niedrig. "Was soll der mir schon!" Dazu gibt es auch noch viele eltern die ihren Kindern dann auch noch den Rücken stärken. Ich kenne aus meinem Kundenkreis einen Fall, da hat ein Gymnasiast, etwa 14 Jahre alt, in dem Gymnasium provokativ vor den Augen des Hausmeisters im Schulflur eine Steckdose zertreten. Die eltern bekamen passend Post. Das Ergebnis: Der Vater war Rechtsanwalt und hat eine Klage angestrebt und Recht bekommen. Hallo?

Was das Aufwachsen nur mit Frauen betrifft sehe ich die Problematik schon.

Dass es "früher" keine Amokläufe von Mädchen gab, lag vielleicht auch daran, dass sich eh alle Mädchen unterordneten und das für ok befunden haben. Außerdem gab es ja noch die von Pa angesprochenen Zucht und Ordnung. Da wurde so was schon im Frühstadium unterbunden. ;-)

Martin
ACHTUNG! Bis auf Widerruf leider keine Annahme von Reifenwärmerreparaturen mehr.
_________________________________
Wenn das Leben dir nur Zitronen anbietet, ja dann frag doch einfach noch nach Salz und Tequila!
  • Pa#4 Offline
  • Beiträge: 1296
  • Registriert: Samstag 17. November 2007, 22:31
  • Wohnort: Niederalteich

Kontaktdaten:

Beitrag von Pa#4 »

Triple,

höchst seltsam, dass man in entsprechenden Kreisen anfängt. sich mit dem Problem der Lehrerinnen-Überzahl und den damit verbundenen Auswirkungen zu beschäftigen!

Es ist nicht so, dass darin das Problem liegt, aber ein winzig kleiner Baustein ist es doch!

Ich selber habe durch den Krieg, mein Vater war Berufssoldat und auch vor dem Krieg ständig unterwegs, meine gesamte Kindheit und Jugendzeit in vorwiegend weiblicher Umgebung genossen!

Geschadet hat mir dies nichts, aber dies war auch eine ganz andere Zeit.

Aber durch eigene Kinder und einer aktiven Jugendarbeit habe ich, angefangen mit der Mengenlehre, das gesamte Spektrum unseres Schulwesens von der Grundschule bis zur Gesamtschule und dem Gymnasium erlebt und habe, weil meine Frau in leitender Position im Schuldienst ist, ziemlich gute Einblicke.

Im Allgemeinen gehen schulische und Probleme im privaten Bereich so ziemlich Hand in Hand!

Wenn es, wie im vorliegenden Fall, ein Kind in psychiatrischer Behandlung betrifft, offensichtlich die Eltern keinen Zugang zu ihrem Kind mehr haben und dann noch, wie die polizeilichen Untersuchungen bereits ergeben haben, dass die Pistole im Schlafzimmer verwahrt wurde, also für den Täter zugänglich war, dann war der Knabe ganz arm dran!

Der hatte fast keine andere Wahl!

Übrigens überlegt man, den Zugang zu den Klassenzimmern nach Unterrichtsbeginn zu unterbinden (Aussage Schäuble).

Pa#4
  • Daryl Offline
  • Beiträge: 564
  • Registriert: Donnerstag 10. Januar 2008, 23:36
  • Motorrad: RSV4 RF
  • Lieblingsstrecke: TT Mountain Course
  • Wohnort: Baden-Baden

Kontaktdaten:

Beitrag von Daryl »

Ich schreib jetzt mal nur weil, weil ich mit dem Thema "Killerspiel" viel auseinandersetze und schon seit über 6 Jahren, jeden Tag 2 - 4 Stunden Counter-Strike spiele. Das mach ich nicht aus Lust am "virtuellen töten", sondern weil ich so gut bin dass ich damit Geld verdiene in einem der deutschen Topteams.
Was die Medien nicht sehen - oder nicht sehen wollen - ist, dass es nicht primär ums "töten" geht, sondern um den "Teamfaktor" der von jedem unwissenden völlig unterschätzt wird - vergleichbar mit einem Endurance Rennen, wieviel Auswirkung hat da das Team ?!
Es geht um Taktiken, um Spielintelligenz, Rekation, Zusammenarbeit, gemeinsames Training, das "Spiel" des Gegners lesen und noch 1000 andere Sachen.

Jemand der das aktiv betreibt wie ich und viele andere, wissen das - genauso wie du weiß dass zynden nicht nur sinnloses "im Kreis" fahren ist sondern mehr als das, nämlich Mut, anstrengung, schrauben, dumm labern, korea saufen, rundenzeiten, freunde treffen.
Ihr könnt mir definitiv nicht erzählen dass ihr ganz dicht seit wenn ihr euch nen Motorrad kauft, aufbaut etc. und mancher 15.000€ reinsteckt nur um es dann auf irgendeinem Kringel dieser Welt zu verschrotten.
Ich kann doch genauso behaupten "motorradfahrer sind alles raser die nur auf ihren eigenen Kick aus sind ohne auf andere zu achten" <- so wirds doch auch in den Medien präsentiert, richtig ?!

Also werden ausenstehende niemals nicht verstehen wenn sie ausschließlich auf Medien hören die ihnen immerwieder vorgaukeln "Killerspiele sind schuld".

Auf die Frage - schulen killerspiele das töten ? -
Meiner Meinung nach nichtmal im geringsten, weil es weit mehr ist als töten von virtuellen Figuren.
Genausowenig, fährst du ja am Hocken GP Kurs ne 1.30 nur weil dus auf ner PS3 auch gekonnt hast - richtig ?

Die Ansätze sind eher daran zu bringen ? Wieso sind die Waffen des Vaters nicht genug verschlossen und sicher vom Sohnemann etc.

Auch der Ansatz "wieso hat der überhaupt xx waffen zuhause?"
hey es ist sein Hobby und er hat bestimmt auch nicht damit gerechnet dass sein Sohnemann direkt nen Amoklauf begehen will.

Mmn. sind da viele viele viele viel Sachen in der Kindheit schiefgelaufen -> bei Killerspielen (die laut einer Umfrage von letztem Jahr über 85% der Jugendlichen spielen) sehe ich da den falschen Ansatz.

Achja, es gibt auch ein Forum für "eSportler" (Killerspielespieler) die sich damit genauso auseinadersetzen wie ihr. Und die es genauso beschissen finden wenn sowas passiert. Und die evtl. nichtmal ansatzweise verstehen warum ihr in der Börde mit 110 phon rumblasen wollt auch wenn sie nix davon hören.

Jeder hat sein Hobby, der eine spielt aktiv und amateur oder profi oder einfach nur hobbymäßig sog. Killerspiele, der andere fährt so schnell es geht von A nach A.

Hier der fred auf readmore.de wo über die Amoksache diskutiert wird - wundert euch nicht über den Umgangston, die Meisten sind halt doch Jugendliche ;)
http://www.readmore.de/index.php?cont=f ... adid=23309

btw, bild in die hfg folgt..

lg, Daryl
International Road Racing Championship 2014 & 2015
Yamaha R6 Dunlop CUP 2016
Czech Road Racing 2017 / UlsterGP 2017 / ManxGP Isle of Man 2017

German Moto Masters 2020
http://www.borni.eu
Antworten