Einen Kabelbaum so zu ändern das er in mechanisch in ein anderes Model passt ist sicherlich ne krasse Arbeit.
Dann gehts weiter Stecker, Sensoren, Lenkungsdämpfer...
Ist doch kein Problem.
Musst nur dem Steuergerät erzählen mit welchen Werten der Nockenwellensensor (und die anderen Sensoren) der Honda/Suzuki arbeitet.
Wieviel die Düsen einspritzen, wie evtl. ein CAN Bus angesprochen wird.
Ausserdem müssten wie neuen Werte im Rahmen der vorgegebenen Parameter liegen.
Sonst musste Du eine ganz neue Software aufbügeln.
Aber is ja nur Software, kann man mal eben umprogamieren.
Der Kabelbaum ist da noch Dein geringstes Problem.
lol
mr_spinalzo hat geschrieben:es gibt leute die basteln sind motec oder ignijet in ihr moped.
wieso nicht zB. das Kit steuergerät + die nötigen sensoren einer zx10r 2011 in eine honda oder suzuki einpflanzen ?
aufwand bezgl. kabelbaum ist wohl auch nicht höher
programierung ehr einfacher
kosten ehr geringer als motec
Die Motec kann deutlich mehr, als die KIT Steuergeräte der Hersteller.
Alle Motorparameter (Einspritzung, Zündung, Benzindruck, Drehzahl etc.) sind frei wähl bzw. einstellbar. Beliebige Sensoren (Schräglage, GPS, Temperaturen über Infrarot, Schaltautomat, Lambda, Bremsdruck, Federwege, etc.) können angeschossen und entsprechend kalibriert bzw. angesteuert (Relais und andere Agrregate) werden.
Hinzu kommen noch Funktionen wie Traktionskontrolle, Anti Wheelie, Launch Control, anwählbare Maps, Pit Limiter, etc. Auch diese sind flexibel und können bis ins Detail ohne vorgaben programmiert werden.
Ein weiterer Vorteil ist, dass man das Teil flexibel und universell einsetzen kann, egal ob im Auto oder in einem neuen Motorrad.
Nachteil ist der Preis und das Problem, Kabelbäume selbst zu bauen bzw. bauen lassen zu müssen. KIT Steuergeräte hingegen steckt man in den Serienkabelbaum oder in einen abgewandelten KIT Kabelbaum.
Im Endeffekt sind Motec Steuergeräte etwas für Freaks. Ob man es im Hobbybereich braucht ist fraglich (Kosten / Nutzen) aber es ist eben schön, wenn man das Zeug hat bzw. wenn man eine Maschine kauft, die schon solch eine Technik verbaut hat. Auch ist es so, dass wenn man einmal die Technik hat, man diese immer erweitern kann mit Sensoren, Rundenzeitmodulen, etc.
Ich habe mich kürzlich entschieden an meiner RN19 eine Kit-ECU (bestellt) zu verwenden. Ein AFR-Tuner (gebraucht gekauft) kommt drauf und ein MyChron3 Gold mit Gyro (liegt seit Monaten rum).
Einen zweiten Serienkabelbaum hab ich auch, diesen will ich umstricken.
Kennt jemand eine günstige Quelle für Federwegsensoren?
Habe mal etwas im Netz für 190$ gesehen
Bei einem frei programmierbaren Motorsteuergerät kann (man muß sogar!) die Spannungkompensation der Düsen einstellen, Warmlaufanreicherung, Innenkühlung, Ladezeiten der Zündspulen, Kennlinien der Sensoren und noch vieles mehr.
Klar kann Motec sehr viel, aber wenn man das nutzen möche brennt die Geldbörse wie Zunder.
Wenn es geht sollte man bei der Kit-Ecu bleiben, ansonsten die freien ECUs nehmen.
Bei den Kit-ECUs kann man ab und zu die Paramergter nur einem Breich ändern. Meist reicht das, aber halt nicht immer.
Hi
Also ich kann die Schlussfolgerungen des Thread Erstellers nicht ganz nachvollziehen. Ein bekannter versucht im Moment einen K3 ECU auf einen GSXR 1100 zu implementieren und nach nun mehr zwei Jahre ist er soweit das sie mindestens anspringt. Leider gibt es noch ein paar mehr Parameter wie cam und crank die da relevant sind. Mal vom Fueltiming ganz abgesehen. Diese Parameter sind auch in Kit ECU von den Herstelllern nicht unbedingt einstellbar. Ich bin der Meinung das sich der Auf sogar deutlich erhöht wenn man einen ECU eine Anderen Großserienherstellers einsetzten will. Es gibt freiprogrammierbare ECU ab ca. 1000€ wenn man mit so was liebäugelt dann ist hier der Einstig.