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Was würdet ihr machen?

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Was würdet ihr machen?

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Beitrag von shgfa »

Moin,

folgendes Problem:

Meine Frau hat über Ihren Arbeitgeber eine Zusatzrentenversicherung, die Beitragszahlung sieht so aus, dass der Arbeitgeber monatlich 15 Euro zahlt und meiner Frau werden 60 Euro vom Brutto-Arbeitslohn abgezogen und eingezahlt, also 75 Euro Einzahlung pro Monat insgesamt.

Nun kam gestern ein Brief der Versicherung, dass der Arbeitgeber seit November keine Beiträge mehr entrichtet, weder die 15 Euro noch die 60 Euro, die der Arbeitgeber meiner Frau vom Brutto einbehält.
Sollte der Arbeitgeber bis zum 28.02.2011 die Beiträge nicht nachzahlen wird die Versicherung kündigen.

Versicherungsnehmer ist ausschließlich der Arbeitgeber und meine Frau hat den Brief nur Informationshalber von der Versicherung bekommen.

Wir haben danach die Gehaltabrechungen ab November durchgesehen, die 60 Euro wurden jeden Monat vom Arbeitgeber vom Brutto einbehalten.

Somit hat der AG meiner Frau die 60 Euro abgezogen aber nicht an die Versicherung weitergeleitet.


Am Montag hat meine Frau auch eine Bescheinigung vom AG bekommen, die für das Finanzamt ist, wo die Zahlungen für die Altersvorsorge aufgeführt sind für die Steuererklärung um es geltend zu machen.

Auf der Bescheinigung steht auch drauf, dass für November und Dezember gezahlt wurde. Januar ist halt nicht mit drauf weil es ja schon 2011 ist.


Bin im Arbeits- und Privatrecht jetzt nicht so wirklich fit, eher im Verwaltungsrecht aber grenzt das nicht schon an Betrug?


Wie würdet ihr vorgehen, Gespräch mit dem AG suchen, dieser ist jedoch ein Koleriker und wiegelt immer alles ab? Hatten schon das Vergnügen mit ihm wegen verspäteter Gehaltszahlungen vor einem Jahr.
Oder gleich über einen Rechtsanwalt anschreiben?

Bei der Firma handelt es sich um einen "kleinen" Betrieb mit ca. 40 Angestellten.
Keine Kohle zum Zünden aber trotzdem bei Euch mit Leib und Seele ;)
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  • ANGUS1 Offline
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Beitrag von ANGUS1 »

Auf jeden Fall ersteinmal freundlich mit dem Chef reden! Solltet ihr Euch gleich einen Anwalt nehmen, kann Deine Frau auch gleich ihren Job kündigen.

Viel Erfolg

:wink:
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  • CarstenR6 Offline
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Beitrag von CarstenR6 »

nach 7 jahren läuft der vertrag aus und muss neu beantragt werden
aber sind das nicht normal mehr als 12euro? 22 oder 38euro?
  • shgfa Offline
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Beitrag von shgfa »

ANGUS1 hat geschrieben:Auf jeden Fall ersteinmal freundlich mit dem Chef reden! Solltet ihr Euch gleich einen Anwalt nehmen, kann Deine Frau auch gleich ihren Job kündigen.

Viel Erfolg

:wink:
Wäre kein Problem, meine Frau geht im Mai in den Mutterschutz weil dann der 2.te Nachwuchs kommt und wird sich während der Elternzeit einen neuen Job suchen.

@Carsten, der Vertrag läuft jetzt etwas über 2 Jahre.

Wie geschrieben, der AG zahlt 15 Euro von sich aus und meine Frau zahlt 60 Euro von ihrem Brutto.
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Beitrag von Skydiver »

Noch früher ging das nicht was? :arrow: Montag Deadline :roll:

Was ist denn das für ein Vertrag?

Jedenfalls:
Versicherungsnehmer ist ausschließlich der Arbeitgeber und meine Frau hat den Brief nur Informationshalber von der Versicherung bekommen.
Den Brief nehmen und dem AG vor die Nase halten, Choleriker hin oder her. Ein Gespräch muss ja drin sein.
Mit dem Betrugsvorwurf wäre ich erstmal vorsichtig, aber wenn sich das nicht ruhig klären lässt, dann hilft nur noch ein RA.
Angesichts der Wechselpläne würd ich dann auch nicht lange fackeln.
Je nach Vertragsform kann der AG schon reichlich Ärger bekommen, auch von anderer Stelle. :twisted:

VersNehmer=AG, klingt nach ner betrieblichen Altersvorsorge auf Basis Gehaltsumwandlung.
Letztlich auch nur ne normale Lebensversicherung, da wäre ne Kündigung nu auch nicht weiter schlimm.
LV taugt eh nichts, aber das ist nur meine Meinung.
Erfahrung ist das, was Du bekommst, wenn Du nicht bekommen hast, was Du wolltest.
(R.P.)
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Beitrag von shgfa »

Skydiver hat geschrieben:Noch früher ging das nicht was? :arrow: Montag Deadline :roll:

Was ist denn das für ein Vertrag?

Jedenfalls:
Versicherungsnehmer ist ausschließlich der Arbeitgeber und meine Frau hat den Brief nur Informationshalber von der Versicherung bekommen.
Den Brief nehmen und dem AG vor die Nase halten, Choleriker hin oder her. Ein Gespräch muss ja drin sein.
Mit dem Betrugsvorwurf wäre ich erstmal vorsichtig, aber wenn sich das nicht ruhig klären lässt, dann hilft nur noch ein RA.
Angesichts der Wechselpläne würd ich dann auch nicht lange fackeln.
Je nach Vertragsform kann der AG schon reichlich Ärger bekommen, auch von anderer Stelle. :twisted:

VersNehmer=AG, klingt nach ner betrieblichen Altersvorsorge auf Basis Gehaltsumwandlung.
Letztlich auch nur ne normale Lebensversicherung, da wäre ne Kündigung nu auch nicht weiter schlimm.
LV taugt eh nichts, aber das ist nur meine Meinung.
Der AG hat die Mahnung ja schon früher bekommen, glaube auf der Kopie stand 07. oder 08.02.11 drauf.
Sollte halt ur zur Kenntnis für meine Frau sein, dass der AG sich nicht rührt und sich auch nicht bei der Versicherung meldet.

Ja, ist eine betriebliche Altersvorsorge mit Gehaltsumwandlung.


Morgen muss meine Frau wieder Arbeiten und dann spricht Sie ihren Chef mal freundlich drauf an, mal sehen was dabei raus kommt.
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  • Orwischerbub Offline
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Beitrag von Orwischerbub »

Deine Frau ist schwanger somit hält der Staat seine Schüzende Hand über sie
Sie kann sich eingentlich alles erlauben und ihr AG kann sie nicht kündigen
Wenn er es denoch macht wird es teuer für Ihn
Bin selber AG und sowas gehört sich nicht
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