yamaha R6 RJ03 welche zündanlage
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yamaha R6 RJ03 welche zündanlage
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hallo , welche zündanalage hat die Rj03 Transistor oder kondensator?
grüße christian
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- slalomking Offline
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weil ich mir einen starlane speed gekauft habe und ich ein paar fragen an den Andy von starlane hatte und er sagt bei einer kondensatorzündung kann ich den shifter nicht verwenden.
und jetzt bin ich verunsichert weil cih der meinung bin schon öfter cdi zündung gelesen zu haben
Andy meinte cdi steht für kondensatorzündung....
und jetzt bin ich verunsichert weil cih der meinung bin schon öfter cdi zündung gelesen zu haben
Andy meinte cdi steht für kondensatorzündung....
- slalomking Offline
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oh scheint ja doch eine zu sein Wow wieder was gelernt
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- Reifenschohner Offline
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das steht im handbuch
ZÜNDSYSTEM
1. Gleichstrom-Transistorzündung (CDI)
1) Merkmale
* Die Batterie dient als Stromquelle
* Da die Batterie als Stromquelle verwendet wird, resultiert im gesamten Drehzahlbereich eine stabile
Funkenbildung.
* Da die Ladespule entfällt, ist ein kompakterer Drehstromgenerator möglich.
* Da ein Kondensator Strom speichert, kann eine kompaktere Zündspule verwendet werden.
* Bei diesem System sind die Zündspulen außerdem in den Zündkerzensteckern integriert.
* Bei Entladung der Batterie übernimmt die Statorwicklung die Stromversorgung.
sclau werde ich daraus auch nicht
ZÜNDSYSTEM
1. Gleichstrom-Transistorzündung (CDI)
1) Merkmale
* Die Batterie dient als Stromquelle
* Da die Batterie als Stromquelle verwendet wird, resultiert im gesamten Drehzahlbereich eine stabile
Funkenbildung.
* Da die Ladespule entfällt, ist ein kompakterer Drehstromgenerator möglich.
* Da ein Kondensator Strom speichert, kann eine kompaktere Zündspule verwendet werden.
* Bei diesem System sind die Zündspulen außerdem in den Zündkerzensteckern integriert.
* Bei Entladung der Batterie übernimmt die Statorwicklung die Stromversorgung.
sclau werde ich daraus auch nicht
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Unterschied CDI (Kondensator-Entlade-Zündung, Capacitive Discharge Ignition) zu Transistor-Zündung - und Kontaktzündung mit Kondensator
Steinzeit:
Es fliesst ein Strom über die Primärwicklung der Zündspule (also "Dauerplus" auf den Spule) und den geschlossenen Kontakt auf Masse. Dadurch entsteht in der Spule um die Primärwicklung ein Magnetfeld. Beim Abschalten dieses Stroms - hier durch Öffnen des Kontaktes - bricht das Magnetfeld zusammen, die Magnetfeldlinien schneiden die Sekundärwicklung - es funkt an der Kerze. Der Kondensator wird benötigt, da mit das möglichst rasch passiert und kein Funke am Kontakt diesen verbrennt.
Transistor:
Die Funktion des Kontaktes übernimmt hier ein Transistor, der Kondensator entfällt. Die Steuerung übernimmt eine kleine Impulsgeberspule (Pick-up), die liefert ca 1-2V wenn gezündet werden soll. Die "kleine schwarze Kiste mit Kabeln dran die irgendwas mit Zündung zu tun hat" ist also keine CDI-Einheit sondern eine Transistor-Zündbox.
Fazit: Zündspulen für Kontakt-Zündungen und Transistor-Zündungen sind im Prinzip baugleich. Kann man hin und her ersetzen.
CDI:
Hier ist alles! anders.
Prinzip: In der CDI-Einheit (jaaaa endlich!) befindet sich ein Kondensator, dieser wird entweder durch Batteriespannung (Gleichstrom-CDI, DC-CDI) oder direkt aus einer extra in der LIMA eingebauten Spule (Wechselstrom-CDI, AC-CDI) geladen. Der Impulsgeber gibt wieder den Zeitpunkt, wenn die Zündung erfolgen soll. Dann entlädt sich der Kondensator schlagartig in die Primärwicklung der Zündspule - Magnetfeldlinien kreuzen jetzt bei Aufbau des Magnetfeldes die Sekundärwicklung - es funkt.
Die CDI-Zündspule ist also ganz anders aufgebaut als eine Transistor-Zündspule und diese sind nicht austauschbar.
Die allermeisten Fahrzeuge fahren mit Transistor-Zündungen.
Beispiele für CDI-Zündungen bei Honda:
AC-CDI: Roller, 80er, Einzylinder-Enduros bis ca 1987, Crosser, CB400N und baugleiche, CX500 bis 1981 (danach Transistor)
DC-CDI: XL600V Transalp, XRV750, VFR750R RC30, NX250-650, VTR1000 alle
Man sieht, CDI-Zündungen werden heute eigentlich nicht mehr verbaut.
Die aktuellen Fahrzeuge haben alle Transistor-Zündungen, die Steuerungen dafür befinden sich den ECU (Zünd-Einspritz-Rechner)
Steinzeit:
Es fliesst ein Strom über die Primärwicklung der Zündspule (also "Dauerplus" auf den Spule) und den geschlossenen Kontakt auf Masse. Dadurch entsteht in der Spule um die Primärwicklung ein Magnetfeld. Beim Abschalten dieses Stroms - hier durch Öffnen des Kontaktes - bricht das Magnetfeld zusammen, die Magnetfeldlinien schneiden die Sekundärwicklung - es funkt an der Kerze. Der Kondensator wird benötigt, da mit das möglichst rasch passiert und kein Funke am Kontakt diesen verbrennt.
Transistor:
Die Funktion des Kontaktes übernimmt hier ein Transistor, der Kondensator entfällt. Die Steuerung übernimmt eine kleine Impulsgeberspule (Pick-up), die liefert ca 1-2V wenn gezündet werden soll. Die "kleine schwarze Kiste mit Kabeln dran die irgendwas mit Zündung zu tun hat" ist also keine CDI-Einheit sondern eine Transistor-Zündbox.
Fazit: Zündspulen für Kontakt-Zündungen und Transistor-Zündungen sind im Prinzip baugleich. Kann man hin und her ersetzen.
CDI:
Hier ist alles! anders.
Prinzip: In der CDI-Einheit (jaaaa endlich!) befindet sich ein Kondensator, dieser wird entweder durch Batteriespannung (Gleichstrom-CDI, DC-CDI) oder direkt aus einer extra in der LIMA eingebauten Spule (Wechselstrom-CDI, AC-CDI) geladen. Der Impulsgeber gibt wieder den Zeitpunkt, wenn die Zündung erfolgen soll. Dann entlädt sich der Kondensator schlagartig in die Primärwicklung der Zündspule - Magnetfeldlinien kreuzen jetzt bei Aufbau des Magnetfeldes die Sekundärwicklung - es funkt.
Die CDI-Zündspule ist also ganz anders aufgebaut als eine Transistor-Zündspule und diese sind nicht austauschbar.
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Zuletzt geändert von lonzo am Dienstag 6. September 2011, 13:13, insgesamt 1-mal geändert.
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