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Wie gut sind unsere Motorräder?

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  • mariogsxr1000 Offline
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Wie gut sind unsere Motorräder?

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Beitrag von mariogsxr1000 »

Wie groß ist der unterschied wirklich?

Wenn man den sogenannten Fachzeitschriften glauben kann ist jeder nachfolger eines Modells viel besser als sein Vorgänger egal ob GSX R / ZX-10R / CBR1000RR oder R1 mich würde jetzt mal interessieren was ihr von dem ganzen scheiß haltet ist ein Motorrad aus den Jahren 2005/2006/2007 wirklich so viel schlechter bzw. langsamer als einen neue ZX 10R oder ner neuen R1!
Es gibt doch bestimmt einige hier die seit Jahren auf der Strecke fahren wie groß ist den nun der unterschied?

Ist es wirklich notwendig alle 2-3 Jahre ein neues Motorrad zu kaufen?

Von der Elektronik mal abgesehen
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  • doppel-r Offline
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Re: Wie gut sind unsere Motorräder?

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Beitrag von doppel-r »

mariogsxr1000 hat geschrieben: Ist es wirklich notwendig alle 2-3 Jahre ein neues Motorrad zu kaufen?
Denk ich nicht. Die meisten -besonders die Schnellen- passen sich doch
ihr Motorrad sowieso an ihre Wünsche und Bedürfnisse an, und die sind
dann besser, als das was in Serie nach ein oder zwei Jahren nachgeschoben
wird. Erst wenn wirklich tiefgreifende Änderungen wie Getriebe, Rahmen
oder Motor geändert werden, bietet sich ein Upgrade an. Sonst denke ich,
sind die gut aufgebauten Hobbymaschinen, die zwei, drei oder vier Jahre
alt sind, besser, als das was dann neu auf den Markt kommt. Und was
ich mir noch vorstellen kann ist, dass man doch erst nach mindestens
zwei Jahren so wirklich "eins" mit seinem Motorrad ist, und dann erst
das volle Potential auskosten kann. Hobbyfahrer vorausgesetzt.

Doppel-R
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Beitrag von Tom-ek »

ich würde mal behaupten dass ein Quantensprung so ca. all 10 Jahre stattfindet.
eine 1000 k5 ist vermutlich bessere Ausgangsbasis als einige neuere Modelle.
Badeenten das ist es .... !!!!!!
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Beitrag von rufer »

Solange die 125er in Brünn noch schneller sind als ich auf der 1000er mache ich mir über die Performance meiner guten alten K5 keine Gedanken.

Grüsse
Rufer
2014: 4. Platz Speer Powercup auf GSX-R 1000 K5
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  • mariogsxr1000 Offline
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Beitrag von mariogsxr1000 »

Ich finde nämlich auch das gerade was suzuki angeht es eher in die andere richtung geht!
K5 mega wurf damals
K7 auch alles nochmal etwas besser und etwas mehr power!

Aber danach! K9 etwas weniger leistung und nichts überragend neues
und jetzt bei der 2012 ist es ja auch nicht wirklich nach vorne gegangen!
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Beitrag von gloves »

Ich sehe das genauso wie Rufer.
Der limitierende Faktor auf der Rennstrecke bin immer noch ich, Durch mein Datarecording habe ich ja einen guten Überblick, wo die Probleme liegen.
Allerdings muss ich eine Ausnahme machen. Die Performance der 1000er BMW ist leider doch überragend. Dabei meine ich insbesondere die Bremsleistung und die Spitzenleistung. Aber wie weiter oben schon gesagt, zwischen den Japanern ist der Unterschied nur marginal.

Gruß Uwe
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Beitrag von mr_spinalzo »

besser ist halt relativ

leichter zu fahren bei gleichem speed zB.

eine aktuelle 1000er ( leicht optimiert, gleiche reifen ) ist auf Moto2 niveau und ca. 4s unter MotoGP

mit technik sind da mit vertretbaren mitteln kaum sekunden zu finden.
schmerz ist wenn schwäche den körper verlässt
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Beitrag von slowly »

Um mal für die 600 Klasse zu sprechen. Würde sagen, dass hier ein riesen Sprung 2006 gemacht wurde. Zu 2008 noch mal ein kleiner Schritt und danach ist bis jetzt eigentlich nichts mehr passiert. Für 2012 bleiben wohl auch alle Modelle zu wie sie sind.

Mal sehen, wann die Lage in den Werken wieder wirkliche Innovationen zulässt. Oder sind vielleicht die Bikes einfach an ihren Grenzen angekommen?
Aufzünder in Wartestellung
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Beitrag von Güllenebel »

Denke schon das gerade fahrer mittlerer Stärke von den neuen Fahrhilfen in neuen Modellen erheblich profitieren können.Bei zwei Freunden von mir ist der deutlich schwächere Fahrer von einer ZX10R BJ.2008 auf das 2011er Modell gewechselt und hat nur Tranktionskontrolle+ABS.Seitdem zieht der am Kabel wie der Teufel. Vorher war er klar langsamer als mein anderer Kumpel.Danach konnte der schellere Fahrer dem eigentlich klar schlechteren Fahrer nach eigenen Aussagen nur noch unter Einsatz seines Lebens überhaupt folgen.
Bei den Top-Fahrern die das Material wirklich ans Limit bringen sind bestimmt andere Sachen wihtiger.
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  • charly16 Offline
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Beitrag von charly16 »

Für mich sind 2 Dinge entscheidend:

1. Stimme ich Rufer auch zu: Solange ich mit meinem Material (R1 RN19, fast original) nach 2 Jahren immer noch schneller werde und langsam respektable Zeiten fahre brauch ich mir über superduper Spielzeug mit TRC, ABS, XYZ und schnickschnack keine Gedanken machen. Der Fahrer ist das begrenzende Element!!!

2. Für mich ist das Kringel fahren nicht nur der Spass am schnell oder schräg fahren. Ich habe an mich selbst den Anspruch dass ich die Maschine beherrsche und nicht andersrum! Wenn ich alle 2 Jahre die Maschine tausche glaube ich nicht, dass ich viel schneller werde. Glaube eher das das ganze Elektonik-Zeug auch ein bisschen dass Hirn "ausschaltet". Den beschriebenen Effekt, dass es wirklich einige Zeit dauert bis man eins mit dem Bock ist, kann ich nur bestätigen.

Ich werde meine RN19 sich noch 2-3 Jahre behalten bis ich mir Gedanken über was neues mache.
Gruß Charly16

P.S.: Und Vorderrad immer schön flach halten....
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