Um die Leistung eines Motors zu messen gibt es verschiedene Möglichkeiten.doppel-r hat geschrieben:Geht mir ebenso.R6-Pille hat geschrieben:Sorry, ich bin nicht rechthaberisch und mir liegt es fern irgendwelchen Sachen zu behaupten von den ich nichts verstehe.
Vielleicht kannst Du es einem Techniklaien wie mir einfach und veständlich erklären. Wenn ein MotorDie Beschleunigung von rotierenden Massen hat keinerlei Auswirkung auf die Rad PS.
Genausowenig wir das Abdrehen eines Schwungrades Mehrleistung erzeugt.
mit 100PS ca. 1 PS dafür aufbringen muss, dass sich z.b. die an der Kurbelwelle sitzende Schwungscheibe dreht, dann hat der Motor zwar 100PS, aber ans Getriebe werden nur 99PS abgegeben. Gehe ich jetzt her und verringere die Masse der zu bewegenden Schwungscheibe, muss
der Motor auch weniger Arbeit verrichten um diese zu bewegen. Muss er also in der gleichen Zeit weniger Arbeit verrichten, dann meinem Verständnis nach auch weniger Leistung, nona. Und dann haben wir den Fall, dass der 100PS-Motor plötzlich 99,5PS ans Getriebe abgibt. Also keine Erhöhung der Motorleistung, aber eine Erhöhung der Wirkleistung am Rad. Sozusagen eine Wirkungsgraderhöhung mit allen Vor- und Nachteilen. Oder wo lieg ich jetzt falsch?
Doppel-R
Heute verwendet man oft den Beschleunigungsprüfstand.
Früher gab es sogenannte Bremsprüfstände.
Dort bremste man den Motor bei einer bestimmten Drehzahl mit einer Wirbelstrombremse soweit, dass die Drehzahl konstant blieb. Das dabei anstehende Drehmoment am Gehäuse der Bremse wird von einer Kraftmessdose aufgenommen.
Die Leistung berechnet sich dann wie folgt:
P=M x n/9550
P in KW; M in Nm; n in 1/min
Das bei dieser Messmethode die rotierenden Massen keine Bedeutung haben leuchtet auf Anhieb ein da ja keine Drehzahländerung stattfindet. Auch beim Erreichen der Höchstgeschwindigkeit verändert sich die Drehzahl nicht. Daher kann auch die Größe der rotierenden Masse keine Bedeutung auf die Leistung haben.
Mehr Leistung erreicht man nur durch:
- mehr Druck im Brennraum
- Veringerung der Reibung
- Verringerung von Verlusten bei Zusatzagregaten wie z.B. von der "Lichtmaschine"