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Kürzere Übersetzung = Kürzere Kette?

Fahrwerk, Tuning, Reifen, Tips&Tricks,...

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  • Björn Offline
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Re: Kürzere Übersetzung = Kürzere Kette?

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Beitrag von Björn »

So Kette ist bestellt in 15/42 statt 16/42. Kette in Originallänge.
Ich bin eigentlich auch eher der Meinung das ein längere Kette wohl mehr Traktion bietet und ein kürzere eher Handling fördernd ist.
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  • Meister Lampe Offline
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Re: Kürzere Übersetzung = Kürzere Kette?

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Beitrag von Meister Lampe »

Bei der S1000RR macht vorne ein Zahn weniger einen 8 mm längeren RS aus und das tut der Maschine richtig gut , dadurch weniger Weehlieneigung und mit der TC geht die viel besser aus der Kurve , dass ist wie bei jeder Änderung , der Fahrer muß selber testen und das Popometer muß sein okay eben ... :lol:

Gruß Uwe Bild
Wer später bremst , ist länger schnell
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  • R6-Pille Offline
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Re: Kürzere Übersetzung = Kürzere Kette?

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Beitrag von R6-Pille »

R6-Pille hat geschrieben:Zum "Grip":
Wenn es um die mögliche Kraftübertragung während des Beschleunigens geht dann ist die Sache ganz einfach:
Maximaler Grip hängt direkt ab vom Gewicht dass auf dem HR lastet.
Der Zusammenhang ist linear, d.h. doppeltes Gewicht erzeugt möglichen doppelten Grip.
Ist beim Beschleunigungsvorgang das Vorderrad gerade leicht in der Luft so lasted das Gesamtgewicht auf dem Hinterrad. Jetzt ist das Maximum an möglicher Kraftübertragung erreicht.
Die Kraft die der Reifen jetzt maximal übertragen kann ist:
250 kg (Masse des Motorrades in mit Fahrer)
1,1 (Haftreibwert des Slicks)
9,81 m/s² (Erdbeschleunigung)
Fmax (maxmal übertragbare Kraft in Newton)

Fmax = 9,81 x 1,1 x 250 = 2698 N

Lastet nun durch andere Gewichtverteilung weniger Gewicht auf dem Hinterrad zum Beispiel nur 200 kg hinten und 50 kg vorn so ist der "Grip" halt weniger (2158 N)

Die Gewichtsverteilung Vorderrad Hinterrad ist ein dynamischer Vorgang (Bremsen / Beschleunigen).
Ist nun z.B. die Schwinge so lang das man Gas geben kann wie ein Ochse und das Vorderrad klebt am Boden wie ein Stein so kann man beim Beschleunigen nicht genug Gewicht auf das Hinterrad bekommen. Damit ist dann nur eine geringere Kraftübertragung möglich.
Ergänzung:
Ich bin weder für längere noch für kürzere Schwingen/Radstände.
Habe nur dargestellt wie man mit einer festen Motorradmasse maximale Kräfte übertragen kann.
Was besser ist, ist von Fall zu Fall verschieden.
Die Auswirkungen sind vielfältig und komplex.
Das verstehe ich selber kaum und will mich da nicht weiter zu äußern.
Es gibt immer einen Schnelleren
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