Le Zonki hat geschrieben:Man kann auch ohne kuppeln schalten ja ABER die Gefahr das der Gang nicht gleich sitzt oder du über kurz oder lang Dein Getriebe schrottest darf nicht vergessen werden.
Le Zonki hat geschrieben:Und warum hat der Kumpel 2 mal das Getriebe geschrottet trotz des achsogeilen Tellert??
@Zonki
Also laut deiner Aussage schrotte ich das Getriebe sowohl mit als auch ohne Schaltautomat. Dann ist es ja eh wurscht
Hallo Zonki,
da bringst Du es auf den Punkt, und glaube mir, ich habe keinen Grund den Tellert QS zu loben, verkaufe ja quasi "Konkurrenzprodukte"...
Der Tellert QS ist einfach bescheiden einzustellen, und ich behaupte mal das die meisten damit falsch eingestellt fahren, und somit das Getriebe kaputt machen. Wenn , und nur wenn er korrekt eingestellt ist, ist er einer der besten.
Die meisten anderen (unsere natürlich auch!!) sind so viel einfacher einzustellen, das tendenziell weniger kaputt geht, weil weniger "verstellt" fahren. AAAAber, das ist ja auch ein wichtiger Punkt, viele haben so wenig Feingefühl, das sie einfach mit verstelltem QS das Getriebe kaputt treten.
Und dann gibts ja noch die, die grundsätzlich bei jedem Getriebeschaden behaupten das es der QS war, danach dürfte es ja nie Getriebeschäden gegeben haben bevor es QS gab.
raceflash.de , öhlinsservice.de[/i][/b] triumphraceparts.de
keine PN, bitte nur mails, karsten@bikeshop-luechow.de
Der Tellert ist wie du sagst, wenn alles richtig eingestellt ist top. Aber die viele schrauben zuhause für sich, und ich behaupte mal einfach, die wenigsten machen es richtig. Ich persönlich schraube auch, habe es aber auch gelernt, aber wenn einer kommt mit dem Teil, würde ich auch nein sagen. Gibt nur Ärger wenn was nicht richtig geht oder was hops geht.
Das verbauen an sich ist keine große Kunst beim Tellert, wenn man sich an den Schaltplan hält. Was wirklich Nerven kostet ist das Einstellen. Wenn er denn richtig eingestellt ist, läuft das Teil so butterweich egal zu welcher Drehzahl.
BenTheRookie hat geschrieben:Das verbauen an sich ist keine große Kunst beim Tellert, wenn man sich an den Schaltplan hält.
Bei mir hatte Murphy zugeschlagen. Bei der Gelegenheit habe ich gelernt, dass mein Kabelbaum nicht mit dem offiziellen Schaltplan übereinstimmt.
Was wirklich Nerven kostet ist das Einstellen.
Nerven kostet es nur, wenn man zu wenig Geduld hat, denn die Eile ist des Bastlers schlimmster Feind. Man sollte es so anfangen, dass man ansonsten nichts zu tun hat, sich also langweilen müsste, wenn man zu schnell fertig würde.
Wenn er denn richtig eingestellt ist, läuft das Teil so butterweich egal zu welcher Drehzahl.
In der Tat: vom Schalten kriege ich nur die Änderung der Tonhöhe des Motors mit, ansonsten beschleunigt die Kiste wie am Gummiband gezogen. Macht mächtig Freude!
Kawa-Froschen hat geschrieben:Hab den Tellert mehrfach an verschiedenen Biks verbaut,einfach ein geiles System das zu 100% funktioniert und überhaupt nicht schwer einzustellen ist.
Ist halt wie mit Modellbausätzen,gibt halt Leute die bekommen selbst das nicht hin.
Ich habe es hinbekommen, kann mir aber gut vorstellen, dass es für Manchen schon eine Herausforderung ist. Zum einen muss man sich ausknobeln, wie und wo man die Halter am besten anschraubt; das ist ja bei jedem Bike anders. Zum anderen muss man schon recht genau arbeiten. Zudem waren einige Angaben in der Anleitung, die ich hatte, schlicht falsch gewesen; als ich aber verinnerlicht hatte, wie das Ding funktioniert, war es für nicht schwer, es richtig zu montieren. Wie gesagt: für mich, das muss nicht bei Jedem so sein, auch wenn er schneller fahren kann als ich.
Wer Probleme damit hat den einzubauen oder es nicht versteht in einzustellen ,der hat immer noch die Möglichkeit sich an Rudi persönlich zu wenden und sich helfen zu lassen.
Das macht Er gerne!
Diese Empfehlung kann ich nur unterstreichen.
Rudi gibt nicht eher auf,bis auch der ungeübteste Schrauber es verstanden hat sein Produkt zu verstehen.
Man muß es natürlich auch wollen, jaaaa Technik ist schon was schönes.
Noch besser würde mir gefallen, wenn man den QS so umbauen oder erweitern könnte, dass auch eine Blipper-Funktion nutzbar wäre. Leider wollte Rudi sich dazu nicht überreden lassen. Schade, ich hätte sofort zugeschlagen...
Darf ich trotzdem auch mal die Nachteile nennen, ohne gleich gesteinigt zu werden?
Jetzt mal abgesehen davon das der Tellert sicher einer der besten Schaltautomaten ist, das ist unbestritten.
- es ist definitiv mehr Bastelarbeit und Einstellarbeit (Feintuning) erforderlich.
- mehr Teile/Kabeln als bei einem normalen QS-Sensor.
- bedingt durch das System ist ein erhöhter Platzbedarf notwendig. Mit direktem Schaltschema (ohne Umlenkung)
kann es schon ziemlich eng bis unmöglich werden das Teil richtig zu platzieren.
- im Falle eines Sturzes definitiv empfindlicher als ein normaler Sensor, man sollte daher beim Einbauen darauf
achten das der Tellert so gut wie möglich geschützt ist bzw. nichts vorsteht,
das wiederum ist bei einer Montage mit direktem Schaltschema fast unmöglich.
Geiles Gerät, aber eben nicht so "pflegeleicht" wie ein normaler QS der über die ECU programmiert wird.
gixxn hat geschrieben:
Geiles Gerät, aber eben nicht so "pflegeleicht" wie ein normaler QS der über die ECU programmiert wird.
Pflegeleicht stimmt nicht, da ist der ECU programmierte im Nachteil. Eine Änderung der Einstelllungen ist bei der ECU nur durch erneutes flashen möglich. Ist keine so große Sache aber die meisten mit Flash müssen dazu die ECU ausbauen und einschicken. Wenn der Flasher sich auskennt und die Einstellungen "konservativ" wählt passt das aber meist ganz gut. Ob es besser geht kann man leider eben nicht mal zwischen den Turns durch ändern der Einstellungen testen.
Vom mechanischen Aufwand liegt man bei der ECU natürlich viel besser und es ist kein zusätzliches Material an Kabeln und Boxen nötig.
Erfahrung ist eine gute Sache.Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte!