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Erfahrung mit Gabelemulatoren & Abstimmung?

Fahrwerk, Tuning, Reifen, Tips&Tricks,...

Moderatoren: as, Chris

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  • Johnny Offline
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Beitrag von Johnny »

Rock`n Roll hat geschrieben: Deine zusätzlichen Löcher machen das Kraut sicher nicht fett, denn es heisst ja der Durchfluss soll so ungehindert wie möglich durch die Emulatoren.

ich würd eher mal härtere Gabelfedern versuchen plus weniger Luftpolster!
gemäß den Posts oben aus dem Ami-SV Forum gehören keine zusätzlichen Löcher rein, ich habe gestern noch weitergelesen.
demnach ist die Umbauanleitung von Racetech wohl universal und nicht explizit für die SV
vermutlich passt das für viele Motorräder, aber eben nicht für die SV

der Widerstand durch den Emulator ist dann einfach zu groß, also fließt das Öl einfach nur wieder nach oben zwischen Flöte und Tauchrohr, da hier keine Feder aufgedrückt werden muss

die Federn passen :!: wie oft soll ich das noch wiederholen :?:
sie sind härter als die originalen, mit denen ich keine solche Probleme hatte,
sie sind genau die gleichen, wie sie viele nach dem Umbau fahren
und die Federrate entspricht genau dem, was man mittels dem Racetechrechner rausbekommt

@ Wolfgang

ich habe das nicht ganz richtig beschrieben, stimmt. es ist ein Spalt dazwischen, deswegen habe ich das auch nicht anliegend gezeichnet. eine drosselwirkung wird aber wohl vorhanden sein oder gar nicht?

negativfederweg passt
Federweg sind 12 cm, das Motorrad selbst braucht ca 2cm, inkl. mir sind es circa 4 cm
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  • Johnny Offline
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Beitrag von Johnny »

die oberen zwei Bohrungen wieder geschlossen, Emulator von 3 auf 2 Umdrehungen geöffnet, eingebaut, gefahren, immer noch zu weich
Emulator von 2 auf 4,5 Umdrehungen zu, Probefahrt, immer noch zu weich

bin langsam genervt

hat mir der Knaller bei ebay die falschen Federn verkauft?
der Drahtdurchmesser ist minimal dicker, die Feder ist auch etwas länger und progressiv, aufgedruckt ist W08
auf der Verpackung steht auch das richtige Modell, Luftkammerangabe ist 140mm, ich sollte bei ca 135 liegen
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Beitrag von Marco369 »

Johnny hat geschrieben: der Widerstand durch den Emulator ist dann einfach zu groß, also fließt das Öl einfach nur wieder nach oben zwischen Flöte und Tauchrohr, da hier keine Feder aufgedrückt werden muss
Exakt das Ölvolumen, welches dem Volumen des in das Öl eintauchenden Standrohres entspricht MUSS durch den Emulator in den Raum oberhalb der "Flöte" strömen (wo sollte das verdrängte Öl sonst bleiben?)- das ist das Funktionsprinzip auf das diese Emulatoren aufbauen!

Auch wenn du bereits genervt bist nochmal die Frage:
Ist dir das Dämfungsverhalten der Gabel zu weich (taucht sie zu schnell ein) oder taucht sie dir einfach zu weit ein (oder beides) ?


Marco
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  • Johnny Offline
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Beitrag von Johnny »

hatte die Gabel vorhin nochmal auseinander und das was aussieht wie der Schieber ist, wie Wolfgang schon gesagt hatte, nur der Hydrostop

ich dachte das würde wirklich Öffnungen in der Flöte verschließen und freigeben, dem ist aber nicht so

Luftkammer waren ursprünglich ja 130mm, dazu habe ich noch etwas Öl gekippt, würde sagen 0,015l je Holm. durch das ständige aus- und einbauen sollte das extraöl mindestens wieder draussen sein

die Luftkammer gemessen (Gabel entlastet, ohne Federn etc) 320mm
(nicht ganz nach Vorschrift, ich weiß, aber Vergleichsmessungen sollten so ja möglich sein)
richtig gemessen wären das ja ca 130mm, also ist es so immer 190mm zuviel

um die Gabel progressiver zu machen habe ich pro Holm noch etwas Öl aufgefüllt
Luftkammer danach 290mm, sollten dann richtig gemessen ca 100mm Luftkammer entsprechen

Umdrehungen sind jetzt 4,5 zu, die Emulatorfeder ist also 4,5mm mehr vorgespannt

kleine Runde gedreht, fühlt sich härter an, allerdings komme ich bei ner Bremsung von 50-60 km/h immer noch bis auf circa 5mm mit dem Kabelbinder an die Gabelbrücke

@ Marco

ich bin nicht von dir oder anderen genervt, im Gegenteil, ich freu mich über Tips. mich nervt nur das ewige Prozedere, mit Motorrad aufhängen, Gabelkappen runterfuddeln, Ölsauerei etc

mit dem 130er Luftpolster und den 4,5 Umdrehungen war ich ganz zufrieden im normalen Fahrbetrieb. Gabel hat gut angesprochen, Federweg auf der Runde ohne Bremsen zu Hälfte benutzt. Hätte ich ne Druckstufenstellschraube, hätte ich noch 1-2 Klicks zugedreht
beim starken Bremsen war sie allerdings am Ende angekommen

jetzt mit dem 100er Luftpolster und den 4,5 Umdrehungen war sie schon stärker gedämpft. da hätte ich eher noch 1-2 Klicks aufgedreht, weil mir das durch die Schlagloch&Gullideckelfahrerei auf Dauer wohl etwas zu sehr auf die Handgelenke gehen würde
kann natürlich auch sein, dass einfach das schrauben und am Boden rumkrabbeln sich bemerkbar gemacht haben
trotzdem beim starken Bremsen fast an der Gabelbrücke angekommen

ich werde morgen früh ausgeruht nochmal die gleiche Runde fahren, mal schauen wie es dann ist

hatte vorhin auch nochmal die Serienfedern eingebaut, da ist der Kabelbinder auch fast an der Gabelbrücke beim bremsen

das nächste, was ich jetzt versuchen würde, wäre die Emulatorspannung auf 2,5 Umdrehung zu reduzieren um sie am Anfang etwas weniger zu dämpfen. zusätzlich noch Luftpolster etwas verringern um sie am Ende noch progressiver zu bekommen

Meinungen dazu bitte?
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Beitrag von Marco369 »

Jonny,
ich habe auch nicht angenommen das du wegen der Beiträge genervt bist - du hast den Thread jawohl eröffnet weil du Tips wolltest - und nicht um zu zeigen das du ne Gabel zerlegen kannst :wink:

Du wirfst hier und da Dämpfung und Ferder(ung) durcheinander. Um dein Problem zu lösen (und unnötige, weitere "Versuchsumbauten" zu vermeiden), musst du folgende Fakten berücksichtigen:

1. Die Federrung bestimmt, wie weit ein Federelement (Gabel oder Federbein) bei einer bestimmten wirkenden Kraft einfedert. Zur Federung gehört die Schraubenfeder und das Luftpolster. Die Kraft die du aufwenden musst um sie zu stauchen ist wegabhängig - mehr Weg=mehr Kraft - bei dem Luftpolster immer proggresiv, d.h. für den nächsten mm Weg mehr Kraft als für den mm davor, bei der Schraubenfeder je nachdem ob es eine lineare oder progressive ist

2. Die Dämpfung bestimmt, wie schnell ein Federelement bei einer bestimmten Kraft ein-oder ausfedert. Die Dämpfung wird vereinfacht gesagt ausschließlich durch irgendwelche Öffnungen und die Viskosität des bei dem Ein- (Aus-)federvorgangs hindurchgepresste Öl bestimmt.

Wenn ein Bremsvorgang z.B. nur sehr kurz dauert, kann es zwar sein das durch eine hohe Dämpfung die "Zeit nicht reicht" weit einzufedern, das ist aber die Ausnahme - daher ist bei zu weit einfedernen Fahrwerksteilen immer das Federsystem zu optimieren (und evtl. dann die Dämpfung darauf abzustimmen).

Was du bei deiner letzten Probefahrt erfahren hast: Fahrwerk fast schon unkomfortabel stramm und bei harter Bremsung dennoch zu weites Einfedern (so habe ich deine Beschreibung verstanden?) lässt auf etwas zu stramme Dämpfung und (immer noch) zu weiche Federung schliessen.

Dein Vorhaben geht also vollkommen in die richtige Richtung. Das Problem ist lediglich, das das Luftpolster nicht beliebig verkleinert werden kann - irgendwann ist der entehende Druck so groß das dir die Simmeringe raushauen kann - und durch die hohe Progressivität (die steigt je kleiner das Luftpolster unbelastet eingestellt wird) auch der Komfort stark leidet.
Sollte also dein nächster Versuch (Dämpfung etwas zurücknehmen (auf ca.3,5 Umdrehungen) und nochmals verkleinertes Luftpolster nicht das gewünschte Ergebnis bringen, bleibt dir (aus meiner Sicht) nur noch die (nochmals?) stärkere Schraubenfeder. (Durch Verringerung der Federvorspannung kannst du ziemlich sicher auch bei dieser die 4 cm Negativfederweg mit Fahrer einstellen.

Lass hören wie es ausgeht....

Marco
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Beitrag von Rock`n Roll »

Marco369 hat geschrieben: ......
Marco schrieb vernüftige Erklärungen !!
......
...., bleibt dir (aus meiner Sicht) nur noch die (nochmals?) stärkere Schraubenfeder. (Durch Verringerung der Federvorspannung kannst du ziemlich sicher auch bei dieser die 4 cm Negativfederweg mit Fahrer einstellen.
hatte ich doch schon mal vorgeschlagen aber da kam dann:
"die Federn passen :!: wie oft soll ich das noch wiederholen :?:"
:roll:
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