Sammelbestellung für KLS Reifenwärmer
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Hi Christian,
das kann schon sein, dass Du auf den Stand von billigen Wärmern kommst. Ich bin mitlerweile der Meinung, dass es dann besser ist die Reifen langsam warm zu fahren. Über einen ganzen Trainingstag die Reifen mit 70 bis 80 Grad zu schocken schadet nur. Häufig ist das der Grund für aufreisende Reifen und dann geht die Rechnung nicht mehr auf. Die Kohle für die KLS hat mir auch richtig weh getan, aber seit her habe ich ein top Reifenbild. Ich hoffe es bleibt so.
Wie willst Du die Steuerung bauen, dass kühle reifen langsam innerhalb von einer Stunde aufgeheizt werden und warme Reifen auf Temperatur gehalten werden - die Heizleistung also sofort auf die richtige Temperatur geht?
das kann schon sein, dass Du auf den Stand von billigen Wärmern kommst. Ich bin mitlerweile der Meinung, dass es dann besser ist die Reifen langsam warm zu fahren. Über einen ganzen Trainingstag die Reifen mit 70 bis 80 Grad zu schocken schadet nur. Häufig ist das der Grund für aufreisende Reifen und dann geht die Rechnung nicht mehr auf. Die Kohle für die KLS hat mir auch richtig weh getan, aber seit her habe ich ein top Reifenbild. Ich hoffe es bleibt so.
Wie willst Du die Steuerung bauen, dass kühle reifen langsam innerhalb von einer Stunde aufgeheizt werden und warme Reifen auf Temperatur gehalten werden - die Heizleistung also sofort auf die richtige Temperatur geht?
Grüße
Jörg#33
Jörg#33
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eine gute idee jörg,
aber machen deine KLS das ?
glaube nicht, stecker rein und gib ihm,
bei mir kann man die leistung per poti nachregeln, also langsam anfangen und dann je nach temperatur entwicklung alles geben, sind die teile einmal war >70°C einfach leistung zurück nehmen, vieleicht lasse ich mir auch eine automatische schaltung einfallen - wobei das spielerein zum schluss sind
aber machen deine KLS das ?
glaube nicht, stecker rein und gib ihm,
bei mir kann man die leistung per poti nachregeln, also langsam anfangen und dann je nach temperatur entwicklung alles geben, sind die teile einmal war >70°C einfach leistung zurück nehmen, vieleicht lasse ich mir auch eine automatische schaltung einfallen - wobei das spielerein zum schluss sind
Das konnten schon die von GEEG, die ich vorher hatte.Christian#111 hat geschrieben:eine gute idee jörg,
aber machen deine KLS das ?
glaube nicht, stecker rein und gib ihm,
Wie willst Du messen wieviel Grad der Reifen hat?
Willst Du Dich daneben hocken und stetig nachregeln?
Grüße
Jörg#33
Jörg#33
- Martin Offline
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Langsam nimmt das Ganze ja Form an. Ich bin mal gespannt was draus wird.
Viel anders sind die ersten Prototypen anderer Hersteller auch nicht entstanden (TTSL, Heat Pro). Zunächst war der Gedanke da und dann wurde das Material zusammengesucht und dann wurde der erste prototyp gefertigt.
Letztendlich ist auch in den KLS nichts anderes drin. Das aufwendigste ist nicht das Material sondern die Arbeit das Ganze zu sammenszusetzen und zu nähen.
Ich repariere ja auch Reifenwärmer (nähtechnisch) und habe schon verschiedene Modelle unter der Maschine gehabt. Als ich mir die Tyresox mal näher angesehen hatte kam mir auch (vor gut 1 Jahr) die Idee, selber welche zu bauen und zu vertreiben. Ist ja wirklich nicht viel drin. Den Gedanken habe ich dann aber wieder ad acta gelegt, da der Aufwand recht groß ist und sich das in Deutschland nicht vernünftig realisieren läßt, also so, dass man auch noch "Gewinn" dabei macht, ohne zu teuer zu sein.
Ohne zu wissen was das Material tatsächlich kostet, habe ich geschätzt, dass das Material auf rund 50 euro kommt, die Arbeit rund 6 Std. sein wird (36,00 Euro plus 16 % MwSt. = 41.76 euro), also rund 300 Euro. Da ist dann nicht 1 Cent für die Entwicklung oder den Vertrieb drin.
Nach dem ich mich dann mal mit Rainer Tschauder (TTSL) unterhalten habe, stellte sich schnell raus, dass das Material für 50 Euro nicht zu haben sein wird (eher gut das Doppelte) und schon wären die "Rath-Reifenwärmer" teurer gewesen, als die Tyresox, die ja nun wirklich schon eine sehr einfache Variante sind.
Ergo muß man sparen und das kann man dann nur machen wenn man die Arbeit ins lohntechnisch deutlich günstigere Ausland verlagert und die Abholung/Lieferung von dort nicht einzeln macht.
Schwarzarbeit bleibt außen vor!
Gebrauchte heizdecken von Oma würde ich nun nicht unbedingt nehmen, man weiß ja auch nicht, wie lange die Heizdrähte noch halten ohne zu brechen, dann wäre der ganze Aufwand wirklich für die Katz.
Sich Reifenwärmer selbst zu bauen finde ich ok und sicher kein Grund zu lästern. Die billigste Variante ist fast immer selber machen, da das Material meist den geringsten Teil ausmacht. Außerdem erweitert das den Horizont.
Ich kann mich noch ans alte Forum erinnern, als diverse Leute sich über Rainer Tschauder als "selbsternannten" Ingenieur lustig gemacht haben und seine "selbstgebastelten" Racingteile belächelt haben.
was ist daraus geworden? Ein Racingteilelieferant, der sogar den PS-Test gewinnt, dessen Teile u.a. von Laaks verwendet werden und von vielen anderen in der IDM, den großen Markenpokalen und wahrscheinlich auch in der WM.
Ähnliches gilt für JOS-Motorsport. Am Anfang stand da eine GSXR1000 mit fürchterlich stempelndem Hinterrad beim Oliver Struck. Jens seine Duc hatte eine AHK. Für die GSXR gab es nix vernünftiges, ergo haben die 2 sich dran gemacht und eine AHK entwickelt. Jetzt werden die Dinger
verwendet in der AMA Superbike, AMA Formula Extreme, beim Macao Grand Prix, in der IDM usw.
Also laßt Christian mal machen.
Gruß, Martin
Viel anders sind die ersten Prototypen anderer Hersteller auch nicht entstanden (TTSL, Heat Pro). Zunächst war der Gedanke da und dann wurde das Material zusammengesucht und dann wurde der erste prototyp gefertigt.
Letztendlich ist auch in den KLS nichts anderes drin. Das aufwendigste ist nicht das Material sondern die Arbeit das Ganze zu sammenszusetzen und zu nähen.
Ich repariere ja auch Reifenwärmer (nähtechnisch) und habe schon verschiedene Modelle unter der Maschine gehabt. Als ich mir die Tyresox mal näher angesehen hatte kam mir auch (vor gut 1 Jahr) die Idee, selber welche zu bauen und zu vertreiben. Ist ja wirklich nicht viel drin. Den Gedanken habe ich dann aber wieder ad acta gelegt, da der Aufwand recht groß ist und sich das in Deutschland nicht vernünftig realisieren läßt, also so, dass man auch noch "Gewinn" dabei macht, ohne zu teuer zu sein.
Ohne zu wissen was das Material tatsächlich kostet, habe ich geschätzt, dass das Material auf rund 50 euro kommt, die Arbeit rund 6 Std. sein wird (36,00 Euro plus 16 % MwSt. = 41.76 euro), also rund 300 Euro. Da ist dann nicht 1 Cent für die Entwicklung oder den Vertrieb drin.
Nach dem ich mich dann mal mit Rainer Tschauder (TTSL) unterhalten habe, stellte sich schnell raus, dass das Material für 50 Euro nicht zu haben sein wird (eher gut das Doppelte) und schon wären die "Rath-Reifenwärmer" teurer gewesen, als die Tyresox, die ja nun wirklich schon eine sehr einfache Variante sind.
Ergo muß man sparen und das kann man dann nur machen wenn man die Arbeit ins lohntechnisch deutlich günstigere Ausland verlagert und die Abholung/Lieferung von dort nicht einzeln macht.
Schwarzarbeit bleibt außen vor!
Gebrauchte heizdecken von Oma würde ich nun nicht unbedingt nehmen, man weiß ja auch nicht, wie lange die Heizdrähte noch halten ohne zu brechen, dann wäre der ganze Aufwand wirklich für die Katz.
Sich Reifenwärmer selbst zu bauen finde ich ok und sicher kein Grund zu lästern. Die billigste Variante ist fast immer selber machen, da das Material meist den geringsten Teil ausmacht. Außerdem erweitert das den Horizont.
Ich kann mich noch ans alte Forum erinnern, als diverse Leute sich über Rainer Tschauder als "selbsternannten" Ingenieur lustig gemacht haben und seine "selbstgebastelten" Racingteile belächelt haben.
was ist daraus geworden? Ein Racingteilelieferant, der sogar den PS-Test gewinnt, dessen Teile u.a. von Laaks verwendet werden und von vielen anderen in der IDM, den großen Markenpokalen und wahrscheinlich auch in der WM.
Ähnliches gilt für JOS-Motorsport. Am Anfang stand da eine GSXR1000 mit fürchterlich stempelndem Hinterrad beim Oliver Struck. Jens seine Duc hatte eine AHK. Für die GSXR gab es nix vernünftiges, ergo haben die 2 sich dran gemacht und eine AHK entwickelt. Jetzt werden die Dinger
verwendet in der AMA Superbike, AMA Formula Extreme, beim Macao Grand Prix, in der IDM usw.
Also laßt Christian mal machen.
Gruß, Martin
ACHTUNG! Bis auf Widerruf leider keine Annahme von Reifenwärmerreparaturen mehr.
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Wenn das Leben dir nur Zitronen anbietet, ja dann frag doch einfach noch nach Salz und Tequila!
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Salve Martin, good posting!
Besser hätte man es nicht sagen können...
Ich persönlich find es auch völlig ok, um nicht zu sagen cool, dass der Christian sich die Teile selber machen will. Jedenfalls ist er kein so selbstgefälliger, egoistischer Pillemann, der meint er müsse alles und jeden verarschen und sich dann in seinem Jugendzimmer mit Kajagoogoo- und Samantha Fox-Postern an der Wand ins Fäustchen lacht...
Ich wünsch ihm jedenfalls viel Glück beim Basteln!
Ein weiser Mann hat einmal gesagt: "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut."
Bleibt so schön wie ich bin,
34
Ich persönlich find es auch völlig ok, um nicht zu sagen cool, dass der Christian sich die Teile selber machen will. Jedenfalls ist er kein so selbstgefälliger, egoistischer Pillemann, der meint er müsse alles und jeden verarschen und sich dann in seinem Jugendzimmer mit Kajagoogoo- und Samantha Fox-Postern an der Wand ins Fäustchen lacht...
Ich wünsch ihm jedenfalls viel Glück beim Basteln!
Ein weiser Mann hat einmal gesagt: "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut."
Bleibt so schön wie ich bin,
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Also ich halte auch nicht soviel von Werbesprüchen aber das hier leuchtet doch ein (Zitat KLS):
Der Mehraufwand für die aufwendige Heiztechnik der KLS Reifenwärmer ist also eine gute Investition:
Mit bis zu 250 Meter Carbon Heizfäden in jedem KLS Reifenwärmer (statt z. B. ca. 16 - 18 Meter Metallheizdraht!) wird ein schneller und sehr gleichmäßiger Temperaturanstieg erreicht. Ohne hohe Übertemperaturen und ohne Grip-Verlust! Denn die Carbon Heizfäden kommen wegen ihrer nahezu totalen Überdeckung mit viel niedrigeren Temperaturen (max. ca. 82°C in der höchsten Heizstufe) für eine schnelle und gleichmäßige Aufheizung aus.
Dazu kommt eine extrem aufwändige Wärmeisolierung aus weichem, hitzebeständigen Filzmaterial. Beides zusammen ergibt sehr kurze Aufheizzeiten (nur ca. 30-35 min.) bis eine warme Felge (ca. 40°C) erreicht wird.
Das Ergebnis: Die Laufzeit der Reifen verdoppelt sich annähernd.
Und auch das Laufbild eines gebrauchten Reifens spricht für sich: Auch nach vielen Runden zeigt der Reifen eine samtartige Oberfläche ohne blau zu schillern und ohne im besonders belasteten Schräglagenbereich aufgerissen zu sein.
Jeder KLS Reifenwärmer wird vor Auslieferung bezüglich seiner Heiztemperaturen mit Infrarot-Meßgeräten justiert und der Temperatursensor geeicht. Durch Verwendung einer gleichmäßig temperierten Kohlefaserheizmatte wird ein Aushärten der Reifen auch bei längeren Heizzeiten und insbesondere bei Mehrfachverwendung auf dem gleichen Reifen konsequent vermieden.
Der Mehraufwand für die aufwendige Heiztechnik der KLS Reifenwärmer ist also eine gute Investition:
Mit bis zu 250 Meter Carbon Heizfäden in jedem KLS Reifenwärmer (statt z. B. ca. 16 - 18 Meter Metallheizdraht!) wird ein schneller und sehr gleichmäßiger Temperaturanstieg erreicht. Ohne hohe Übertemperaturen und ohne Grip-Verlust! Denn die Carbon Heizfäden kommen wegen ihrer nahezu totalen Überdeckung mit viel niedrigeren Temperaturen (max. ca. 82°C in der höchsten Heizstufe) für eine schnelle und gleichmäßige Aufheizung aus.
Dazu kommt eine extrem aufwändige Wärmeisolierung aus weichem, hitzebeständigen Filzmaterial. Beides zusammen ergibt sehr kurze Aufheizzeiten (nur ca. 30-35 min.) bis eine warme Felge (ca. 40°C) erreicht wird.
Das Ergebnis: Die Laufzeit der Reifen verdoppelt sich annähernd.
Und auch das Laufbild eines gebrauchten Reifens spricht für sich: Auch nach vielen Runden zeigt der Reifen eine samtartige Oberfläche ohne blau zu schillern und ohne im besonders belasteten Schräglagenbereich aufgerissen zu sein.
Jeder KLS Reifenwärmer wird vor Auslieferung bezüglich seiner Heiztemperaturen mit Infrarot-Meßgeräten justiert und der Temperatursensor geeicht. Durch Verwendung einer gleichmäßig temperierten Kohlefaserheizmatte wird ein Aushärten der Reifen auch bei längeren Heizzeiten und insbesondere bei Mehrfachverwendung auf dem gleichen Reifen konsequent vermieden.
Grüße
Jörg#33
Jörg#33
- uherczeg Offline
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@Joerg:
Verdoppelte Laufleistung?
KLASSE.
Da ein normaler Reifenwärmer eh schon fast die doppelte Lebensdauer aus dem Reifen rausholt und jetzt KLS nochmal!!!! das Doppelte schafft halten die Pellen also jetzt etwa 4 x so lange als ohne Wärmer.
Das würde bei mir bedeuten, daß der Pirelli Slick hinten jetzt nicht mehr nur 350-400km hält sondern 1400-1600km.Das ist doch ein Wort!
Oder habe ich die Werbeaussagen von KLs jetzt falsch verstanden????
Uwe
Verdoppelte Laufleistung?
KLASSE.
Da ein normaler Reifenwärmer eh schon fast die doppelte Lebensdauer aus dem Reifen rausholt und jetzt KLS nochmal!!!! das Doppelte schafft halten die Pellen also jetzt etwa 4 x so lange als ohne Wärmer.
Das würde bei mir bedeuten, daß der Pirelli Slick hinten jetzt nicht mehr nur 350-400km hält sondern 1400-1600km.Das ist doch ein Wort!
Oder habe ich die Werbeaussagen von KLs jetzt falsch verstanden????
Uwe
Uwe Du hast es so gedreht, dass es sich lächerlich anhört. Ich glaube nicht, dass Du es nicht richtig verstanden hast.uherczeg hat geschrieben:@Joerg:
Oder habe ich die Werbeaussagen von KLs jetzt falsch verstanden????
Behauptung:
Billigheizer verdoppeln die Laufleistung durch Aushärtung des Gummis. Also machst Du aus einer SC2 Mischung eine SC4 Mischung.
Grüße
Jörg#33
Jörg#33
- Martin Offline
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Jörg, dann frage ich mich, warum die KLS-Mannen sich weigerten den PS-Test mitzumachen? Die habe ich nämlich vermißt, genau wie die tyresox, aber über die braucht man ja nicht sooo viel sagen. sind halt einfach.
Gruß, Martin
Gruß, Martin
ACHTUNG! Bis auf Widerruf leider keine Annahme von Reifenwärmerreparaturen mehr.
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