Hallo zusammen.
Ich muß bei meiner SC44 demnächst die Gabelholme wechseln. Hab mir auch die Honda Reparaturanleitung gekauft, weil ich nicht so der Schrauber-Profi bin. Was ich bis jetzt nicht so verstehe: Wie kann ich nach Einschieben der Gabelholme, durch die untere und obere Gabelbrücke, sicher sein, daß sie absolut gerade sind bevor ich was festschraube? Also nicht verdreht? Erst nach durchstecken der Vorderachse? Oder versteh ich da alles falsch? Bitte um kurze Erklärung.
Vielen Dank und Gruß Alex
Ist auch blöd die Frage zu stellen... Vielleicht hab ich nen Denkfehler.
Genau, die lassen sich drehen und das kapier ich nicht. Da müsste doch irgendeine Nut oder sowas sein, damit die Standrohre gerade nach vorne ausgerichtet sind, oder?
Die untere und obere Gabelbrücke wird ja aufgeschraubt, dann die Holme von unten durchstecken und wie weiß ich ob die beide gerade sind? Die Achse muß ja auch perfekt durchgehen...
deralex hat geschrieben:Ist auch blöd die Frage zu stellen... Vielleicht hab ich nen Denkfehler.
Genau, die lassen sich drehen und das kapier ich nicht.
du musst doch beim Ausbau schon gemekt haben, dass das Verdrehen im Originalzustand auch möglich ist, also ist das doch normal oder?
deralex hat geschrieben:Die untere und obere Gabelbrücke wird ja aufgeschraubt, dann die Holme von unten durchstecken und wie weiß ich ob die beide gerade sind? Die Achse muß ja auch perfekt durchgehen...
wenn du deine Standrohre in die Brücken steckts, lässt du das Standrohr soweit über die obere Gabelbrücke ragen wie in deinem Handbuch steht und dann schraubst das Ding einfach mit dem vorgeschriebenen Drehmoment zu. Jetzt kannst du deine Achse ganz einfach durch die Gabelfüsse schieben, einfach nur so verdrehen damit die Achse durchgeht, wenn nicht hast du was falsch gemacht, ist dein Überstand unterschiedlich oder das Ding ist verbogen Wenns passt ist alles gut, Schutzblech ran, Rad rein und gut.
Und ja, es ist normal, dass sich die Gabelfüsse verdrehen lassen, die dürfen das, keine Nut nichts.
deralex hat geschrieben:Ich hab ja noch nix ausgebaut, deshalb is mir das nicht aufgefallen...
Aber mir hat das jetzt keine Ruhe gelassen
Vielen Dank für die schnellen Antworten, jetzt hab ich es wenigstens kapiert
DANKE !!!!
Wenn du dir bei etwas nicht sicher bist, mach dir im Vorfeld Gedanken und vielleicht ein paar Bilder, hilft dir, wenn du ungeübt bist, später beim Zusammenbau weiter.
deralex hat geschrieben:Ich hab ja noch nix ausgebaut, deshalb is mir das nicht aufgefallen...
Aber mir hat das jetzt keine Ruhe gelassen
Vielen Dank für die schnellen Antworten, jetzt hab ich es wenigstens kapiert
DANKE !!!!
Wenn du dir bei etwas nicht sicher bist, mach dir im Vorfeld Gedanken und vielleicht ein paar Bilder, hilft dir, wenn du ungeübt bist, später beim Zusammenbau weiter.
Danke auch für diesen Tip!!! Werd ich so machen!!!
aber bitte beachte folgendes:
Du mußt nur fotografieren/dokumentieren was du dann auch wirklich vergißt.
Hilft ja nix wenn Du ein Foto von einer Schraube machst die Du dann sowiso wieder reindrehst...
Wenn ich Dich rchtig verstanden habe geht es Dir darum das die Gabel nach dem Einbau nicht verspannt ist.
Ich weiß nicht wie die Stummel bei der Honda befestigt sind. Ich gehe jetzt mal davon aus das sie nicht mit der Gabelbrücke verschraubt sind.
Wenn Du die Gabelrohre ausgebaut hattest schaust Du beim Einbau das sie oben möglichst genau gleich weit oben rausschauen ( oder eben das sie oben bündig zur oberen Gabelbrücke stehen ). Wie`s original ist steht im Werkstatt Handbuch.
Dann ziehst Du die Schrauben der oberen Gabelbrücke mit dem angegebenen Drehmoment an ( die Klemmschrauben der unteren Gabelbrücke noch nicht ).
Stummel ausrichten und befestigen . Diese aber noch nicht mit der Gabelbrücke verschrauben ( auch wenn die Stummel normalerweise mit der Gabelbrücke verschraubt sein sollten ).
Jetzt kannst Du schauen ob sich die Achse ( ohne Vorderrad ) leicht montieren lässt.
Ist das der Fall kommt die Vorderachse wieder raus und Vorderrad/Achse/Distanzen ( auf Position und Anzahl / Richtung achten ) und Bremse werden montiert ( Nur die Achse wird mit dem vorgegebenen Drehmoment angezogen ). Die Klemmschrauben auf der Seite auf der die Achse eingeschoben wird bleiben noch offen.
Motorrad auf die Räder stellen und bei gezogener Bremse möglichst stark durch federn.
Das Motorrad möglichst nicht bewegen und die Klemmschrauben an der Vorderachse und unteren Gabelbrücke mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen.
Klemmung der oberen Gabelbrücke lösen und das Motorrad bei gezogener Bremse möglichst weit durch federn.
Motorrad möglichst nicht bewegen und die Klemmung der oberen Gabelbrücke mit dem vorgeschriebenen Drehmoment anziehen.
Nochmal die Position der Stummel kontrollieren ( gegebenenfalls korrigieren ) und ( falls so vom Hersteller vorgesehen ) mit der oberen Gabelbrücke verschrauben.
Fertig *smile*
Jetzt sollte die Gabel in sich nicht verspannt sein und mit dem ( ohne weitere Tuningmaßnahmen ) geringstmöglichen Losbrechmoment arbeiten...
P.S: Diese Prozedur sollte auch nach einem Sturz durchgeführt werden da sich die Gabel bei einem Sturz durchaus verdrehen kann.
PPS: Es gibt Leute die auf der Rennstrecke an der Gabel geringere Drehmomente nutzen als im Werkstatt Handbuch stehen. Das soll das Losbrechmoment verringern. Ich verfüge nicht über eigen Erfahrung und kann es deswegen auch nicht empfehlen. Schließlich wirkt die gesamte Kraft beim Bremsen auf die Klemmung. Da mach ICH lieber keine Experimente