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R6-Cup-Paket über die Firma finanzieren?

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Beitrag von ypse11 »

Martin hat geschrieben:@ Hajoka,
das ist schon klar, aber was passiert, wenn man mehr Gelder auf den Belegen hat als Sponsoreinnahmen, krieg ich dann vom FA Geld wieder? :lol: :lol: 8)
dann darfst Du Deiner Sponsorenfunktion nachkommen :lol:
hast Du noch SEX oder fährst Du schon BMW?
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Beitrag von Hajoka »

@Martin:
Sofern man dem Finanzamt plausibel machen kann, dass man nur aus Gewinnerzielungsabsicht Kringel fährt (was ja ganz leicht sein dürfte, denn nur so zum Spaß würde sich ja niemand diese Plackerei antun 8)), kann man selbstverständlich Verluste geltend machen.

Sieht das Finanzamt das Ganze aber als reines Privatvergnügen, dann geht dem natürlich nicht. Da dient die EÜR nur dazu, im Zweifelsfall zu belegen, dass man aus diesem Privatvergnügen eben kein zusätzliches Einkommen erwirtschaftet.

Merksatz eines mir bekannten Finanzbeamten: Sofern das Finanzamt Einnahmen zur Berechnung der Steuerschuld heranzieht, muss es immer auch damit in Zusammenhang stehende Ausgaben gelten lassen. Wir leben ja (noch) nicht in einer Bananenrepublik :wink: ... hoffe ich ...

Im Übrigen kann eine EÜR in vielen Lebensbereichen sehr helfen ... dann muss man auch nicht irgendwann den Herrn Zwegat rufen :) :)
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Beitrag von basti »

So wie es derzeit aussieht muss ich wohl ein Kleinstunternehmen gründen.
Die Steuerberaterin muss wohl das näher checken da die Situation wohl nicht so einfach ist. Sie wiisen nicht ob das Fahrzeug als Werbekosten anerkannt werden bzw. es muss in das Anlagevermögen der Firma etc.
Hab mir das alles einfacher vorgestellt.
Nur den reinen Geldbetrag sei wohl kein Problem bloß da muss ich dann Kleinstunternehmer werden ansonsten kommt der Fiskus zu mir und will die Einkommssteuer von dem Betrag.
Halte euch auf den laufenden, wen es interessiert.
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Beitrag von Martin »

ich warte eh darauf, dass irgendwann jemand aus diesem Forum Besuch von Zwegat bekommt. ;-)
ACHTUNG! Bis auf Widerruf leider keine Annahme von Reifenwärmerreparaturen mehr.
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Wenn das Leben dir nur Zitronen anbietet, ja dann frag doch einfach noch nach Salz und Tequila!
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Beitrag von Martin »

basti hat geschrieben: Nur den reinen Geldbetrag sei wohl kein Problem bloß da muss ich dann Kleinstunternehmer werden ansonsten kommt der Fiskus zu mir und will die Einkommssteuer von dem Betrag.
Im prinzip hast du die Möglichkeit mit dem Verein, oder du meldest halt ein Gewerbe an. DAS widerum hat den Vorteil, dass du u.U. auch die Vorsteuer rausrechnen kannst. Und damit werden z.B. Reifen billiger :roll: und gewerbliche Sponsoren, die dir z.B. 1000 € geben würden kostet es nichts weitere 190 zu zahlen.
Wichtig ist für das FA, dass du eine Gewinnerzielungsabsicht hast und diese erkennbar ist. aber vielleicht ist dein Plan dafür ja auf mehrere Jahre ausgelegt und du machst halt im ersten Jahr zwar kein Plus, aber auch kein Minus. :roll:
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Beitrag von basti »

Das wäre natürlich nicht schlecht wenn die gnazen Rechnungen ein bißchen günstiger werden. Muss noch sehen was die anderen Sponsoren so für Geldbeträge geben. Viel wirds nicht sein. Also wirds auf ein Minusgeschäft rauslaufen :roll:
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Beitrag von Hajoka »

Martin hat geschrieben:ich warte eh darauf, dass irgendwann jemand aus diesem Forum Besuch von Zwegat bekommt. ;-)
Immerhin war der Herr "Mann, Mann, Mann" schon in der Karaoke-Kneipe in Groß-Zimmern, in der wir nach der HfWMfA waren ... Die Einschläge kommen also näher :wink:

Ich weiß allerdings nicht, ob das Karaoke zu den Geldsorgen beigetragen hat oder zum Sanierungskonzept gehört ... :lol:
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Beitrag von Stuppi#22 »

Also meines Wissens nach, muss man doch erst ab einen Betrag von über 15.000,- Euronen Sponsoreinlage ein Gewerbe anmelden oder ist das nicht mehr so?
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Beitrag von John`ek »

Schönes Thema.
was mich interessieren würde, Ihr sagt ja alle Selbstsponsoring geht nicht.
In meinem Fall verkaufe ich ab und zu einem von Euch kranken ein portables Domicil. Bis jetzt war es so, dass 100% meiner Kunden aus dem Kreis der Gaskranken sich rekrutierte. Wenn ich also auf der Rennstrecke bin und dort Werbung für die Pavillons mache (Aufkleber auf dem Moped, Werbung auf meinem eigenen Pavillon/Transporter und Tägliche Infos durch die Lautsprecher :lol: :lol: ), dann müsste doch wenigstens ein Teil meiner Ausgaben abzusetzen sein, oder? Ich bin da glaube ich ein bisschen deppert.
Ein Problem, dass ich da sehe sind meine mikrigen Gewinne, bei denen es schwer ist irgendwelche Ausgaben zu rechtfertigen.

Einer ne Idee?
Faltpavillons und Fahrerlager-Zelte: http://www.race-tent.de
Mails bitte zurzeit an Johnek75@gmx.de (Kontakt Funktion auf der HP funktioniert nicht immer). Wenn innerhalb von 2 Tagen keine Antwort, bitte kurz anrufen (0173-2655169)
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Beitrag von Hajoka »

John`ek hat geschrieben:Schönes Thema.
was mich interessieren würde, Ihr sagt ja alle Selbstsponsoring geht nicht.
In meinem Fall verkaufe ich ab und zu einem von Euch kranken ein portables Domicil. Bis jetzt war es so, dass 100% meiner Kunden aus dem Kreis der Gaskranken sich rekrutierte. Wenn ich also auf der Rennstrecke bin und dort Werbung für die Pavillons mache (Aufkleber auf dem Moped, Werbung auf meinem eigenen Pavillon/Transporter und Tägliche Infos durch die Lautsprecher :lol: :lol: ), dann müsste doch wenigstens ein Teil meiner Ausgaben abzusetzen sein, oder? Ich bin da glaube ich ein bisschen deppert.
Ein Problem, dass ich da sehe sind meine mikrigen Gewinne, bei denen es schwer ist irgendwelche Ausgaben zu rechtfertigen.

Einer ne Idee?
Die Kunst ist hierbei immer das rechte Maß. Natürlich kannst Du es prinzipiell rechtfertigen, dass Du vor Ort sein musst, um Kunden zu akquirieren und damit einhergehende Kosten geltend machen. Du solltest natürlich auch irgendwann mal dort Umsatz machen, was ja offenichtlich der Fall ist.

Prinzipiell ist es ja auch gar auch nicht verwerflich, Verlust zu machen, der dann auch entsprechend anrechenbar ist (macht natürlich nur Sinn, wenn Du noch sonstiges (ggf. künftiges) Einkommen hast, worauf es was anzurechnen gibt :lol: . Die Frage ist eben, wie schon oben erwähnt, ob aus all Deinem Treiben noch eine Gewinnerzielungsabsicht erkennbar ist und Dein Finanzbeamter Dir das glaubt.

So ist das mit dem Recht: Es kommt eben immer drauf an ... :wink:
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