(Deutsch-Lappländischer Heimatfilm von 1957. In den Hauptrollen: Eli Wallach, Kurt Brausewind, Gunter Sachs, irgendeine Marianne, Caterina Valente und Klaus Kinski als "Der Knecht mit der Peitsche". Regie: Vico Torriani).
Handlung:
Das Ponygestüt Rechtschreibhof ist der Lebensinhalt von Oma Stricke und ihren Enkelinnen Aloisia, Dick, Durstig, Dalli, Tick, Trick, Track und Heinz-Herbert. Während Aloisia sich um die Buchstabensuppen kümmert, widmen sich ihre Schwestern Dick und Dalli ausschließlich der Pflege der über hundert Ponys und der Herstellung von Waffeleisen. Die Ponyzucht ist berühmt, trotzdem hat Oma Stricke Geldsorgen. Der Verkauf der Ponys deckt nicht mehr die Kosten für das Legasthenie-Internat. Das zum Gut gehörende „Forsthaus Lispelschleier“ wurde bereits an den arbeitslosen Eseltreiber und Sprachlehrer Sigismund Stotterstett (gespielt von einem abgehalfterten Tennisstar aus Leimen) verpachtet, der dort eine gut florierende Besenkammer betreibt und demnächst eine Logopädie errichten möchte.
Die großen Ferien stehen vor der Türe und es wird Besuch erwartet. Ethelbert, ein entfernter Verwandter aus der Stadt und zwölf kirgisische Bergbauern mit Schwielen an den Füßen. Doch Dick und Dalli sind sehr schnell enttäuscht von ihren Besuchern. Während die Bergbauern wenigstens bei der Herstellung von bretthartem Ziegenkäse behilflich sind, klaut Ethelbert Aloisia sämtliche Buchstaben des Alphabets unterm Kilt weg, was so gar keiner in Ordnung findet irgendwie. In einer Gewitternacht allerdings beweist Ethelbert, dass er doch nicht so überheblich ist, wie er sich gibt. Er rettet einer verschütteten Buchstabensuppe das Leben und gewinnt damit Tick, Trick und Heinz-Herbert als Freundin.
Doch die Geldsorgen werden nicht kleiner. Sigismund Stotterstett, der sich mit Aloisia verloben will, hat die rettende Idee. Er kauft das Forsthaus von Oma Stricke und somit ist der Rechtschreibhof fürs erste gerettet. Die Ferien gehen zu Ende und Ethelbert kann sich nur sehr schwer von Track und einem der kirgisischen Gastarbeiter trennen. Er zählt die Tage bis zur Abreise, jede Menge Schäfchen und alle Buchstaben von A bis F und wieder zurück. Schließlich wird es allen Enkelinnen zu bunt, und sie reisen alle ab (irgendwo musste ich dieses Wort ja jetzt wohl unterbringen, oder?). Dick, Dustig und Dalli Stricke ließen sich in einem Mädchenpensionat für ponygeschädigte junge Mädchen in Winsen an der Lohe einweisen, Tick, Trick und Track gingen wieder zurück nach Entenhausen, und Heinz-Herbert widmete sich mit völliger Hingabe der Rettung von Eisblumen. Oma Stricke, Aloisia und die kirgisischen Bergbauern eröffneten eine Metallwerkstatt wo sie tagein tagaus an flachen Witzen feilten und Ziegenkäse mit Himbeergeschmack herstellten.
Soundtrack:
Freddy Quinn - "Zunge, komm bald wieder"
F.R. David - "Words"
Hans Hartz - "Die weißen Lettern sind müde"
Die Spider Murphy Gang - "Skandal im Alphabet"
Drafi Deutscher - "Zunge, Stein und Eisen bricht"
und der unvergessene Hans Albers mit "Auf der Rechtschreibbahn nachts um halb eins"
geklaut von Ansgar dem Metallischen
