Ich würd wenn sie älter als 4 Jahre ist einfach ne neue nehmen.
Kostet doch nicht die Welt!
Wegen der Batterie irgendwo in der Pampa liegen zu bleiben ist bestimmt auch nicht so lustig.
Bevor du explodierst, zu Zeiten der nicht wartungsfreien Batterien war immer klar, dass nur dest. Wasser eingefüllt werden darf, weil die Säure in den Dinger bei Verdunstung des Wassers immer dichter wird.
Wohin sollen die Bestandteile der Säure also hin sein, wenn die Zelle trocken ist?
Ich würde es somit erst mit dest. Wasser versuchen, dann die Säuredichte messen. Wenn die nicht stimmt, kannst du immer noch tauschen gegen neue Säure.
Rechtfertigt der Hunni für ne neue Batterie eigentlich den Aufwand ?
...die Frage ist nicht ob (man stürzt), sondern wann und wie oft...
Im Prinzip habt Ihr Recht. Eine neue Batterie ist keine sonderlich große Investition. Hier ist mehr mein Bastel-Gen aktiv und wissen, wie es mit dem richtigen Auffüllen funktioniert, möchte ich es eigentlich auch.
1. Ausgasung durch Überspannung. Die Batterie wurde überladen und das Wasser ist durch das Überduckventil verdampft. Am Boden lagert sich Bleisulfat ab, das Kurzschlüsse zwischen den Gitterplatten verursacht und durch das größere Volumen eventuell die Platten verbiegt. Die Batterie ist so gut wie Schrott. Richtig wäre das Nachfüllen von dest. Wasser, aber die Kapazität und der Kurzschlussstrom sind extrem verringert.
2. Tiefentladung. Durch ein Leerziehen der Batterie unter einem bestimmten Säuregehalt wird zu viel Schwefelsäure entzogen. Richtig wäre ein Nachfüllen mit 37,5%iger Schwefelsäure. Die wird oft als "Batteriesäure" verkauft. Ob die Mischung passt sieht man mit einem Dichtemessgerät bei 1,28 g/cm³. Die Batterie wäre dann voll. Eine Tiefentladung ist aber auch für die Gitterplatten schädlich, die Reaktionsoberfläche verringert sich und Kapazität sowie Kurzschlussstrom sinken wieder. Die Batterie ist also auch Schrott.