Soll wohl von den Fahreigenschaften richtig gut sein. Leider kostet son Teil auch ne Stange Geld.
Moto2 mal anders! Vyrus 982
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- Ausreden-König Offline
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- Roland Offline
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100% zustimm. Würde eine Achsschenkelkonstrukition was taugen, würde es schon lange auf WM Niveau eingesetzt würden, und nein, ich spreche nicht vom Langstrecken-Sport.der-bramfelder hat geschrieben: bis jetzt sind noch alle Versuche, von der
Standard-Tele / USD wegzugehen, an der sensiblen Technik
gescheitert.
Der größte Vorteil liegt darin, bei einer Achsschenkellenkung auch über Bodenwellen voll verzögern zu können, aber danach kommen die Nachteile die da wären: hohes Gewicht, unglaublich kompliziert und technisch anfällig weil viele Teile, ungünstige Gewichtsverteilung, indifferentes Fahr-/Lenkverhalten, schlechte Rückmeldung, teuer.
Es wird auch in Zukunft eine Telegabel kaum ersetzbar sein, die im Preis/Leistungsverhältins unschlagbar ist.
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- MichiRudroff Fan Offline
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Ende der 80er oder Anfang der 90er gab es mal eine 125er, von Wilbers in Zusammenarbeit mit Yamaha und VH- Motorradtechnik entwickelt und gebaut.
Testfahrer war Mini Koch !
Kann mich aber nicht mehr erinnern, ob die irgendwie erfolgreich waren in der WM (oder ob die überhaupt eingesetzt wurde), wohl eher nicht.
Die elf 500 war auch nicht der Knaller
Wenn ich nicht irre, ist der größte Vorteil bei Achsschenkellenkungen, das die Maschine vorne nicht mehr eintaucht, wie beim BMW-Telelever...
Die Maschine vom Eingangspost ist meines Wissens nicht von Bimota, aber die Konstrukteure sind ehemalige Bimota Mitarbeiter.
Testfahrer war Mini Koch !
Kann mich aber nicht mehr erinnern, ob die irgendwie erfolgreich waren in der WM (oder ob die überhaupt eingesetzt wurde), wohl eher nicht.
Die elf 500 war auch nicht der Knaller
Wenn ich nicht irre, ist der größte Vorteil bei Achsschenkellenkungen, das die Maschine vorne nicht mehr eintaucht, wie beim BMW-Telelever...
Die Maschine vom Eingangspost ist meines Wissens nicht von Bimota, aber die Konstrukteure sind ehemalige Bimota Mitarbeiter.
Zuletzt geändert von MichiRudroff Fan am Sonntag 23. Januar 2011, 18:49, insgesamt 1-mal geändert.
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- MichiRudroff Fan Offline
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Soweit ich weis nicht, Uli hatte damals aber eine BMW mit dem System in der BOT laufen. Der Rahmen der 125er hing bis zum Schluss noch in der Werkstatt (oder was davon über blieb)........MichiRudroff Fan hat geschrieben:Ende der 80er oder Anfang der 90er gab es mal eine 125er, von Wilbers in Zusammenarbeit mit Yamaha und VH- Motorradtechnik entwickelt und gebaut.
Testfahrer war Mini Koch !
Kann mich aber nicht mehr erinnern, ob die irgendwie erfolgreich waren in der WM (oder ob die überhaupt eingesetzt wurde), wohl eher nicht.
Ich bin der Meinung, das die Technik trotz aller Komplexität potential hätte wenn sich da nochmal einer richtig dahinterklemmen würde. Aber das kostet halt ein Heidengeld, also wird das erstmal nix werden.
Thomas
Hallo zusammen
Das Thema ist bei mir durch, nachdem ich 1988 zusammen mit Benny Wilbers und Yamaha die VH 125 auf die Beine gestellt und ausgiebig getestet/abgestimmt hab. Daraufhin durfte ich noch alle möglichen Varianten (Hosak-Trapezgabel in einer Aprila 250, Bimota Tesi als Racer und Straßenmotorrad, etc) testen. Unterm Strich war es so, dass wir das supersensibel Ansprechverhalten der Frontpartie (alles dreht sich in Wälzlagern, kein Slipstick durch Gleitlager oder große Simmerrringe) durch eine gnadenlos dichte, also straffe Lowspeed-Dämpfung im Stoßdämpfer wieder auf "Telegabel-Nievau" zurückstufen mussten, damit die Rückmeldung und das Fahrgefühl stimmt. Also: Wozu der ganze Zirkus. Klar, die Theorie der Techniker fordert eine Trennung von Lenkung, Radführung und Federung. Der Meinung waren wir auch.
Aber die Praxis beweist, dass die Multifunktion der Gabel der bessere, einfachere Weg ist.
Was nicht heißen soll, dass die Telegabel durch nicjhts zu ersetzen ist. Nur bislang war weder das Hosak-System (BMW), Di Fazio (Bimota Tesi), Achschenkellenung (Elf-Honda, Nico Bakker QCS, VH-125 Yamaha, Yamaha GTS 1000 ) noch die wälzgelagerte WP-Einarmgabel eine Alternative, die ich alle fahren durfte. Vorteile: feines Ansprechverhalten, teilweise Bremsnickausgleich, aber dafür null Rückmeldung.
Gruß Mini
Das Thema ist bei mir durch, nachdem ich 1988 zusammen mit Benny Wilbers und Yamaha die VH 125 auf die Beine gestellt und ausgiebig getestet/abgestimmt hab. Daraufhin durfte ich noch alle möglichen Varianten (Hosak-Trapezgabel in einer Aprila 250, Bimota Tesi als Racer und Straßenmotorrad, etc) testen. Unterm Strich war es so, dass wir das supersensibel Ansprechverhalten der Frontpartie (alles dreht sich in Wälzlagern, kein Slipstick durch Gleitlager oder große Simmerrringe) durch eine gnadenlos dichte, also straffe Lowspeed-Dämpfung im Stoßdämpfer wieder auf "Telegabel-Nievau" zurückstufen mussten, damit die Rückmeldung und das Fahrgefühl stimmt. Also: Wozu der ganze Zirkus. Klar, die Theorie der Techniker fordert eine Trennung von Lenkung, Radführung und Federung. Der Meinung waren wir auch.
Aber die Praxis beweist, dass die Multifunktion der Gabel der bessere, einfachere Weg ist.
Was nicht heißen soll, dass die Telegabel durch nicjhts zu ersetzen ist. Nur bislang war weder das Hosak-System (BMW), Di Fazio (Bimota Tesi), Achschenkellenung (Elf-Honda, Nico Bakker QCS, VH-125 Yamaha, Yamaha GTS 1000 ) noch die wälzgelagerte WP-Einarmgabel eine Alternative, die ich alle fahren durfte. Vorteile: feines Ansprechverhalten, teilweise Bremsnickausgleich, aber dafür null Rückmeldung.
Gruß Mini
- Rock`n Roll Offline
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DANKE für diesen Bericht aus erster Hand!MiniK hat geschrieben:... Daraufhin durfte ich noch alle möglichen Varianten (Hosak-Trapezgabel in einer Aprila 250, Bimota Tesi als Racer und Straßenmotorrad, etc) testen.....
Gibt ja nicht viele die hiervon aus der Praxis berichten können.
Aber irgendwo gibt es immer wieder welche die das Thema nicht begraben wollen
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- MichiRudroff Fan Offline
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