Für alle anderen zur Aufklärung:
- ein schweres Motorrad bremst besser, weil der kombinierte Schwerpunkt tiefer liegt, Reibwert aber gleich ist.
- ein Motorrad wird in erster Linie maximal erleichtert, weil Leistung zur Beschleunigung nun mal endlich ist.
- ob bei einem schwerenen Fahrzeug ein Richtungswechsel in der Lenkachse ein etwas höheres Drehmoment erfordert, spielt in den aller meisten Fällen eine untergeordnete Rolle. Man sollte an der Stelle mal eher mit den gyroskopischen Kräften von Rädern und Antrieb auseinandersetzen. Die sind bei einer GS nämlich massiv kleiner, als bei einem Sportbike.
Quelle: Motorrad Fahrwerks-Dynamik Vorlesung bei Jürgen Stoffregen
Ich klinke mich an der Stelle dann mal aus, gehe bisschen Bücher lesen